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La Gomera: Naturerlebnis vor den Toren Europas

Schroffe Felsen, tief eingeschnittene Schluchten, ein traumhafter Nebel- Urwald, üppige Vegetation im Nordosten und eine karge, ausgedörrte Landschaft im Süden, das lockte vor 30 Jahren viele Aussteiger nach La Gomera. Längst hat heute der Tourismus La Gomera erreicht,
wenn auch dieser Insel die riesigen Hotelburgen von Teneriffa und Gran Canaria erspart geblieben sind. Die Schnellfähre von Teneriffa fördert täglich Busladungen mit Tagestouristen nach La Gomera.

Der naturbegeisterte Wanderer bleibt aber fast unbehelligt von diesem Touristenrummel. Oben im Nebelwald begegnet ihm schon der eine und andere Wanderer. Aber lenkt er seinen Schritt in den einsamen Süden, dann wird ihm kaum jemand begegnen. La Gomera ist noch immer ein Naturereignis für den begeisterten Wanderfreund.

Für den Interessierten gibt es bereits viele Veröffentlichungen über La Gomera. Wir wollen bereits Bekanntes nicht wiederholen. Aber von der einen oder anderen Wanderung, die uns in eine Landschaft führte, die dem eiligen Besucher im Allgemeinen verschlossen bleibt, möchten wir berichten. Vielleicht können wir so die Neugier für diese Insel wecken.

1. Wanderung in den trockenen Süden

Unsere kleine Wandergruppe fährt mit dem Kleinbus das Valle Gran Rey hinauf in den Nebelwald, der als Parque Nacional de Garajonay die Inselmitte bedeckt. Ab und zu können wir vom fahrenden Auto hinaus zur Nachbarinsel Teneriffa hinübersehen, die über den Wolken zu schwimmen scheint.

Wir fahren in Richtung San Sebastian und nehmen dann den Abzweig nach Playa de Santiago. Bei Jerdune verlassen wir unser Fahrzeug und haben einen ersten Blick in die zerklüftete Landschaft.

Wir nehmen den anfänglich noch gepflasterten Weg entlang der östlichen Steilwand des Barancos de Chinguarine.

Einige Fincas liegen unter uns, die Gebäude sind offensichtlich als Wochenend- bzw. Ferienhäuser wieder instand gesetzt.

Der Weg wird jetzt beschwerlicher.

Wir machen Rast an einem, in eine Felsenhöhle hinein gebautes, verlassenes Gebäude.

Terrassen über Terrassen, verwildert, einst mit Weizen bebaut, liegen auf unserem Weg. Immer wieder stoßen wir auf verfallene Gebäude und dann auf das aufgegebene Dorf Seima.

Ein wildes, einsames, karges Land mit schroffen Felswänden. Immer wieder überraschen uns wundervoll blühende Pflanzen.

Wir überqueren den Höhenrücken zum Baranco Juan de Vera. Nun geht steiler bergab. Unten liegt im Tal an einer kleinen Bucht El Cabrito, ein Hotel in einer überraschend grünen Oase.

Wir durchqueren das Tal und überschreiten den Höhenrücken zum Baranco de la Guancha. Am Ende dieses Barancos liegt der Playa de la Guancha, eine willkommene Badegelegenheit.

Noch einmal über einen Höhenrücken und den Baranco del Revoleadero gequert, und vor uns liegt der Hauptort San Sebastian.

Denzlingen, 03.06.2010 Lisa Peltz + Dirk Glembin
Fotos: Lisa und Dirk

Autor: glueckspeltz

Dirk Glembin

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