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Groß, viel zu groß und weitläufig ist das Gelände des Badischen Winzerkellers, der größte Europas, und man muss laufen und suchen, bis man sein Ziel gefunden hat.

Am 24. Juni 2012 war es für 16 FA’ler eine Weinführung eben dort. Sternförmig kamen alle an, per PKW oder Bahn und einige sogar von Breisach zu Fuß.

Zum Empfang gab es ein Gläschen Sekt von Frau Wetter, bei der wir angemeldet waren. Frau Wetter liebt Krimis, daraus entstand ihre Idee, einen Krimi zusammen mit einer Führung durch die Hallen des Winzerkellers zu kombinieren.

Badischer Winzerkeller
- Drücken wir die Daumen, dass Simdobel gewinnt! -

Es waren nicht alle Angemeldeten gekommen, aber das fing eine andere Gruppe auf.

Wir sahen einen kleinen Film vom Weinanbau bis zum Wein gezeigt. Kurz nach dem Film platzte Herr Hauptkommissar Kaschupke herein – es war ein Mord passiert: Kellermeister Otto von Wilderer war mit einer Überdosis Curare in Rotwein umgebracht worden. Der Mord war sogar in einem kleinen Video aufgezeichnet, aber natürlich war der Täter darin nicht zu sehen.

Wir erhielten Verhaltensmaßnahmen: es sollte sich niemand von uns entfernen und weiterhin ruhig an der Führung teilnehmen; es wurden auch persönliche Angaben aufgenommen. Es handelte sich um ein Beziehungschaos, bei dem es – um was sonst – um Liebe, Betrug, Weinpanscherei und, für manchen von uns um etwas zu viel Sex und perverse Neigungen ging.

Badischer Winzerkeller
- Klärchen, die Assistentin von Hauptkommissar Daschupke -

Rainer Mannich, der für seine Mephisto-Rolle in Staufen bekannt ist, spielte eine Doppelrolle, nämlich die des Hauptkommissars Kaschupke und des Kellermeisters und die Schauspielerin Annika Hartmann hatte eine 3-fach Rolle inne, die der ehemaligen Weingutbesitzerin Lina Bachmann (sie wechselte problemlos vom Badischen ins Hochdeutsche), die der Frau des Kellermeisters, Henrietta, geb. Müller und die einer sehr guten Kundin, Gabriela von Hochsteinen. Sie spielte auch kurz die Rolle der Assistentin des Hauptkommissars, Klärchen.

Die schauspielerische Leistung war ausgezeichnet! Natürlich konnte der Mord mit Hilfe der Assistentin des Hauptkommissars, Klärchen aufgeklärt werden – es war die eifersüchtige Frau des Kellermeisters gewesen! Es kamen auch wertvolle Hinweise aus dem Publikum, die zur Klärung beitrugen.

Trotz dieser widrigen Umstände sollte Frau Wetter uns nun durch den Winzerkeller führen, da blieb es nicht aus, dass wir uns zwischendurch mit einem sehr guten Tropfen stärken mussten; von jedem wusste sie zu berichten. Oft genug musste sie aber auch versuchen, ihre Fassung zu bewahren.

Badischer Winzerkeller
- 120.000 l Inhalt! -

Der Weg war lang, zum Teil war es natürlich auch recht kühl. Wir waren uns einig, die Vorführung hätte etwas kürzer sein können (vielleicht sind wir ja auch ein wenig verwöhnt aufgrund der vielen vorzüglichen Veranstaltungen, die wir erleben dürfen?)

Sehr interessant war die anschließende Fahrt mit dem Bähnle in 4 m Tiefe, wir kamen vorbei an Weinbandflaschen, an Weinen aus den 50er Jahren, jede Flasche einzeln vor Luft und Licht in Pergament eingepackt und bei immer gleichbleibender Temperatur gelagert, wir konnten sehen, wie eine Küferei arbeitete und was es mit Barique-Fässern auf sich hat.

Für einige von uns stand fest, dass sie irgendwann einmal an einer reinen Führung durch den Winzerkeller teilnehmen möchten, sie soll sehr gut sein!

Wir verabschiedeten uns herzlich und jeder ging wieder seiner Wege. Es war wieder mal ein nettes FA-Zusammensein gewesen!

Fotos: anmargi/Margit

Autor: Anmargi

Margit Anhut

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