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Die kluge Bauerstochter, Märchenoper von Carl Orff (1895-1982)

Es war eine erwartungsfrohe Runde, die sich am 24.02. im Heinrich-Hansjakob-Haus traf, um der Musik und dem Vortrag unserer Musy zu lauschen.

Musy verstand es, uns mit Ihren Worten und mit der Musik in ihren Bann zu ziehen. Dazu erschien die Oper von Carl Orff „Die Kluge – Geschichte vom König und der klugen Frau“ sehr geeignet, vermittelt sie doch mit ihrer Vielfalt einen guten Einblick in das Schaffen von Carl Orff.

Das bekannteste Werk von Orff sind die Carmina Burana. Dieses Musikwerk erreichte Weltruhm und wird in vielen Ländern auch heute noch gespielt.

Aber auch Orffs Schulwerk ist besonders bei Kindern und Pädagogen beliebt. Carl Orff holte seine Anregungen aus den mittelalterlichen Mysterienspielen ebenso wie aus Märchen und aus den griechischen Tragödien. Er arbeitete mit vielen verschiedenen rhythmischen Instrumenten.

Orff war nicht nur Komponist, sondern auch Theatermann, Dichter, Kapellmeister, Humanist und Pädagoge. Er war als Urbayer eine herausragende Künstlerpersönlichkeit des 20. Jahrhunderts. So hat er auch den Stoff des Märchens der Gebrüder Grimm „Die kluge Bauerstochter“ in einer Oper bearbeitet. Dieses Märchen ist in 600 Varianten auf der ganzen Welt verbreitet. Orffs Opern heben sich durch ihre pointierte Sprache und ihren besonderen musikalischen Stil von den bekannten Opern, z.B. von Verdi, Puccini, Mozart u.a. deutlich ab.

In Orff`s Werken werden die verschiedenen Instrumente des Orchesters anders als bislang eingesetzt. So gebraucht er viele Rhythmusinstrumente, wie er es auch in seinem Schulwerk tut, um den Kindern Anregungen zum Selbstmusizieren zu geben.

In seiner Oper „Die Kluge“ lässt er den unbeherrschten König mit lauten und tiefen Instrumenten „fortissimo“ auftreten, während die kluge Bauerstochter in zarten, leichten Tönen eher piano hörbar wird.

Diese breite Palette von Tönen brachte uns Musy sowohl am Klavier, als auch über eine mitgebrachte CD zu Gehör. Von der Klage des Bauern „Oh hätt` ich meiner Tochter nur geglaubt“ bis zum Kerkermeister und zu den drei Strolchen brachte Musy uns die Orff`sche Oper näher. Auch die Rolle des Königs mit seinen Rätseln, die er der Bauerstochter aufgab, kam sehr gut herüber.

Gemeinsam sangen wir das Lied der drei. Strolche „ Als die Treue ward geborn, falala la la la. kroch sie in ein Jägerhorn...“ und hatten viel Spaß dabei.

Das alles klappte nur, weil Musy uns gleich zu Beginn ihres Vortrages ein Schaubild der handelnden Personen und eine inhaltliche Zusammenfassung des Märchens der Brüder Grimm dazu den Text der drei aus der Oper herausgegriffenen Szenen überreichte. Viele von uns kannten das Märchen vom König und der klugen Bauerstochter nämlich nicht und so waren die Unterlagen über diese Oper sehr hilfreich.

Musy brachte uns an diesem Nachmittag in zwangloser Form die Musik von Carl Orff näher. Dafür sei ihr und Peter als „Assistent“ ganz herzlich gedankt.

In der anschließenden Diskussion beantwortete sie noch die aufgekommenen Fragen, bevor wir uns in das Café „time out“ zum gemütlichen Zusammensein aufmachten.

Es war ein interessanter und lehrreicher Nachmittag.

Anschließend haben wir uns noch im Café "Time Out" zusammengesetzt, in dem Musy für uns einen Tisch reserviert hatte.

Fotos: Gisela/Goosi

Bericht: Werner/Bleistift

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