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Zugegeben, zuerst hatte ich doch einige Bedenken, ob ich zur Singstunde der FA-Mitglieder, die Joachim angeboten hatte, gehen sollte. In grauer Vorzeit, schließlich ist das nun schon 60 Jahre her, habe ich auch einmal im Schulchor gesungen und Noten lesen gelernt. Viel davon ist aber nicht übrig geblieben. So hatte ich auch die meisten Sorgen davor, dass Joachim Liedtexte mit Noten verteilen würde und wir vom Blatt singen sollten. Aber es kam alles ganz anders.

Da stand dann ein großer Karton mit Ordnern, in den Ordnern alphabetisch aufgelistet ein Unzahl von Liedern, alte Schlager, Gospelsongs, Texte von Liedermachern wie z. B. Hannes Wader oder Reinhard May, viele englische Songs z. B. von Joan Baez, einige Volkslieder, moderne Kirchenlieder und selbst „Freude schöner Götterfunken“ aus der 9. Symphonie von Beethoven kann man finden, einige wenige Lieder auch mit Noten.

Nun fragt man sich natürlich, wie soll das gehen: Da wollen einige Leute zusammen singen und dann ohne Noten. Um es gleich zu sagen, es geht. Joachim gibt mit seiner Gitarre die Melodie vor und dann singen wir munter drauf los. Viele Texte und auch Melodien sind uns auch nach vielen Jahren noch bekannt und mit manchen verbinden sich auch ganz persönliche Erinnerungen. Natürlich sind wir alles andere als perfekt. Mir selbst bleibt manchmal die Luft weg oder ich kann den Ton nicht halten. Aber ich glaube, darauf kommt es im Augenblick auch gar nicht an. Freude soll das Singen vor allem machen.

Bei der nächsten Singstunde hatte sich die Zahl der Teilnehmer schon fast verdoppelt, die Zahl der Gitarristen sogar verdreifacht, denn auch Margit und Peter (Lieber Peter, ich hoffe Du heißt auch wirklich so und ich verwechsle da nicht etwas.) brachten ihre Gitarren mit.

Joachim schlug dann vor, eine gewisse Struktur in den Ablauf dieser anderthalb Stunden zu bringen. Nun fangen wir also immer mit dem gleichen Lied an und hören auch mit dem gleichen Lied auf. Am Ende singen wir ein irisches Dankeslied, das uns allen glaube ich, besonders gut gefällt. Dazwischen gibt es dann ein Wunschkonzert, d. h. jeder darf sich ein Lied wünschen, das dann auch gesungen wird. Dabei kommt dann eine oft abenteuerliche Mischung heraus: nach „ Das Wandern ist des Müllers Lust“ können durchaus mal die „Kreuzberger Nächte“ folgen oder auf die „Bergvagabunden“ ein modernes Kirchenlied wie z. B. „Danke“ oder es folgt „La Paloma“. Ein Liebhaber klassischer Musik rümpft bei dieser wilden Mischung möglicherweise die Nase, aber was soll’s. Ich denke wichtig ist, dass wir zusammen sind und Spaß haben. Und wer weiß, was da noch kommt. Wir singen jedenfalls jetzt schon besser als am Anfang.

Auch eigene Beiträge sind willkommen. So trug eine Teilnehmerin beim letzten Treffen ein lustiges Lied (es war ja Rosenmontag) vor, das von uns allen beklatscht wurde.

Was gibt es noch zu sagen? Wir treffen uns alle 14 Tage montags um 14.00 Uhr für 1,5 Stunden im Heinrich-Hans-Jakob-Haus, es geht fröhlich und unbeschwert zu und jeder kann kommen und mitsingen. Ein Dank gebührt natürlich Joachim, der die Sache ins Leben gerufen hat und auch Margit und Peter, die uns zusammen mit Joachim begleiten.

Bericht: Anne-Grete/Tettane

Fotos: Trudel

Autor: Tettane

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