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Tagebuchnotizen einer Reise

16.10.2012
1. Tag und Reisetag.

Dem Vorschlag Trudels und ReRe-Peter folgend nach Mallorca zu fahren, fanden sich vier weitere FA-ler: Hertika-Erika, Hertiklaus-Klaus, Chipchip-Irene und Goosi-Gisela.
Getrübt wurde unsre Abreise durch die Erkrankung von Trudel, die leider nicht mit dabei sein konnte, hatte sie doch so vieles für uns vorbereitet und wollte vieles wieder entdecken. Am Flughafen Baden-Baden stehen wir startklar zum Abflug. Aber oh Schreck: Giselas Pass ist abgelaufen. Aber sofort kommt ein schneller Polizist daher mit Amtstempel und neuem Formular. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir unser Hotel. Dort werden wir herzlichst empfangen von Erika und Klaus, die über Basel angereist waren. Gemeinsam erkunden wir nach einem umfangreichen Abendessen die Umgebung und freuen uns, dass das Meer in wenigen Schritten erreichbar ist.

17.10. - 2. Tag
Peter hat einen Stadtgang vorgeschlagen, wir stimmen zu, aber erst wird ordentlich (britisch ) gefrühstückt. Von der Plaza Espanya aus beginnen wir den Rundgang durch engwinkelige Gassen. Wir kreuzen die belebte Plaza Major. Die zahlreichen Geschäfte locken mit günstigen Angeboten für Schuhe, Lederwaren, Kleidung, (mehr Herrenausstatter) Schmuck und immer wieder eine der Konditoreien mit Köstlichkeiten. Wir schlendern wie viele andere Touristen auch Richtung Kathedrale vorbei an einem uralten Olivenbaum, der Michaelskirche, dem Placa Mayor und dem Rathaus und bestaunen dann dieses enorme gotische Bauwerk.

Aus örtlichem hellen Sandstein erbaut wirkt es außen hell und freundlich, auffallend die riesige steinerne Rosette. Diese ist im Innern der Blickfang. Morgens fällt die Sonne durch die Glasscheiben, erleuchtet diese, die vielen Farben fallen auf einige Wände. Wunderschön.
Andere Glasfenster sind von dem zeitgenössischen Künstler Bardolet geschaffen, von dem wir noch später mehr erfahren werden. Riesige Säulen (Höhe 21,5 m Vergleich Köln 10,5m) trage das Gebäude mit einer herrlich ausgemalten Kuppel. Der Altarbereich ist ebenfalls modern gestaltet von Gaudi (?) und steht im Kontrast zu den zahlreichen üppig verzierten und vergoldeten Seitenaltären. Ja, wir staunen und bewundern. Peter und Irene besuchen dann die gegenüber liegende Burg, die auch zu gleich zeitweise Königspalast ist. Peter schwärmt anschließend von der reichen (!!) Ausstattung und den kunstvollen belgischen Gobelins.

18.10 - 3.Tag
Mit dem Bus fahren wir nach Puerto de Anthratx. Von da kommen wir unerwartet nicht nach San Telmo, um weiter unser Ziel, die Insel Dragenero zu erreichen. Aber unsere Adleraugen erspähen im Hafen einen Seelenverkäufer, der uns zu einem Boot hinführt. Nach dem Gespräch mit dem Kapitän stellt sich heraus, dass das Boot zu „unserer“ Insel fährt und auch wieder zurück. Es ist mehr ein Kahn und die Besatzung stammt offensichtlich von Piraten ab, Aber es sind fröhliche Kerle, die uns sogar noch ein Mittagessen bereiten. Dazu gibt’s natürlich Sangria zur Aufheiterung. (Gisela hat Probleme)

Wir erreichen den Naturpark auf der Dragonera und suchen die Drachen. Wir finden nur wunderschöne Eidechsen (sind sie geschrumpft?).Es gibt viele Kakteen und seltene Pflanzen. Wir lassen den Abend beschaulich ausklingen.

19.10. - 4. Tag
Wir mieten uns Räder und gelangen nach einer etwas abenteuerlichen und abwechslungsreichen Fahrt entlang der Küste nach Palma zum Hafen. Unterwegs begegnen uns zahlreiche Radfahrer, wir sehen Dünen, Schiffe, kleinere Häfen, in der Ferne 3 Costaschiffe, 2 Aidaschiffe. Auf dem Rückweg finden wir einen idyllischen Platz. stärken uns mit einheimischer Kost. Wir genießen jeden Tag bei etwa 25 ° Temperatur, manchmal etwas mehr Wind, auch die Abende sind mild.

20.10. - 5. Tag
Nach einem frühen Start mit Bus und Bahn erreichen wir Valdemossa. Passiert haben wir eine fruchtbare Gegend mit vielen Oliven- und Obstbäumen, gelegentlich Weinbergen, einsamen Fincas. In dem mittelalterlichen Örtchen treffen wir Geduldbringtrosen, FA-Mitglied und seit Jahren ansässig in Valdemossa. Sie führt uns durch den imposanten Ort, umgeben von Bergen, in der Ferne einer Bucht.

Zusammen besuchen wir die Ausstellung des Künstlers Bardolet im kulturellen Zentrum von Valdemossa. Beim Besuch der Kartause auf den Spuren von Chopin und Georg Sand hören wir ein kurzes Pianokonzert und ergehen uns dann in den großzügigen Räumen des ehemaligen Klosters. Der beschauliche Ort mit den Blumen geschmückten Häusern, engen, malerischen Gassen, lädt zu einem Bummel ein. Wir speisen in einer spanischen „Pizzeria“ und erleben spanische Lebensart.

21.10. - 6. Tag
Peters Vorschlag Kloster LLuc zu besuchen, wird gerne angenommen. Es sollte eine Wallfahrt zur schwarzen Madonna werden. Diese zeigt verantwortlich für den Bau der prunkvollen Kirche. Der erwartete Knabenchor ist nach zwei Messen (!!) immer noch nicht aufgetaucht, wird aber am Montag singen. Alle beten zum Wettergott.

Gisela hat wohlweislich die zahlreichen Serpentinen gemieden und ist am Strand geblieben. Schöne Fotos der Meeresbrandung ist Giselas Beute.
An diesen Tag hat das Meer getobt mit 5 m hohen Wellen, ca. 150 Windsurfer und Wellenreiter waren am Strand, in den Straßen fand ein Marathonlauf statt. Der Strand war also bevölkert, wie wir ihn sonst nicht erlebt haben.

22.10. - 7. Tag
Das Ziel heute ist Soller im Norden der Insel. Spannend wird die Fahrt mit der alten Schmalspurbahn von Siemens in der Holzklasse. Nostalgisch auch die Fahrt mit der historischen Straßenbahn zum Hafen. Wir passieren eine abwechslungsreiche Landschaft, viele Olivenhaine, zahlreiche Tunnels und haben einen wunderbaren Ausblick auf die tiefer liegende Stadt Soller. Neben touristischen Attraktionen gibt es eine Miro- und auch eine Picassoausstellung (Keramik). Wir genießen die gemächliche Fahrt durch die verschiedensten Landschaften. Da Peter die Bahnfahrt nach Soller schon kannte, hatte Peter das Vergnügen mit Geduldbringtrosen durch die Stadt zu flanieren. Das Museum „March“ wurde besucht und die vielen Jugendstilhäuser zeigten Ihr Schönheit bei besten Licht.

23.10. - 8. Tag
Dieser Tag ist der individuellen Gestaltung vorbehalten. Erika und Klaus weilen am Strand zum „inhalieren“. Irene geht auch zum Strand und badet im relativ warmen Wasser, nachdem sie den Strand mit viel Tang überquert hat. Gisela bummelt durch die Stadt, besucht die Markthallen. Erstaunt haben sie die vielen Geschäfte in den Seitenstraßen, die alle ein Schild tragen „Liquidation“. Wer nicht vom Tourismus lebt, lebt auch nicht gut. Peter fährt per Fahrrad durch Palmas Gassengewirr und besucht „Longa“, ein mittelaltrige Kaufhaus. Im Museum „Es Baluard“ bewundert er Picasso`s, Miro`s, Dali`s und andere Moderne. Es folgt der Besuch des Kreuzganges und der Basilka von San Francisco. Ein erfrischendes Bad im Meer ist der Abschluss. Abends finden wir alle wieder zusammen und stürmen hungrig das wunderbare Buffet.

24.10. - 9. Tag
Fahrt nach Alcúdia durch bizarre und sanfte Landschaften in den Norden. Nach vielen Olivenbäumen, kleinen Bergdörfern, wachsen plötzlich steile Berge empor. Im Naturpark S`Albufera erleben wir eine eigentümliche Wasser-und Sumpfgegend, in der wir zahlreiche Vögel, Enten, Schildkröten, Reiher vermuten können. Aber es ist ein gut beschildertes Wandergebiet. Abends sitzen wir gemütlich in einer der zahlreichen Strand-Bodegas und denken wehmütig an Abschied mit Wein und Tunel. Erika und Klaus haben um zwei Tage verlängert.

25.10. - 10. und letzter Tag
Die Abreise steht bevor. Wir haben etwas Zeit, Abschied vom Meer zu nehmen (vom Balkon aus, Peter im Wasser) und von Erika und Klaus. Im Flugzeug warten wir geduldig auf eine Passagierin, die aber doch nicht kommt, und deren Gepäck schließlich nach 45 Minuten ausgeladen wird. Durch den Stillstand des Zuges (insgesamt 3 Stunden) kommen wir gut ins Gespräch mit den Mitreisenden. Alles in allem ein guter und interessanter Aufenthalt auf Mallorca.

Fahr mal hin !

Text: Chipchip-Irene, Gisela-Goosi, ReRe-Peter

Bilder: ReRe-Peter, Meeresbrandung: Gisela-Goosi

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