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Wir stellen unser Fahrzeug in Wildgutach nahe der Brücke über die Gutach ab und gehen auf der Straße zurück in Richtung Simonswald, bis wir nach etwa 600 m bei der Pfaffmühle auf den Einstieg in die Teichschlucht stoßen. Nun folgen wir dem Wegweiser „Teichschlucht“ und tauchen bald in den Wald ein. Kein Sonnenstrahl gelangt durch die hohen Bäume zu uns.

Es ist dunkel und kalt. Der Pfad führt jetzt neben dem Teichbach in mäßiger Steigung nach oben.

Wir freuen uns über den Anstieg, denn so wird uns an diesem kalten Morgen angenehm warm. Abgebrochene Äste und umgekippte Bäume sind mit Moos überzogen und vermodern auf dem Waldboden. Der Wald wird nicht mehr bewirtschaftet. Ein Bannwald also mit einer Vegetation, die sich speziell anpasst an die kargen Lichtverhältnisse und niedrigen Temperaturen, die hier herrschen.

Nach etwa ½ Stunde treffen wir auf einen riesigen Felsbrocken, der wohl von einem eiszeitlichen Gletscher hier abgelegt wurde.

Den Weg verlassen wir, der neben dem Teichbach verläuft und nehmen den schmalen Pfad, der nach links aufwärts führt. Dieser ist jetzt steiler und schwieriger zu begehen. Unsere Wanderstöcke sind eine gute Hilfe. Wir überqueren ein Geröllfeld.

Der Wald wird jetzt lichter und beeindruckt mit seiner üppigen Vegetation.

Wunderschön ist dieser Weg, der die steile Bergflanke quert, die in das Obertal abfällt. Hier und da haben wir einen faszinierenden Blick auf die Wiesen und Weiden mit einzelnen Gehöften weit unter uns.

Schließlich erreichen wir den Wegweiser „Vitenbühl“. Nun geht wieder steiler hinauf

und bald stoßen wir auf die Straße von Simonswald nach Gütenbach. Wir queren die Straße und auf einem breiten Forstweg geht es sanfter bergauf.

Ab und an erlaubt uns ein Ausblick tief hinunter ins Tal zu schauen.

Rechts dann zweigt ein schmaler, wieder steiler Pfad ab, auf dem wir an den Waldrand gelangen. Noch ein letztes Stück über eine Wiese

und wir erreichen Hintereck. 1 und 1/2 Stunde sind wir jetzt unterwegs, eine willkommene Gelegenheit hier Rast zu machen und sich ein Tannenzäpfle zu genehmigen. Der Wirt stellt uns einen Tisch in die wärmende Herbstsonne

und genießen die Aussicht auf den bewaldeten Gegenhang mit der Hochebene, die man hier „Platte“ nennt.

Nach unserer Rast geht es weiter auf dem Wildsauweg, auf und ab auf schmalem Pfad zum
Spitzen Stein, einen Aussichtspunkt, der leider durch hohe Bäume verstellt ist. Dann geht es steil hinab ins Simonsloch.

Abseits des Weges liegt der Untere Spitze Stein, eine keltische Kultstätte.

Hier haben wir noch einmal einen weiten Blick in das Obertal. Bald gelangen wir auf einen breiten Forstweg, der uns weiter mäßig steil bergab führt,

bis vor uns die Straße auftaucht, die das Kilpbachtal hinaufführt. Der Straße folgend geht es ein Stück bergab, vorbei an dem Harzhäusle, das eine Einkehrmöglichkeit bietet, und erreichen links den Einstieg in den Herrengartenweg. Wir wandern nun fast eben auf diesem Forstweg hoch oberhalb des Obertales

bis zu dem Wanderparkplatz „Herrengarten“. Leider müssen wir nun eine kleinere Wegstrecke bergab auf der Straße zurücklegen, die hinauf nach Gütenbach führt. Den Einstieg in den Weg zum Vitenhof finden wir recht schnell und laufen schließlich entlang der Gutach

bis zur Pfaffmühle. Hier schließt sich unsere Rundwanderung. Halb ernst und halb gespielt setzt sich Lisa erschöpft auf eine Bank.

15 km sind wir gelaufen und insgesamt 500 m bergauf gestiegen auf Wegen, die teils sehr einfach und dann auch wieder schwieriger zu begehen sind. Ganz besonders hat uns die Landschaft beeindruckt, die steilen, zum Simonswälder Tal abfallenden Hänge und die unterschiedlichen Vegetationszonen des Bannwaldes, der eine Ahnung vermittelt, wie der Wald, bevor der Mensch eingriff, einmal ausgesehen haben könnte.

Autor: harzerroller

Lisa Peltz

Autor: glueckspeltz

Dirk Glembin

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