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Um 14.ooUhr - wie vorgegeben - versammelten sich 8 FA`ler/innen im Keramikmuseum in Staufen, um dieses zu besichtigen unter dem Motto:

Ausstellung "Missgeschicke" im Keramikmuseum Staufen.

Warum Staufen?

Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte des Hafnerhandwerks zurück. Archäologische Funde, Hafnerbruderschaften und Zünfte weisen auf die Existenz keramischer Werkstätten seit dem ausgehenden Mittelalter hin.

Die Ausstellung Missgeschicke in Staufen ist eine Leihgabe vom Hetjens-Museum in Düsseldorf, die um regionale Exponate, etwa von Werken des 2005 verstorbenen Horst Kerstan, der in Kandern lebte und zu den bedeutendsten Keramikern Deutschland zählt, ergänzt wurde.

Um was geht es bei den Missgeschicken?

Das größte Risiko ist immer der Brand. Vielfältig zu besichtigen sind die Missgeschicke, die zu betrachten sind. Sie reichen von Überfeuerung und Verbackung, über Verunreinigungen etwa durch im Ofen umherfliegende Asche oder von der Ofenwand abfallende Schlacken über Löcher und Risse bis zu verlaufenden Glasuren. Und trotzdem sind wunderschöne Teile mit herausragenden Farbkombinationen zu betrachten, die unsere Margit im Bild festgehalten hat.

Eine große Anzahl der Exponate machte den Besuch so wertvoll.

Ausgrabungen von Anne und Patrick Poirier, Limoges/Frankreich 1998. Hier haben die "Missgeschicke" inspiriert!

Rotfarbiger Krug, Griechenland, spätes 3. Jahrhundert
Wassergefäß, Marokko 1980

Keramische Arbeiten
Egon Bregger, 1902 - 1966

Mittelpunkt bildet die Hafnerwerkstatt mit Tongrube, Töpferscheibe, Glasurmühle und zwei unter Denkmalschutz stehenden Holzbrennöfen.
Hier arbeiteten der Hafner Josef Maier und der Kunstkeramiker Egon Bregger.

Der Tochter von Josef Maier, Emma Bregger 1903 - 1990 ist es zu verdanken, daß wir heute das Museum besichtigen können.

Ofenhafnerei Keller, 1673

Wer dann noch lockeres Geld in der Tasche hatte, der konnte im Nebengebäude unter dem Motto "Spurensuche" wunderschöne Werke von Antje Wiewimmer kaufen.

Studioausstellung Antje Wiewinner, Spurensuche
bis 15. Mai 2016

Im Untergeschoß befindet sich die ständig zu besuchende Keramikausstellung und im Obergeschoß Figuren von Elisabeth Winter-Bonn.

Sammlung Winter-Bonn
Egon Bregger, Bernau
"Der Kopf des Bettlers"

Es lohnt sich allemal diese vielseitige Ausstellung zu besuchen.

- Der recht lebhafte Neumagen -

Wir FA`ler beendeten dann das Treffen im neu aufgemachten Cafe: Schwarzwaldschön. So hatten wir einen schönen und harmonischen Nachmittag miteinander.

Bericht: Erni/Wasserpflanze

Fotos: Margit/anmargi

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