Neu hier? Werde gleich Mitglied! Lies hier über die Vorteile.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

Bequem mit Facebook einloggen:

facebook login

Für Gestaltung und Inhalt dieser Regionalseiten sind ausschließlich die jeweiligen Regionalbotschafter verantwortlich. Die von den Regionalbotschaftern eingegebenen und heraufgeladenen Inhalte unterliegen grundsätzlich weder einer Kontrolle durch Feierabend, noch nimmt Feierabend hierauf Einfluss. Hiervon ausgenommen sind werbliche Einblendungen und Beiträge die von Feierabend direkt eingestellt wurden und als solche gekennzeichnet sind.

Sieben Kunstinteressierte wollten etwas mehr wissen über das Wasser.
Gelegenheit dazu bot die „kunsthalle messmer“ in Riegel am Kaiserstuhl.

Ein ehemaliges Brauereischloss, in der natürlich die Sinnesorgane Schmecken und Riechen "beansprucht" wurden, hat sich verwandelt in einen Palast zum sehen und empfinden.

2005 gründete Jürgen A. Messmer die messmer foundation, um der privaten Sammlung einen würdigen Rahmen zu geben und sie auch der Öffentlichkeit zugängig zu machen.

Seit 2009 stehen nun 900 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung. Sie wird genutzt für Ausstellungen und Sonderausstellungen. Dazu gibt es ein Areal von 850 qm Außenanlage, in der moderne Architektur einen Platz findet.

Das Thema Wasser wurde ausgeschrieben. Für achtzig junge Künstler, Maler und Fotografen, vorwiegend aus der Umgebung, gab es Gelegenheit mit Gemälden und Fotografien das Thema Wasser zu bearbeiten und auszustellen.

Es ist eine facettenreiche Ausstellung entstanden, die die Bedeutung des Elementes Wasser für Mensch, Tier, Umwelt, Kunst spiegelt. Wasser ist elementarer Bestandteil unsres Lebens. Ohne Wasser – kein Leben.

Auch Gefahren gehen vom Wasser aus, Flutkatastrophen oder auch extreme Dürren zeigen die Macht des Wassers und auch die Ohnmacht des Menschen gegenüber Naturgewalten.

Also Wasser bedeutet Leben, aber auch Tod und Entbehrung.
Immer wieder und in allen Epochen, von Frühzeiten bis zur Moderne, haben sich Künstler mit dem Begriff Wasser auseinander gesetzt.
Die „kunsthalle messmer“ widmet sich nun der Gegenwartskunst. Es sind geografische Themen bearbeitet, aber auch sozial-politische. Die Lage der Kunsthalle in der Rheinebene, dem Gevatter Rhein, der Leopoldkanal, in dem die Flüsse Dreisam, Glotter und Elz zusammenfließen, bedeutet Wasser von allen Seiten. Das gab viele Anregungen zum Thema.

Die Motive der Künstler wollen aber auch die Wichtigkeit des Wassers aufzeigen und an den Erhalt und die Reinheit appellieren. Das alles wollten wir 7 “Aufrechten“ jetzt ansehen.

Die erste Begegnung mit dem Wasser war der Leopoldkanal.
Schwäne zogen neben uns her und Schafe grüßten vom Ufer.

Die Ausstellung zeigt in 80 Werken ein vielfarbiges Bild der verschiedensten Maler, Fotografen und Techniker. Durch die farbige Darstellung des farblosen Wassers zeigt sich in den unterschiedlich großen Bildern viel Dynamik.

Leider war das Fotografieren nicht erlaubt.

Welche Techniken wurden verwandt:

Öl auf Leinwand, Acryl auf Leinwand, Acryl auf Seidenpapier, Acrylglas,Öl auf Nessel, Guache auf Leinwand, Mischtechnik auf Karton, Marmor und Granit, Öl und Wachskreide auf Papier, Edelsteine auf Leinwand, Siebdruck auf Aludibond, Radierung auf Collagen,
Stoff auf Leinwand, pigmentierter Beton. Dia Ektachrome, Fotografien, Elektronik.

Durch Ideenreichtum und Kreativität sind die beziehungsvollen Namen für die Werke entstanden:

Leben begann im Wasser, zurück ins Wasser, am Meer, Himmelsgewölbe zwischen den Wassern, Welle, sinkende Quadrate, Wasserscheide rechts und links vom Meer, Wasserfall, Spiegelung, ewig weiblicher Mythos Wasser, Eiswasser, die Badende, verwässerte Ansicht, der Fluss des Lebens, alles fließt, Wassergeister.

Eine erfreuliche Ausstellung. Beachtenswert sind auch die Skulpturen im Garten.

Auf dem Heimweg, wieder entlang des Leopoldkanals, haben wir noch eine Skulptur entdeckt.

z. T. aus „Pressetext“ der k.m. entnommen.

Fotos: Gisela/Goosi

Autor: goosi

Artikel Teilen


Artikel bewerten
5 Sterne (20 Bewertungen)

Nutze die Sterne, um eine Bewertung abzugeben:


Artikel kommentieren