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Kastellorizo im Mai 2009b/b>

Im Mai 2009 haben wir in der Türkei den lykischen Wanderweg kennengelernt. Großartig an diesem Weg ist, dass er an der Küste entlang führt, mal fast auf Höhe des Meeresspiegels, mal bis zu 1000 m hoch oberhalb des Meeresspiegels. Immer wieder hat man großartige Ausblicke auf das Mittelmeer. Ganz im Süden, unmittelbar vor Kas blickt man auf zahlreiche Inseln.

Diese Inseln liegen so nahe am Festland, dass man erstaunt ist, dass die größte von ihnen nicht zur Türkei sondern zu Griechenland gehört. Diese größte Insel nennt sich auf türkisch Meis und auf griechisch Katsellorizo. Genau genommen ist Kastellorizo die Hauptinsel. Zu Kastellorizo gehören noch 2 kleinere griechische Inseln und zwar die Inseln Ro und Strongyli.

Man kann mit dem Inselflieger und auch per Schiff von Rhodos aus nach Kastellorizo gelangen. Die weitaus einfachste Anreise ist die mit dem Schiff von Kas aus.

Hier liegen mehrere Schiffe im Hafen, die täglich das 3 km entfernte Megisti, den Hauptort von Kastellorizo, anfahren.

Kastellorizo liegt 120 km östlich von Rhodos, ist also schon keine ägäische Insel mehr. Dennoch gehört Kastellorizo als kleinste Gemeinde mit 12 qkm zum Verwaltungsbezirk des Dodekanes.

Im 1. Weltkrieg kam Kastellorizo unter französische Verwaltung, ab 1922 unter italienische, wie zuvor der übrige Dodekanes auch. Wegen seines großen Naturhafens.

diente Kastellorizo in den 1930 Jahren als Zwischenstopp für Wasserflugzeuge für den Flug von Europa nach Asien und Afrika. Zu dieser Zeit lebten hier 20.000 Menschen.

Nach dem Kriegsende kam Kastellorizo zu Griechenland. Heute leben hier noch etwa 900 Einwohner in einem bescheidenen Wohlstand. Der griechische Staat hat erheblich in die Insel investiert, um türkischen Gebietsansprüchen entgegenzutreten.

Die Insel ist heute ein verschlafenes Nest, das im Wesentlichen vom Tagestourismus lebt.
Schon bei der Einfahrt in den Haupthafen fallen die neuen Häuser auf.

( Die Moschee in der Hafeneinfahrt soll wohl eher zeigen, dass Griechen in religiösen Fragen toleranter als Türken sind.)

Die Häuserfront am Hafen mit kleinen Restaurants und Pensionen ist in einem bemerkenswert guten Erhaltungszustand.

Mandraki
Es gibt einen kleinen Naturhafen Mandraki,
Mandraki
sehr pitoresk mit kleinen vorgelagerten Inseln.

Hier rührt sich keine Menschenseele. Alles träumt in der Mittagsglut.

Wir hatten zu wenig Zeit, um uns umzusehen. Gern hätten wir Zeit gehabt für die vielen Kirchen

für die schöne Natur
für die schöne Natur.

für die Hinterlassenschaften der Byzantiner und des Johaniterordens, dessen aus rotem Stein erbaute Festung ( Castello rosso = Kastellorizo) wir nur vom Weiten sehen konnten.

Diese Insel hätte es verdient, dass man dort mehr als nur einen Tag verweilt.

Autor: harzerroller

Lisa Peltz

Autor: glueckspeltz

Dirk Glembin

eingegeben von: anmargi (Margit Anhut)

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