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Bericht zur Ausstellung „Odilon Redon“ in der Fondation Beyeler in Riehen.

Odilon Redon, ein „Poet der Farbe“.

Am 25.02.2014 hatte eine Gruppe kunstsinniger FA'ler Gelegenheit, sich an der Farbenpracht und Fantasie der Redon`schen Gemälde zu begeistern.

Überraschend war dabei die Unterschiedlichkeit der ausgestellten Bilder, die einen Querschnitt durch seine verschieden Schaffensperioden gaben. Sie lassen sich in zwei Phasen unterteilen: die erste umfasst den Zeitraum zwischen 1870 und 1890 und wird weitgehend von seinen schwarzen Kohlearbeiten, Noirs genannt, bestimmt.

Die zweite ist geprägt durch intensive Farbenpracht.

Odilon Redon ist, obwohl mit den Malern des Impressionismus vertraut, keiner bestimmten Stilrichtung zuzuordnen, sondern gilt am ehesten als Vertreter des französischen Symbolismus im beginnenden 20. Jh..

Kunst am Wegesrand

Geboren 1840 in der Nähe von Bordeaux, verbrachte er seine Kindheit und Jugend sehr zurückgezogen auf dem Familienweingut. Er war ein introvertiertes, melancholisches Kind, das eher der Natur zugewandt war. Da sich seine künstlerische Begabung sehr früh zeigte, bekam er Zeichenunterricht von einem Privatlehrer.

In diese Zeit fällt seine „schwarze Periode“ mit den Kohlezeichnungen. Geheimnisvolle, oft makabre Darstellungen: eine lächelnde Spinne, die ihre niedlichen Zähnchen zeigt, ein abgetrennter Kopf, auf dem Silbertablett serviert. Bizarre, albtraumhafte Bilder, denen etwas Mystisches anhaftet.

Ganz allmählich verläuft seine künstlerische Entwicklung von der Dunkelheit zur Farbe, parallel zu seiner persönlichen Entwicklung.

Er geht nach Paris um sich an der Kunstakademie einzuschreiben. Zwar wird er dort nicht angenommen weil er sich in keine der akademischen Kunstrichtungen einfügen läßt, er knüpft aber enge Kontakte zu der damaligen Künstlerwelt. (z.B.Henri Matisse).

Es entstehen faszinierende Bilder wie der “Tod des Buddha“, Ausdruck seiner intensiven Beschäftigung mit der buddhistischen Kultur. Zarte Schmetterlinge, die Papillons, seine überbordenden Blumensträuße gestalten sich schließlich zu einer Explosion an Formen und Farben.

„Die Kunst ist“, so Redon, „gleich einer Blüte, die sich außerhalb aller Regeln frei entfaltet“.

1916 stirbt er in Paris.

Odilon Redon
- Im Park -
Odilon Redon
Frühling im Park
Odilon Redon
- Anstatt Cafébesuch -

Das Wetter war so frühlingshaft warm, dass wir unser Vesper draußen einnehmen konnten.

Odilon Redon
- Unsere Berichterstatterin Lavandel -

Fotos: anmargi, ReRe

Autor: Lavandel

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