Neu hier? Werde gleich Mitglied! Lies hier über die Vorteile.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

Bequem mit Facebook einloggen:

facebook login

Für Gestaltung und Inhalt dieser Regionalseiten sind ausschließlich die jeweiligen Regionalbotschafter verantwortlich. Die von den Regionalbotschaftern eingegebenen und heraufgeladenen Inhalte unterliegen grundsätzlich weder einer Kontrolle durch Feierabend, noch nimmt Feierabend hierauf Einfluss. Hiervon ausgenommen sind werbliche Einblendungen und Beiträge die von Feierabend direkt eingestellt wurden und als solche gekennzeichnet sind.

Musy lädt ein, diesmal nicht zur Märchenstunde, sondern etwas mit Musik wird es sein.

So ist es die Oper:

„Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber in drei Akten.


Der berühmtesten Oper der frühen Romantik.

Das Libretto schrieb Johann Friedrich Kind, nach dem „Gespensterbuch“ von Apel/Laun. Uraufführung am 18. Juni 1821 in Berlin.

So fanden sich 18 FA`ler am 15. August 2014 um 15 Uhr im Heinrich Hansjakob-Haus ein.

Musy zur Seite standen Peter/ReRe als „Toningenieur“ am CD-Player und „Herzbube“ am Horn.

Carl Maria von Weber, 1786 in Eutin geboren, starb früh mit 40 Jahren an einem Kehlkopfleiden in London und findet 18 Jahre später (1844) in Dresden seine letzte Ruhestatt.
Die Mutter war Opernsängerin. Deren Familie stammte aus Marktoberndorf. Die Vorfahren väterlicherseits kamen aus Stetten (Lörrach). Der Vater war nach Stationen als Offizier, Musiker, Kapellmeister und später als Direktor und Unternehmer einer Wanderbühne tätig.

Der Sohn Carl Maria war der Cousin von Mozarts Frau Constanze, geb. Weber. Deren Eltern gaben sich in der Kirche zu Ebnet bei Freiburg da Ja-Wort. Weber wird nach vielseitiger Ausbildung in Salzburg, München und Wien Opernkapellmeister in Breslau.




Nun zur Oper „Der Freischütz“: Das ist keine leichte „Kost“. Doch Musy versteht es, uns in die Gefühlswelt dieser besonderen Oper mitzunehmen und einzutauchen. Ort und Zeit: Böhmen; kurz nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges.

Gut und Böse stehen sich dramatisch gegenüber; dazwischen Max der Jägerbursche, der Agathe liebt, die Tochter des Erbförsters Kuno und sie heiraten möchte, die auch Kaspar, ebenfalls Jägerbursch, begehrt, doch eine Abfuhr von Agathe erhält.

Die verzwickte Geschichte mit Liebe, Prüfung des Max, Versagen, Vergeltung, Pakt mit Samiel dem Teufel in schaurig-nächtlicher Wolfsschlucht, in dem auch Max verstrickt ist, Mordplanung und treffsicheren Gewehrkugeln, geht im 3. Akt seinem dramatischen Ende zu:

Am Tag der Prüfung des Kandidaten für die Erbförsterei, Max, fordert der Landesfürst Ottokar Max auf, den Probeschuss abzugeben und die Taube oben vom Baume zu holen.

„Peng“, der Schuss fällt und Agathe, scheinbar getroffen, sinkt zu Boden („Schaut, o schaut, er traf die eigne Braut....“).
Jedoch diese 7. Kugel, die Teufelskugel, sollte erst, von Kaspar gelenkt, als Rache für die Abfuhr, Agathe treffen. Sie prallt jedoch am geweihten Brautstrauß ab und trifft dann vom Teufel gelenkt, den bösen Kaspar, der seine Seele dem Teufel schuldete und jetzt dafür bezahlen muss, tödlich.

Max wird aufgefordert dem Landesfürsten die verworrenen Zustände zu erklären und gesteht vor Sorge des Verlustes von Agathe und des Postens des Erbförsters, die Geschichte mit Kaspar und beider Pakt mit Samiel und der gelenkten Kugel in der Wolfsschlucht.

Der Fürst ist erbost und enttäuscht von Max und will ihn zu Strafe in die Verbannung schicken. Jedoch der Eremit, der den Brautstrauß weihte, tritt für Max ein und rät dem Fürsten erst nach einem Jahr der Bewährung solle Max Agathe heiraten dürfen.
Unter dem Druck der Bevölkerung stimmt Fürst Ottokar dem Vorschlag zu.

Das gute Ende der Geschichte: Max darf Agathe, nach der Bewährungsfrist zur Frau nehmen und wird Nachfolger seines Schwiegervaters und damit Erbförster.

Musy lässt uns Teile der Musik und der Arien hören. Dabei sind Peter / ReRe und teilweise auch „Herzbube“ mit Horn im Einsatz.

Sie macht uns aufmerksam auf die Tonänderungen, je nach Begebenheit: tiefe Töne für das Böse, fröhliche Töne für das Gute.
„Eine Mischung aus suggestiven Klangabgründen, volkstümlichen Liedern, gesprochenen Dialogen in einer bedrohten Bürgerwelt, die am Ende nur knapp vor dem Bösen gerettet wird.“
(Zitat aus der Einführung in die Oper, lt. „Die Zeit“: „Der große Kulturführer“)

Einige Arien:
Arie des Max: „Durch die Wälder, durch die Auen....“
Arie der Agathe: „Leise, leise Fromme Weise.......“
Kaspars Lied: „Hier im irdischen Jammertale.........“
Chor der Brautjungfern: „Wir winden Dir den Jungfernkranz mit veilchenblauer Seide....“

Kaspar: „Schweigt, dass niemand ahnt......“
Ännchen, fröhlich: „Kommt ein schlanker Bursch gegangen.......“
„Ehe noch der Abend graut, ist sie tot, die arme Braut.“
Szenen:
Die Uhr schlägt 12 , Kaspar wartet auf Samiel: „Teufel erscheine!!1“

Der Schluß: Ottokar (böhmischer Fürst): „Max schiess jetzt“
Der Schuss: „Peng“ „Er traf die eigene Braut.“ Agathe schlägt die Augen auf: „Wo bin ich ???..“



Nach fast 1 1/2 Stunden war Musys Vortrag zu Ende. Der Applaus war theaterreif.

Zu Kaffee und Kuchen lud sie uns ein.

Für Vortrag und Kaffee mit Kuchen danken wir Musy ganz, ganz herzlich und freuen uns auf ihren nächsten Vortrag.

Freiburg, den 17. August 2014

Fotos von Musy übermittelt.

Autor: Florius

Artikel Teilen


Artikel bewerten
5 Sterne (13 Bewertungen)

Nutze die Sterne, um eine Bewertung abzugeben:


Artikel kommentieren