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Ins Land der Fjorde und Trolle

Das sind Lisi, Erni, Fritz, Irene, Erwin, Undine und Walter

8000 v.Chr. besiedelten nach der Eiszeit die ersten Menschen und Renntiere das Land.
Um 1250 n.Ch. machte sich die Hanse dort stark und beutete das Land aus.1397 schließt Königin Margarete die drei Reiche: Dänemark, Norwegen und Schweden zusammen. Und wir (Deutsche) besetzten 1940 - 1945 das Land. Heute sind sie froh, eigenständig zu sein.
Ihre Trinkwasserversorgung beziehen zu ca. 40 % aus den Fjorden und 10 Milliarden Euro werden investiert für die Erschließung neuer Öl- und Gasfelder. Besonders zeichnen sie sich durch ihre Fischversorgung aus – der Stockfisch =klippfisk ist am meisten bekannt, so auch die Fischsuppe = fiskeboller, der Fischkuchen = fiskekake, und die Forelle (Rakorret). Verschont wurden wir von der Delikatesse lutefisk = in Kalilauge eingelegter Kabeljau, der erbärmlich stinken soll, aber hervorragend schmeckt. (Der Münsterkäse bei uns stinkt ja auch und schmeckt hervorragend.) Vielleicht hätten wir doch probieren sollen!!
Nicht zu vergessen ist natürlich der Renntierbraten.

Bekannt sind ebenfalls die vielen Nationalparks und Stabkirchen, von letzteren soll es über 800 gegeben haben und heute nur noch wenige.
Natürlich trifft man überall die Trolle (Kobolde, die früher als böse Geister und heute als Glücksbringer angepriesen werden). Sicherlich aus geschäftlichem Hintergrund. Ich selbst habe bei uns im Theater die Trolle im Stück von Ibsen: Peer Gynt kennen gelernt = schreckliche Figuren waren das.

Am 31. Juli 08 starteten wir ab Busbahnhof Freiburg (Rast-Reisen) um 6.oo Uhr Richtung Hannover für eine Zwischenübernachtung im Ramada-Hotel und am 01.08. ging es gleich morgens weiter nach Hamburg zur Stadt- und Hafenbesichtigung. Wir sahen große Schiffe, u.a. ein russisches Schulschiff. Ganz interessant war der Gang durch den alten Elbtunnel.

Danach fuhren wir nach Kiel zur Einschiffung in Mini-Doppelkabinen (2. Deck weit unter Wasser) der Fähre Stena Line Scandinavia Richtung Göteborg.

Am anderen Morgen mit Bus weiter nach Oslo, der Hauptstadt von Norwegen (mit Vororten ca. über 800000 EW) mit der Festung Akershus. Das Rathaus mit seinen zwei Vierecktürmen ist das Wahrzeichen der Stadt

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Rathaus
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Gemälde im Rathaus-Saal, in welchem die Verleihung des Friedensnobelpreises stattfindet.

Sehr interessant war der Gang durch den Skulpturenpark Vigeland. Leider regnete es ununterbrochen. Die nachfolgenden Fotos sagen mehr als Worte:


Und weiter nach Drammen ins Hotel.

Am nächsten Morgen waren wir alle Frühaufsteher. Der Bus brachte uns zur Bahnstation Geilo. Mit der Oslo-Bergen-Bahn fuhren wir nach Myrdal. Dort stiegen wir um in die weltberühmte Flamsbahn (Bauzeit ca. 20 Jahre mit 20 Tunnel und 20 km lang) und los ging es auf einer der schönsten und eindrucksvollsten Bahnstrecken der Welt. Uns wurde das Panorama einer der wildesten Gebirgspartien von ganz Norwegen beschert. Flüsse und Bäche winden sich durch tiefe Schluchten, Bergbauernhöfe klammern sich an steile Berghänge mit schneebedeckten Gipfeln. Unterwegs durften wir unterhalb eines beeindruckenden Wasserfalls aussteigen und auf den aus den Wassern herausragenden Felsen tanzten Nymphen
zu einer wundersamen Musik. Man fühlte sich irgendwie an die Loreley erinnert.

Anschließend Weiterfahrt per Schiff im Aurlandsfjord (Nebenarm des Sognefjord, der längste Fjord der Welt) durch insgesamt zwei Fjorde nach Gudvangen und weiter mit Bus in unser wunderschön gelegenes Hotel – direkt am Fjord – nach Ulvik in das RICA BRAKANES Hotel, in welchem wir auf das Beste verpflegt wurden. Hier war es traumhaft schön, empfehlenswert für künftige Urlauber.

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ein im Fjord liegendes Kreuzfahrtschiff
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unser Hotel
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Blick von unserm Hotel auf den Fjord

Gleich am nächsten Morgen ging es weiter per Schiff zu einer mehr oder weniger notgedrungenen Verkaufsschau.

Gekauft haben wir nichts aber das Mittagessen und ein verbilligtes Reiseangebot in die Türkei haben wir gerne angenommen.

Ab da wieder per Bus zu den berühmten Wasserfällen von Eijnford. Das war so beeindruckend, dass nachfolgende
Fotos mehr aussagen, als eine Beschreibung.

Am nächsten Morgen war Bergen (eine Stadt 1070 erbaut auf sieben Hügel) angesagt. Bergen ist die zweitgrößte Stadt Norwegens und gehört zum Kulturerbe der UNESCO wegen Bryggen, einem Teil der Stadt, in der die alten Besiedlungen entlang des Hafenbeckens übrig geblieben sind. Ab 1230 machte sich hier die Hanse mit ihrem im 14. Jh. gegründeten Hanseatischen Kontor breit, und so kam der gesamte deutsche Handel. 1764 wurde dann aber das letzte deutsche Handelsbüro an einen Norweger verkauft.
Wir bummelten durch die engen Gässchen und dunklen Wandelgänge und hatten das Gefühl, auf den Spuren der damaligen Zeit zu laufen.
Mit der Standseilbahn fuhren wir noch hinauf auf den Hausberg zur Aussichtsterrasse, um von oben das ganze Panorama von Bergen und den Hafen zu erleben. Da wurden jede Menge Fotos geschossen.


Bergen wurde nicht nur von div. Bränden zerstört, sondern leider auch von uns Deutschen im zweiten Weltkrieg.

Auf dem Fischmarkt erhielten wir jeder zwei Fischbrötchen nach Wahl. Ein reichhaltiges Angebot lag vor uns.

Natürlich waren Kirchen zu besichtigen (Marienkirche – eine der schönsten romanischen Kirche Norwegens aus dem 12. Jh. mit einer prächtigen Barock-Kanzel). Zu erwähnen ist auch die Dom- und Kreuzkirche sowie das Rathaus.

Auf der Heimfahrt zum Hotel wurde uns noch ein Wasserfall besonderer Art geboten. Hinter den herabstürzenden Wassermassen führte ein Pfad zwischen Wasserfall und Felsen entlang. Von da erlebten wir die Wassergewalt aus einer anderen Perspektive.

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hinter dem Wasservorhang

Fußmüde vom vielen Laufen ging es dann Richtung Hotel mit dem Hinweis: Morgen in der Frühe (Aufstehen 5.00 Uhr und nach dem Frühstück, 5,45 Uhr Gepäck in den Bus) Fahrt zurück.
Natürlich waren wir pünktlich vor dem Frühstücksraum, aber es gab nichts für uns. Also halfen wir uns selber und holten uns heißes Wasser aus der Toilette und machten uns Tee bzw. Kaffee und bedienten uns mit dem, was da so vom Vortage stand.

Es hatte sich herausgestellt, dass wir ein Verzehrpaket erhalten sollten, was aber nicht klappte. Auf Beschwerden der Fa. Rast hin bekamen wir auf der Rückfahrt in unserem ersten Hotel in Drammen ein hervorragendes Frühstück, so dass wir ein Mittagessen damit ausgleichen konnten.

So ging es dann weiter nach Göteborg zur Einschiffung auf die Fähre Stena Line- Hier hatten wir entgegen der Hinfahrt großes Glück (auch auf Beschwerde hin) tolle Kabinen im 8 Deck.



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warten auf das Frühstück an Bord
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Lisi meldet sich telefonisch daheim an

Am nächsten Morgen fuhren wir etwas müde, aber mit vielen Erinnerungen einer erlebnisreichen Reise im Gepäck heimwärts. Wir werden Norwegen in guter Erinnerung behalten, vor allem aber auch weil wir FA`ler zusammen diese Reise gemacht haben.

Autor: wasserpflanze

Autor: Zahnrad

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