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Auf unserer Reiseroute durch das südliche England (Kent + Sussex) interessierten wir uns auch für die Kirchen, teils einfache Dorfkirchen, teils gotische Kathedralen in Städten.

Die Dorfkirchen, teilweise noch normannischen Ursprungs im romanischen Stil mit Übergängen zur Gotik, sind von schlichter Schönheit und stets umgeben von einem grasbewachsenen Friedhof mit alten Grabsteinen. Von einer solchen Kirche in Lydd, gelegen in den Romney Marshs dicht an der Südküste, nachstehend zwei Fotos.

Eine der schönsten Kathedralen, dazu mit dem höchsten Turm aller engl. Kathedralen steht in Salisbury. Sie liegt in einem Wiesengelände und ist umgeben von der sogenannten Domfreiheit, den zum Bischofsitz gehörenden Gebäuden. Die Kathedrale ist in nur 45 Jahren errichtet worden und bietet ein geschlossenes Beispiel für die englische Frühgotik. Wir versäumten auch nicht den Domschatz dieser Kirche zu besuchen, enthält er doch zur Ansicht für die Besucher ein Originalexemplar der Magna Charta aus dem Jahre 1215, in der König Johann Ohneland „John Letland“(1167-1216), der Sohn von Eleonore von Aquitanien, auf seine absoluten Rechte zu Gunsten von Freiheiten und Privilegien für Kirche, Adel und Bürgertum verzichtet hat; eine Grundlage der demokratischen Entwicklung Englands. Nachstehend einige Bilder von dieser beeindruckenden Kathedrale.

Ein weiterer Höhepunkt der Kirchenbauten bietet Wells mit einer Kathedrale ebenfalls in engl. Gotik und ebenfalls von außergewöhnlicher Schönheit. Geradezu überwältigend ist die goldfarbene Westfassade. Im Innern geben die Scherenbögen in der Vierung, mit denen die Statik-Probleme in einmaliger Weise gelöst worden sind, einen ganz außergewöhnlichen überraschenden Anblick. Nachstehend einige Bilder von dieser Kathedrale.

Die Kathedrale in Sherborne bietet ebenfalls eine eindrucksvolle Fassade, überrascht jedoch den Besucher im Innern mit einem von den Säulen ausgehenden fächerartigen Gewölbe, das einen in Erstaunen versetzt, weil man Vergleichbares bislang noch nicht gesehen hat.

Ebenfalls als Bischofssitz – es soll einer der reichsten in England gewesen sein – bietet die Kathedrale in St. Davids an der Südwestküste von Wales einen besonderen Anblick. Sind doch hier Kathedrale, Bischofsitz und Kloster in einem Komplex zusammen gefasst und bilden so ein eindrucksvolles Ensemble. Die Kathedrale war auch als Ziel von Pilgerfahrten berühmt. Nach päpstlichem Dekret ersetzen zwei Pilgerfahrten nach St. Davids eine nach Rom und drei Pilgerfahrten sogar den langen und gefährlichen Weg nach Jerusalem. Der damit begründete Reichtum ist noch heute sichtbar.

Mit den Kathedralen waren wir auch beeindruckt von den Städten, die oft wie eine Kulisse von vergangenen Zeiten darbieten. Leider erfolgte die Besichtigung oft unter einem aufgespannten Regenschirm; das Wetter war englisch.

Nachfolgend einige Bilder:

Englandreise Beah II
- Stonehenge -

Stonehenge, der Steinkreis mit astronomischer Bedeutung

Über Sinn und Funktion der Anlage haben viele Wissenschaftler spekuliert. Erwiesen ist, dass die Bauphase sich über ein Jahrtausend hingezogen hat. Während unseres Besuches kam der Regen von allen Seiten. Die Regentropfen hafteten auf dem Objektiv (s. Bild).

Englandreise Beah II
- Rye -
Englandreise Beah II
- Rye -

Das Städtchen Rye - hier abgebildet mit der Mermaid Street - liegt hoch auf einem Hügelkamm über den Marshen der Grafschaft East Sussex. Das vielbesuchte Städtchen ist bucklig und hat eine lange bedeutende Geschichte.

Der Regen war uns in Bath noch immer treu. Viele Regenschirme waren durch den starken Wind untaublich geworden.

Englandreise Beah II
- Bath -

In Bath sprudeln die einzigen heißen Quellen im Inselbereich. Die Stadt besitzt eine strahlende Eleganz und hat viel Atmosphäre. Im Hintergrund die Bath Abbey.

Der viel besuchte Kurort besitzt die vorzüglich restaurierten Ruinen eines römischen Heilbades, die in England beispiellos sind (seit 1987 zum Weltkulturerbe gehördend). Hier die Pultney-Bridge.

Englandreise Beah II
- Portsmouth -

Portsmouth ist ein bedeutender Marinestützpunkt. Das Wahrzeichen ist der Spinnaker Tower.

Am Eingang des Dockyaards liegt die H.M.S. Warrior; der Dreimaster lief 1860 vom Stapel und war der Stolz der viktorianischen Marine. Sie war ein schlankes, schnelles Kriegsschiff mit gusseiserner Panzerung. Die 4 Decks sind voll ausgestattet.

- Nelsons Schlachtschiff, die H.M.S. Victory -

Das Flaggschiff von Admiral Nelsons Flotte besiegte in der Seeschlacht von Trafalgar im Jahr 1805 Napoleon und schlug so, zusammen mit Wellingtons Streitkräften zu Lande, den Weg Großbritanniens zur uneingeschränkten Herrschaft und zur imperialen Weltmachtstellung im 19. Jh. frei.

Englandreise Beah II
- Kasino (Messe) -
Englandreise Beah II
- Kajüte von Admiral Nelson mit Koje -
Englandreise Beah II
- Esstisch für die Seeleute -
Englandreise Beah II
- Hängematten zum Schlafen für die Seeleute -
Englandreise Beah II
- bunte Straße in Portsmouth -
Englandreise Beah II
- Brighton -
Englandreise Beah II
- Vorderansicht des Royal Pavillon aus "Tausendundeiner Nacht"

Eine Kuppel- und Turmlandschaft in indischer, persischer und chinesischer Extravaganz. Hier wurde in ungeheurer, üppigster Verschwendung und ungehemmter Prunksucht ein Feenpalast des Royal Pavillon aus dem Orient unter den nordischen Himmel auf den grünen Rasen gezaubert. Das geschah im Auftrag des Prinzregenten von 1752 - 1839.

- Die Sonne lockt alle Engländer auf den Rasen -

Englandreise Beah II
- Strand -
Englandreise Beah II
- Straßenansicht im Seebad Brighton -
Englandreise Beah II
- Pier -

Der Riese von Cerne Abbas - ist ein Keulen schwingender, 60 m hoher nackter Mann, dessen Umrisse im Grün des Hügels von weither sichtbar sind. Niemand weiß genau, wann er in den weichen Kreidefelsen geschnitten wurde. Vielleicht stammt er aus der prähistorischen oder der römischen Zeit?

Englandreise Beah II
- Headcorn, ein gemütliches Dorf -

Pubs sind das erweiterte Wohnsimmer aller Engländer, ob jung oder alt, ob reich oder arm - alle treffen hier aufeinander. Sie sind auch als kleine Restaurants zu sehen, da stets einige Gerichte für den Hunger auf der Speisekarte zu finden sind.


Am Ende der Reise waren wir doch sehr stolz den Linksverkehr gut bewältigt zu haben. Immerhin sind wir über 2.500 km in England gefahren. Am schwierigsten waren die Roundabouts; kurz vor London waren drei kleine Roundabouts in einem großen eingebaut.


Bericht und Fotos: Beah

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