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Per Bahn unterwegs nach GOERLITZ

Ein Kurzbericht von Trudel – die Bilder sprechen

In Dresden am Bahnhof ziehen wir uns ein Sachsenticket aus dem Automat für Euro 28.--
und verlassen Dresden um 8.30 Uhr in Richtung Görlitz.

Die entspannende Zugfahrt über Orte wie:

Klotzsche - Radeberg - Bischofswerda - Bautzen - Pommeritz - Görlitz bis WroclawGlowny (Polen)

genießen wir, denn außer uns beiden gibt es nur wenige Reisende an Bord.
Kurz nach 9 Uhr erscheint der Zugbegleiter und bittet um das Ticket.

„Wo sind sie denn eingestiegen?“ fragt er.

Wie vom Blitz getroffen schaut meine Schwester auf den Streckenfahrplan, den sie in der Hand hält.
Das Sachsenticket gilt doch erst ab 9 Uhr am Morgen – Oh Schreck!!
Daran hatten wir nicht gedacht beim Einsteigen in Dresden.

„In Klotzsche“ antwortet sie mit sanfter Stimme.

„Nu, dann sind sie zu früh eingestiegen – 3 Minuten vor 9 fuhr der Zug in Klotzsche ab“

belehrt uns der pflichtbewusste Zugbegleiter mit ernster Mine.
Er hebt ein Computer ähnliches Gerät in die Höhe und tippt ein Weile darauf herum.
Anschließend stellt er fest, dass jede von uns noch Euro 1.80 zu zahlen hat.
Wir bezahlen bereitwillig und holen tief Luft als er verschwindet.

„Ei verbibbsch - Machenses hibsch!“

denken Betta und Trudel - GLÜCK gehabt!!
Eine Strafe von 40 Euro wäre schlimmer gewesen.


G O E R L I T Z




Gegen 10 Uhr erreichen wir GÖRLITZ
(poln. Zgorzelec, obersorbisch Zhorjelc)

Einen geführten Rundgang oder eine Rundfahrt mit dem Stadtschleicher
wollen wir nicht!
Wir besorgen uns bei der Info im Bahnhof eine übersichtliche Karte von Görlitz und starten zu Fuß unsere Entdeckungen. (Stadtführer unter dem Arm!)

GOERLITZ liegt an der Grenze zu Polen in der niederschlesischen Oberlausitz.
Es ist die östlichste Stadt Deutschlands, in der die Sonne früher auf geht als nirgendwo anders.
Für uns ist an diesem Tag die Sonne pünktlich am Morgen aufgegangen.
Wir wurden zu unserem großen Glück nach einigen Regen - Sturm und Schneetagen im bezaubernden Görlitz bei strahlendem Sonnenschein empfangen.
Die Stadt zählt zu den schönsten Städten Deutschlands.
Die durch reiche spätgotische, renaissancezeitliche und barocke Bürgerhäuser in der Innenstadt bestimmte Stadt blieb im Zweiten Weltkrieg von Zerstörungen fast völlig verschont.
Die malerische Altstadt besitzt viele, teilweise denkmalgeschützte Bauwerke.
Weit über 3000 Baudenkmäler wurden nach der Wende fürsorglich restauriert.
Architektur aus über 900 Jahrhunderten Stadtgeschichte.
Wunderschöne Portale aus Gotik, Renaissance, Barock und Gründerzeit entdecken wir bei unserem Bummel durch die Altstadt.

Das älteste Kaufhaus Deutschlands (Jugendstil ) beherbergt heute HERTIE.
Der östlich gelegene Teil der Stadt wurde durch die Grenzziehung nach dem Zweiten Weltkrieg abgetrennt und bildet seitdem die polnische Stadt Zgorzelec.
Wahrzeichen von Görlitz ist die oberhalb der Neiße aufragende, Pfarrkirche St. Peter und Paul.

Neben der Nikolaikirche befindet sich der Nikolaifriedhof – eine der schönsten Friedhofsanlagen in Deutschland.
Der Nikolaifriedhof, urkundlich 1305 das erste Mal erwähnt, ist die älteste Begräbnisstätte der Stadt.
Wertvolle Grabmale aus barocker und klassizistischer Zeit sind hier noch erhalten.
Jakob Böhme, (* 1575 † 17. November 1624 in Görlitz) bekannter deutscher Philosoph, Mystiker und christlicher Theosoph liegt hier begraben.


Nach einer gemütlichen, sorbischen Kaffeestunde überqueren wir die Neiße und setzen zum Abschluss unseres Besuches in Görlitz noch einen Fuß auf polnisches Gebiet.
Der Blick von hier vorbei an der Kirche St. Peter und Paul ist fantastisch

GOERLITZ ist eine Reise wert.
Es ist eine ganz besondere Stadt.




Von Dresden fährt man eine gute Stunde nach Görlitz mit der Regionalbahn für Euro 28,--
( Sachsenticket für bis zu 5 Personen )
aber nicht vor 9 Uhr in Dresden einsteigen, bitte!!! )



Autor: trudel

Gertrud Wissler

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