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Pommern, West - und Ostpreußen, Memelland

Unter der Leitung unseres Freiburger FA - Mitgliedes Reviera

unternehmen wir vom 24.08. bis 02.09.08 eine Busreise nach Ostpreußen mit Königsberg, Kurischer Nehrung und dem Memelland.

Unsere Reise beginnt in Kenzingen und am ersten Abend treffen wir in Stettin ((Szczecin) ein. Am nächsten Vormittag besichtigen wir die Stadt.
Als Mitglied der Hanse und wegen seiner Nähe zu Berlin gelangte Stettin (gegründet 1243) schon früh zu Wohlstand.
Die wechselweise zu Deutschland und Polen (vorübergehend sogar zu Schweden) gehörende Stadt wurde auf der Potsdamer Konferenz nach dem 2. Weltkrieg definitiv Polen zugesprochen.
Im 2. Weltkrieg war Stettin stark zerstört worden.
Heute ist die Hauptstadt der Provinz Westpommern mit ihren 419 000 Einwohnern ein dynamisches Industrie- und Hochschulzentrum.

Erwähnenswert ist auch, dass Stettin der Geburtsort von Sophie Friederike von Anhalt - Zerbst ist,
die besser als Katharina die Große bekannt ist.
Wir besichtigen zunächst die berühmte Hakenterrasse
(genannt nach dem Bürgermeister Haken),
jetzt Flaniermeile der Stadt, 19 m über der Oder.

Dann sehen wir das Schloss, das im 14. Jahrhundert von den Herzögen von Pommern errichtet, in der Renaissance umgestaltet und nach dem Krieg größtenteils wiederaufgebaut wurde; es dient heute als Museum und Kulturzentrum. Gegenüber dem Schloss ist der restaurierte, prächtige Loitzenhof zu sehen. Er war Residenz der reichen Bankiersfamilie Loitz, die sich auch um die Finanzen der Jagiellonen - Könige kümmerte.

Im Vorbeifahren sehen wir noch das Altstädter Rathaus, das Hafentor und die St. Jakobskathedrale.
Mittags geht die Fahrt weiter nach Gdingen (Gdynia), das zusammen mit Danzig und Zoppot die so genannte „Dreistadt“ bildet. Gdingen hieß früher Gotenhafen. Unsere sehr kompetente Führerin durch Danzig und Umgebung erzählt uns, dass Gdinge heute die reichste Stadt Polens sei.
Am nächsten Tag besichtigen wir unter Ilonas Führung zunächst den mondänen Badeort Zoppot (Sopot), der wunderschön an der Ostsee gelegen ist. - In Zoppot soll 1926 Klaus Kinski geboren sein. - In Oliva besuchen wir die berühmte Zisterzienserkirche. 1186 wurden hier das erste Kloster und die Kirche gebaut. Mit 107 Metern Länge ist sie die längste Kirche Polens. Die von Johann Wulff 1763 - 88 gebaute Orgel mit zunächst 5.000 jetzt 7.000 Pfeifen zählt zu den klangvollsten Europas. Wir kommen noch in den Genuss eines wunderschönen Orgelkonzertes. Dann besichtigen wir Danzig (Gdańsk). Am Hohen Tor sehen wir ein großes Foto von 1945 mit dem zerstörten Danzig.

Wir sehen die wunderschön restaurierte „Rechtsstadt“ mit den beeindruckenden Häuserfassaden.

Ilona zeigt uns auch die Heilig - Geist - Gasse, in der der Philosoph Arthur Schopenhauer geboren wurde. In der Nähe des Krantores

ist Wilhelm von Humboldt verewigt, der Danzig zu den 4 schönsten Städten gezählt haben soll. Wir besichtigen noch den Dom mit dem schönen Hochaltar und einer beeindruckenden astronomischen Uhr. Am Nachmittag fahren wir in die Kaschubische Schweiz. Der Kaschubei hat ja Günter Grass ein Denkmal gesetzt in seiner -Blechtrommel-. Kartaus (Kartuzy), die Hauptstadt der kaschubischen Schweiz wurde in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts gegründet. In der kaschubischen Schweiz gibt es wunderschöne Seen, bei denen man sich einen reizvollen Urlaub vorstellen kann. In dem Lokal, in dem wir zu Abend essen werden wir von jungen Damen und Herren in kaschubischer Tracht empfangen, die uns heimische Folkloretänze vorführen.

Am nächsten Tag geht es in die russische Exklave Königsberg und Umgebung (Kaliningradskaja Oblast). Vorbei an Frauenburg (Frombork) mit dem großen Kopernikusdenkmal kommen wir schließlich zur polnisch - russischen Grenze bei Heiligenbeil (Mamonovo). Die Abfertigung durch die russischen Grenzer verläuft entgegen aller Befürchtungen recht zügig. Schließlich erreichen wir die Stadt Königsberg (Kaliningrad), das Hauptziel unserer Reise. Wir erreichen zunächst den Schlossplatz. Das Königsberger Schloss erhob sich auf einem Hügel über der Pregelniederung und war auf den Mauern einer pruzzischen Festung errichtet worden. Ende des 13. Jahrhunderts eroberten die Ordensritter diese Burg, errichteten auf ihren Fundamenten eine neue Burg und nannten sie König Ottokar zu Ehren Königsberg. Seine bis zum Abriss bekannte Form erhielt das Schloss weitgehend in der Renaissancezeit. In den verschiedenen architektonischen Einheiten des Schlosses soll sich die fast 700-jährige Geschichte Preußens wieder gespiegelt haben. Bis auf das Erdegeschoss des Südflügels brannte das Schloss 1944 aus. Die Sammlungen wurden teilweise vernichtet, teilweise als „Beutekunst“ verschleppt. Nach Meinung von Kennern Königsbergs waren die Kriegszerstörungen des Schlosses nicht so stark, dass ein Wiederaufbau unmöglich gewesen wäre, doch das >Symbol des Preußentums, Faschismus und Revanchismus<, wie es hieß, sollte beseitigt werden - übrigens gegen den Widerstand vieler Kaliningrader. So wurde das Schloss 1968 gesprengt, anstelle des Schlosses und des Schlossplatzes ist auch jetzt nur noch eine Steinwüste zu sehen. Seit den 70er Jahren erhebt sich auf dem Schlossplatz jetzt das Haus der Räte, doch bei der Sprengung des Schlosses ist offenbar zu viel Dynamit eingesetzt worden, sodass die Fundamentreste zerbrachen und der umliegende Boden so stark aufgelockert wurde, dass das Haus der Räte, als es sich noch im Rohbau befand, sich mehr und mehr zum Pregel hinunter neigte und nie bezogen werden konnte. Im folgenden Bild ist der Schlossplatz mit dem Haus der Räte zu sehen.

Wir besichtigen die Stadt mit dem Bus und zu Fuß und kommen zunächst über die frühere Honigbrücke zur vom Pregel umschlossenen Dominsel. Diese Brücke wird im Volksmund auch Hochzeitsbrücke genannt, weil junge Ehepaare, die im Dom getraut wurden ein Schloss am Gitter befestigen, es zuschließen und den Schlüssel in den Pregel werfen.

Der Dom (1333 gegründet) brannte in der Nacht zum 30. August 1944 aus, erst seit 1992 gibt es - nicht immer fachgerechte und zweckmäßige - Erhaltungsarbeiten. Der Dom wurde nicht wieder geweiht und dient jetzt als Konzertsaal. Das Innere des Doms können wir nicht besichtigen,

Im Erdgeschoss der Türme findet sich rechts eine evangelische Kapelle wo uns ein 6 - stimmiger Chor (3 Männer und 3Frauen) empfängt und wunderschöne russische Lieder singt, am Schluss auf deutsch das „Ännchen von Tharau“, was uns alle sehr bewegt. Links befindet sich eine orthodoxe Kapelle. Tanja, unsere Führerin durch das Königsberger Gebiet erzählt uns, dass sie selbst nicht getauft sei, dass sie aber ihren Sohn hier habe taufen lassen.
Außerhalb des Doms, an seiner Nordwestecke, befindet sich das Grabmal Immanuel Kants. Dieses Grabmal überstand Kriegs- und Nachkriegszeit. Ein alter Brauch, der, dass Brautpaare am Tage ihrer Hochzeit hier Blumen niederlegen, wird wieder gepflegt.

Ein weiterer Gedenkstein mit Plakette erinnert an den liberalen protestantischen Theologen Julius Rupp, den Großvater der Käthe Kollwitz. Auf der weiteren Stadtrundfahrt erkennen wir in einem Park einen Gedenkstein für einen anderen berühmten Sohn der Stadt: E.T.A. Hoffmann.
Zum 750. Gründungstag Königsbergs und zum 60. Jahrestag der Entstehung des Kaliningradskaja Oblast im Jahre 2005 wurde u.a. das Königstor renoviert. 1945 waren den 3 Figuren (König Ottokar von Böhmen, der erste Preußenkönig Friedrich I. und Herzog Albrecht) die Köpfe abgeschlagen worden.

Im Vorbeifahren sehen wir noch das Schillerdenkmal, das im Krieg nicht zerstört wurde, das Theater, die noch gut erhaltene Alte Börse, dann das Kantdenkmal vor der neuen Universität. Dieses Denkmal brachte die gebürtige Ostpreußin Marion Gräfin Dönhoff 1989 persönlich nach Königsberg.
Weiter geht es nach Rauschen (Svetlogorsk), einem früher berühmten Badeort an der Ostsee im früheren Königsberger Gebiet. Am nächsten Tag haben einige Mitreisende die Gelegenheit ihre früheren Heimatorte zu besuchen. Wir anderen machen uns auf zu einer langen Busfahrt nach Insterburg (Černjachovsk), Gumbinnen (Gusev), in die Rominter Heide, nach Trakehnen (Jasnaja Poljana) und schließlich nach Tilsit (Sovetsk). Wir kommen zunächst durch Tapiau (Gvardejsk). Hier ist der Maler Lovis Corinth geboren. Aus der Ferne sehen wir sein Geburtshaus. In Insterburg sehen wir zum Teil schön erhaltene Gebäude mit Jugendstilelementen, z.B. den Bahnhof, auch eine Tschaikowsky - Musikschule ist in einem gut erhaltenen Altbau untergebracht. Dann fahren wir zum Soldatenfriedhof. Hier sollen 16.000 Tote liegen, deutsche Soldaten aus dem ersten und zweiten Weltkrieg.

„Die Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens“ sagte einst Albert Schweitzer. - Wenn er denn nur recht hätte!! -
Dann geht es weiter nach Gumbinnen. Das Wahrzeichen dieser Stadt ist der Elch .

Ein begeisterter und begeisternder protestantischer Geistlicher namens Alexander, der hier eine Einrichtung des Diakonischen Werks betreibt, bewirtet uns zunächst fürstlich. Dabei erfahren wir am eigenen Leib, was der ostpreußische Brauch der „Nötigung“ bedeutet, denn wir müssen sehr viel essen und Schnaps trinken. In der Salzburger Kirche, die einst von Salzburger Protestanten errichtet wurde, nachdem sie im 18. Jahrhundert vom Erzbischof vertrieben worden waren, spricht Alexander feurig von seiner Arbeit. Die Salzburger Kirche wurde ab 1991 mit deutschen Geldern wieder aufgebaut. Heute ist sie eine der wichtigsten protestantischen Kirchen im Kaliningrader Gebiet

Dann geht es weiter nach Trakehnen (Jasnaja Poljana). Das Trakehner Gestüt wurde 1732 vom Preußenkönig gegründet. Jetzt gibt es dort keine Pferde mehr aber einen Denkmalsockel für den berühmten Zuchthengst „Tempelhüter“ bei einer alten Eiche. Die meisten Trakehnerpferde sind dem Krieg zum Opfer gefallen bis auf wenige, die in Westdeutschland weitergezüchtet werden.

Schließlich kommen wir nach Tilsit (Sovetsk). Auch hier darf das übliche Lenindenkmal nicht fehlen und wir entdecken ein weiteres Elchdenkmal. Wir machen, da die Zeit schon fortgeschritten ist, nur einen kurzen Fotostopp an der berühmten Luisenbrücke.

Am nächsten Tag geht es von Rauschen aus zunächst zur Bernsteinküste nach Palmnicken (Jantarnyi). Hier wird Bernstein im Tagebau gefördert. Wir besichtigen die staatliche Bernsteinmanufaktur mit wunderschönem Schmuck und ebenso schönen Solitären, entdecken auch den Nachbau des Königsberger Doms aus Bernstein.

Wir fahren wieder zurück nach Rauschen, wo wir zunächst an der See spazieren gehen, dann besichtigen wir die Stadt mit schön erhaltenen Häusern, sehen den berühmten Wasserturm mit der wunderschönen Sonnenuhr,

den Thomas-Mann-Gedenkstein (er soll hier „Mario und der Zauberer“ geschrieben haben) und noch viele andere Sehenswürdigkeiten.

Weiter geht es nach Cranz (Zelenogradsk), wo die Kurische Nehrung beginnt. Hier besuchen wir zunächst die berühmte Vogelwarte in Rossitten (Rybačij) und nehmen an einer Führung teil. Die Vogelwarte wurde 1901 von Johannes Thienemann gegründet. Thienemann war ursprünglich evangelischer Theologe. Nach einer Studienreise auf die Kurische Nehrung war er derart von der Flora und Fauna dort beeindruckt, dass er sich entschloss, Zoologie zu studieren. Die Ornithologie war seit seiner Kindheit seine große Leidenschaft. Sein Hauptanliegen bestand darin, den Vogelzug zu erforschen. Seine Methode der Vogelberingung ließ ihn die exakten Flugrouten der Zugvögel herausfinden. Bei unserer Besichtigung sehen wir die Fangnetze für die Vögel und dürfen auch bei der Beringung zuschauen.

Dann besteigen wir noch die Düne Epha, benannt nach dem Düneninspektor Epha (1828 - 1904), die uns einen herrlichen Ausblick auf die Ostsee und das Kurische Haff gewährt.
An der Grenze zu Litauen machen die russischen Grenzer mächtig Ärger: angeblich fehlt ein fortlaufendes Formular mit der Aufzeichnung der Reiseteilnehmer, unser Fahrer muss eine Strafe bezahlen. Keiner der Reiseteilnehmer kapiert das. Unsere örtliche Führerin Tanja muss warten, bis ein Auto sie wieder in Richtung Königsberg mitnimmt, denn keiner darf das Grenzgebiet zu Fuß durchqueren. Auch das versteht keiner der Mitreisenden. So geht ein allgemeines Aufatmen durch unseren Bus, als wir endlich im Litauischen Teil der Kurischen Nehrung sind. Litauen erklärte sich bereits 1990 für unabhängig von der Sowjetunion und leitete damit den Zerfall der Sowjetunion ein. Nach einem blutigen Putsch im Januar 1991, der scheiterte, wurde das Land sofort von 90 Ländern als selbständig anerkannt. - Wir kommen in dem wunderschönen Ort Nidden (Nida) an und beziehen unser reizvolles in unmittelbarer Nähe zum Haff gelegenes Hotel. Am nächsten Tag besuchen wir mit unserer litauischen Führerin Regina zunächst das Blode – Museum neben unserem Hotel. Das Blode – Museum war früher ein Gasthaus, in dem sich alle möglichen Berühmtheiten trafen: unter vielen anderen Lovis Corinth mit vielen anderen Malern. Wir entdecken hier auch ein Besucherbild von Sigmund Freud. Thomas Mann war 1929 hier und beschloss, sich hier ein Sommerhaus zu bauen. Wir besichtigen anschließend das Thomas - Mann - Haus, das schön über der Steilküste gelegen ist.

Im Museum sehen wir Fotos und Dokumente aus seinem Leben, unter anderem die der Verleihung und Aberkennung der Ehrendoktorwürde der Bonner Universität (letzteres 1936), „Herrn Schriftsteller Thomas Mann“ als Adressat. In diesem Haus soll er an den Josephs - Romanen gearbeitet haben. Dann geht es erneut zu einem Bernsteinmuseum. Hier sehen wir Bernsteine mit wunderschönen Einschlüssen von Insekten. In einem Bernstein ist sogar eine kleine Eidechse mit Schwanz eingeschlossen. Anschließend sehen wir noch den Friedhof von Nidden, der von besonderem Zauber ist. Besonders auffallend sind die so genannten Totenbretter, wie man sie überall auf memelländischen Friedhöfen antreffen soll: Diese Grabbretter gehören zur kurischen Tradition. Bei den Kuren symbolisierte die Kröte das Leben nach dem Tode, daher sind die Bretter teils in Krötenform ausgeführt.


In den Gärten der älteren Fischerhäuser finden sich oft einzelne Masten der Kurenkähne an deren Spitze die charakteristischen geschnitzten Wimpel zu sehen sind. Sie gaben in den Farben des Wimpels den Heimatort des Kahns an.

Nachmittags machen wir eine Wanderung zur Hohen Düne von Nidden und haben von dort einen wunderbaren Rundblick auf das Haff und auf die Ostsee. -
Am nächsten Tag geht es zur Stadt Memel (Klaipëda), die wir mit einer Fähre über das Haff erreichen. Wir machen einen kurzen Bummel durch die Altstadt, in der sehr viel wieder aufgebaut wird. Am Theaterplatz sehen wir das Denkmal des Ännchen von Tharau, darunter ist eine Bronze- Plakette von Simon Dach zu sehen. (Diesem Dichter Simon Dach hat übrigens Günther Grass in seiner Erzählung: “Das Treffen in Telgte“ ein Denkmal gesetzt).

Unsere Reisegruppe lässt es sich nicht nehmen, vor dem Denkmal das „Ännchen“ zu singen. Anschließend fahren wir nach Schaulen (Šiauliai) zum „Berg der Kreuze“, einer uralten Pilgerstätte, in der Pilger Kreuze aufstellten verbunden mit einem Wunsch oder Dank. Die Sowjets hatten diese Pilgerstätte nach dem Motto „Religion ist Opium für das Volk“ dreimal niedergewalzt und die Litauer stellten diese Kreuze jedes Mal über Nacht wieder auf. So ist dieser Berg der Kreuze auch eine nationale Gedenkstätte geworden.

Auf der Rückfahrt nach Nidden sehen wir einen schönen alten Badeort Polangen (Palanga).
Am letzten Tag unserer Reise besichtigen wir noch den berühmten Hexenberg in Schwarzort (Juodkrantë).Hier ließen sich die bedeutendsten Schnitzer und Bildhauer des Landes von dem riesigen litauischen Mythenschatz inspirieren und gestalteten einen wunderschönen Skulpturenpark, der 1980 fertig gestellt wurde.

Anschließend besteigen wir die Fähre von Memel nach Kiel. Das Ablegemanöver unserer Fähre weist uns darauf hin, dass eine nachdenklich stimmende und hochinteressante Reise zu Ende geht.

Am nächsten Vormittag legen wir in Kiel an. Dann folgt die Heimfahrt mit dem Bus nach Kenzingen.




Ibobibo

Autor: Ibobibo

Ingeborg Dr.Singer-Lambert

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