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Musy, Gisela hatte eingeladen zu einem musikalischen Nachmittag ins HHH. Die Interessierten, die gekommen waren, erlebten diesen Einblick in das Singspiel mit einer begeisternden Interpretin. Dazu gab es gesangliche, instrumentale und CD Beispiele.

Musy gab zunächst eine geschichtliche Abhandlung über das Werk.

Die Oper wurde im Jahre 1781 geschrieben im Auftrag von Kaiser Josef II. und 1782 uraufgeführt. Geschrieben in einer Zeit, als Opern (Geburt der Oper um 1600 in Florenz) ein Publikum in ganz Europa, nämlich Italien, Frankreich, England begeisterten(selbst Händel hatte in London ein Opernhaus).

Vielfach wurden sie an Fürstenhöfen aufgeführt. Eine Oper bestand aus Rezitativen und Arien. Gesungen wurde in italienischer Sprache.
Doch Kaiser Josef II und auch Mozart planten eine Oper in deutscher Sprache. Mozart hatte seinen Dienst in Salzburg gekündigt (angeblich bekam er einen „Fußtritt“). Und fand in Wien den „besten Platz der Welt“.

- Unser Peter/ReRe, immer zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wird! -

Musy
- Gisela/Goosi schreibt den Bericht -

Musy charakterisiert die Musik als wunderschön, anmutig, von jugendlicher Frische.

C.M.v. Weber äußerte sich begeistert, die Musik sei ihm besonders lieb, ein Werk, in dem des jungen „Mozarts Kunst Erfahrung ihre Reife erlangt hatte“.

Das Libretto stammt vom Leibziger Kaufmann Christof Bretzner, wurde später von Gottlieb Stefanie umgearbeitet und erweitert (nach heutigen Urheberrechten nicht gestattet.) Die Oper spielt in der Türkei. Hundert Jahre vorher standen die Türken vor Wien, also ein beziehungsvolles Thema.

Musy stellte zunächst die Hauptpersonen der Handlung vor:
Bassa, Selim, Konstanze, Blonde oder Blondchen, Pedrillo, Osmin und Belmonte.

Mozart zeigt in der Handlung mit diesen verschiedenen Charakteren große emotionale Tiefe.

Osmin, Haremswächter bei Bassa, eine der Hauptfiguren, singt in seinen Drohungen mit einem starken tiefen Bass, finster und komisch (besonders in den Koloraturen). Er bewacht die beiden Damen Konstanze und Blondchen, die zusammen mit dem Diener Pedrillo von Seeräubern geraubt wurden. Bassa hat sie den Piraten abgekauft und gewährt ihnen Schutz in seinem Haus. Er möchte aber Konstanze, die mit Belmonte verlobt ist, gewinnen. Ebenso möchte Osmin das quirlige Blondchen für sich.

Belmonte, hat durch Pedrillo, seinen Diener und jetzt Aufseher in den Gärten des Bassa erfahren, wo sich die Geraubten aufhalten und ist bereit zur Rettung. Er kann sich mit Hilfe Pedrillos in den Garten einschleichen unter der Vorgabe etwas von der Baukunst zu verstehen. Osmin wird trunken gemacht, aber die Entführung misslingt und alle sind gefangen.

Der Bassa erfährt, dass Belmonte der Sohn seines Todfeindes ist. Er selbst war ein spanischer Edelmann, den es in die Türkei verschlagen hat. Die Liebe des jungen Paares bewegt seinen Großmut und alle werden entlassen. Es siegen Wohlwollen und Menschlichkeit, auch gegen den Zorn Osmins.

Nun hat Musy an Hand von musikalischen Beispielen uns die Oper näher gebracht.

Zunächst mit der Ouvertüre (bei der man nicht schlafen könnte, wie Mozart meint). Sie besteht aus 3 Teilen schnell, langsam, schnell, der Mittelteil in Moll. Die typischen Instrumente für die sogenannte türkische Musik sind große Trommel, Becken, Triangel, Piccoloflöte, entsprechend der Janitscharenmusik, wechselnd forte und piano.

Darauf folgt die Arie des Belmonte, mit der Melodie des Mittelteils der Ouvertüre, nun in c-Dur (gehört von der CD mit Fritz Wunderlich) darauf das Lied des Osmin mit seiner ausdrucksvollen Basskoloratur: wer ein Liebchen hat gefunden.

Herzbube mit dem Tenorhorn spielt nach einer Einführung über sein Instrument, dieses Lied.

Mit Konstanze folgt dann die Arie über Trennung und Schmerz: „Ach ich liebte“ (gesungen auf CD mit Erika Köth). Es folgt Blondchen Arie: „durch Zärtlichkeit und schmeicheln“, zärtlich gesungen, danach die des Pedrillo. Dieser muss nun die Entführung durchführen und lädt Osmin zum trinken ein. Hörbar in einem „Saufduett“.

Nach der aufgedeckten Entführung sieht Osmin seine große Chance für die Rache und äußert dies mit der herrlichen Arie: „O, wie will ich triumphieren“ mit besonders komischen Koloraturen.

Doch es gibt keine Rache, der Bassa gibt alle frei. Alle bedanken sich, Belmonte beginnt: „Nie werd ich diese Huld verkennen“, drückt damit seinen großen Dank aus.

Alle vier singen zum Schluss: „wer so viel Huld vergessen kann, den seh´ man mit Verachtung an“

Alle FA-ler stimmen ein. Zusammen mit Musy auf dem Klavier und Hans Jörg mit dem Tenorhorn.


Musy
- Klara darf auch zuhören! -
Musy
- Kaffee und Kuchen gab's anschließend draußen -
Musy
- Die Bilder hat Angelika/wibldibl aufgenommen -

Fotos: Angelika/wibldibl

Bericht: Gisela/Goosi

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