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Eine virtuelle Wanderung von St. Bees Head (Irische See) über Ennerdale Bridge, Patterdale, Grasmere, Kirky Stephen, Richmond, Glaisdale zur Robin Hood’s Bay (Nordsee)

Die Route beträgt etwa 190 miles (304 km) und ist in 12 – 17 Etappen aufgeteilt. Der Verlauf durchquert die englischen Grafschaften Cumbria und North Yorkshire und führt durch 3 Nationalparks Lake District, Yorkshire Dales und North York Moors.
Die abwechslungsreiche Strecke spiegelt die landschaftliche Vielfalt Nordenglands wieder und übte auch auf uns eine starke Anziehung aus.

Mit der Fähre bis Hull und dann mit eigenem Auto weiter nach St. Bees (Irische See). Im Hotel erfuhren wir von einer australischen Wandergruppe, die den gleichen Streckenverlauf vor sich hatte. Schließlich ging es dann am anderen Morgen mit sehr großem Rucksack, der für 2 Wochen gepackt war, los. Die Streckenführung beinhaltete alle Wegeformen, wie Schotter-, Feld- und Wiesenwege.

Schon am 2. Tag fehlten Wegehinweise. So sind wir auch einige weglose Stücke gegangen. Bei den zu bewältigenden Mooren, Privatgehöften, Wiesen und Weiden fehlten meistens die Markierungen. Nach dem englischen Wegerecht darf man aber private Gründstücke, wenn sie zur Streckenführung gehören, durchqueren.

Da es sich um einen Weitwanderweg mit sehr viel persönlicher Freiheit handelte, hatten wir keine komplett vorgebuchten Quartiere, sondern mussten uns jeden Morgen um eine „Bed-and-Breakfast-Unterkunft“ für den Abend bemühen. Dadurch bekam man Einblick in englische Familien. So z.B. übernachteten wir in einem Castle, in einem „Messy-Haushalt“ und hatten ein Frühstück mit mozartischer Musik.

Der gesamte Höhenunterschied betrug 12.950 m. Hierbei ist das AUF und AB gerechnet, denn das Abwärtsgehen ist genauso anstrengend. Die Zäune und Mauern, die wir bestiegen haben, sind nicht mitgerechnet.

Nach dem Lake District hatten wir 3 Tage Regen, heftig verregnete Tagestouren. An diesen Tagen hatte man den Eindruck, der „Devil“ machte das Wetter. An allen anderen Tagen machte der Regen ein Bogen um uns herum, die meisten Tage waren also problemlos.

Meine Kamera ging uns verloren; sie wurde uns von ehrlichen Findern wieder abgegeben. Die Freude war groß. Ich konnte mich sogar per Post bei den Findern bedanken!

Schließlich entdeckten wir auf unserem Fernweg die „Robin Hoods Bay“. Dies ist ein pittoreskes Fleckchen umgeben von Klippen, Heide, Wald und Hecken. In den lokalen Pubs genossen wir das ausgelassene Leben, da hier viele Künstler beheimatet sind. Last but not least hatten wir auch Gaumenfreuden zum Abschied!

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