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Da oben in Bernau ist die Luft viel frischer, bekömmlicher als unten in Freiburg an einem Sommertag, die umliegenden Berge bis zum Talschluss sind eine Augenweide - die Bilder von Hans Thoma erschließen sich und innere Ruhe kehrt ein.

Vielleicht haben so auch die achtzehn Freiburger FA'ler empfunden, die gekommen waren, um im Bernauer Hans Thoma Kunstmuseum die Miró Ausstellung zu besuchen. Viele haben die recht lange Anfahrt mit Zug und Bus auf sich genommen, waren für eine Fahrt zwei Stunden unterwegs gewesen.

Bernau - das sonnige, 10 km lange Tal hat zehn Ortsteile: Innerlehen, Dorf, Riggenbach, Kaisershaus, Altenrond, Weierle, Unterlehen, Gaß, Poche, Oberlehen und Hof. Es erstreckt sich auf einer Höhe zwischen 900 und 1415 m.

Es bietet sich viel an dort oben, nicht nur Miró, auch die Dauerausstellungen der Gemälde von Hans Thoma und Karl Hauptmann lohnen immer einen Ausflug, alles in einem Gebäude anzuschauen.

Hans Thoma geb. am 2. Oktober 1839 in Oberlehen, Bernau gestorben am 7. November 1924 in Karlsruhe. Er war geprägt und beeindruckt von seiner Heimat, musste aber 20 Jahre lang erfahren, dass seine Gemälde abgelehnt wurden. Erst im Jahre 1890 gelang ihm mit einer Ausstellung in München der Durchbruch.

Karl Hauptmann war ein Landschaftsmaler des frühen 20. Jahrhunderts, geb. 1880 in Freiburg. Das Feldberggebiet bot ihm 30 Jahre lange Kulisse für seine Lieblingsmotive, vor allem für seine Schneebilder. Er starb im Jahre 1947.

In der Bernauer Kirche sind rechts und links des Altars zwei weitere Gemälde von Hans Thoma zu sehen; wir (vier von uns) waren recht früh angekommen und die Kirche war offen - also nahmen wir die Gelegenheit wahr, seine Bilder anzusehen.

Miró in Bernau
- Beim genauen Hinsehen kann man im unteren Teil des Gemäldes von Hans Thoma Bernau erkennen -

Nach und nach trafen alle um die Mittagszeit ein - es waren Tische im Restaurant Rössle gegenüber des Rathauses/Museums reserviert. Weiße Tischdecken, Stoffservietten und leckere Gerichte - wir gönnten uns mal was Gutes und ließen uns verwöhnen!

Miró in Bernau
- Im "Rössle" waren Tische für uns bestellt -

- abfotografiert von dem großen Plakat neben dem "Rössle" -

Miró in Bernau
- Tischschmuck von der Wiese ins Glas -

Und wie so immer: die fröhliche Stimmung und gute, heitere und ernste Gespräche machten diesen Ausflug wieder zu einem Gemeinschaftserlebnis. Es ist Freude und gute Laune zu spüren, wenn wir FA'ler uns treffen. Und die Sorgen werden mal eben beiseite gelegt - oder unter Anteilnahme der anderen besprochen.

Miró in Bernau
- Bis zum Essen ist noch Zeit! -
Miró in Bernau
- die leckeren Gerichte wurden serviert -
Miró in Bernau
- xpat fühlt sich ganz in Kur in Bernau! -

... nach dem guten Essen noch zu Miró? Na klar doch!

Miró in Bernau
- unser Busfahrer Greybear, heute mal nicht in Aktion! -

Miró gehört zu den größten und populärsten Surrealisten des 20. Jahrhunderts. Über 100 originale Lithografien, Radierungen und Unikatarbeiten von den 1930er Jahren bis zu seinem Tode im Jahre 1983 sind in Bernau ausgestellt (noch bis zum 28. Juli).

Der katalanische Maler wurde 1893 in Barcelona geboren, studierte später Kunst und siedelt nach Paris um, wo er Picasso kennenlernte - es entstand eine enge Freundschaft. Er hatte viele Kontakte zu Künstlern wie Max Ernst, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Henry Matisse und Hans Arp. Trotz dieser Einflüsse entwickelte er seinen ganz persönlichen Stil, angeregt durch die Höhlenmalereien in seiner spanischen Heimat, meist malte er farbenfroh und heiter. Internationalen Ruhm erlangte er nach Ausstellungen in den USA. Er gilt heute als einer der Klassiker der Moderne.

Miró starb am 25.12.1983 in Palma de Mallorca, begraben worden ist er in Barcelona.

Mir gefallen ganz besonders gut die hellen Räume in dem modernen Holzbau, überwiegend aus Weißtanne gezimmert, in dem die Bilder Mirós in ihrer intensiven Farbigkeit und mit den einfachen, fantasievollen (man findet so viel darin!) Motiven wunderschön zur Geltung kamen. Bei dieser Helligkeit musste ich an das Miró Museum auf dem Mont Juic in Barcelona denken, dass mich auch wegen seiner Architektur begeistert hatte.

Es durfte natürlich wieder nicht fotografiert werden, aber es gibt ja Internet für uns "Internet-Senioren"!

- Hier, auf der Bank in fröhlicher Runde, haben nach dem Besuch der Ausstellungen einige von uns den Entschluss gefasst, noch ein wenig im Park bummeln zu gehen, manche machten sich auf den Heimweg oder hatten noch anderes vor -

Miró in Bernau
- unser ReRe -
Miró in Bernau
- Wilfried verabschiedet sich -
Miró in Bernau
- anschließend bummelten wir noch durch den Park -
Miró in Bernau
- die kleine Bernauer Kirche - der Turm spiegelt sich im Wasser -
Miró in Bernau
- eine Sonnenuhr -
Miró in Bernau
- in diesem Café saßen wir nochmal alle in gemütlicher Runde bis zur Abfahrt des Busses zusammen -

Auch wenn es schon bei so vielen Veranstaltungen gesagt oder geschrieben wurde, schreibe ich es wieder: es war wieder ein wirklich schöner, harmonischer und fröhlicher FA-Tag!

Dank an alle, die dazu beigetragen haben. (So kann's weitergehen!)

Fotos: anmargi

Miró in Bernau
- die "Thoma-Landschaft" -

Autor: Anmargi

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