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Hinterwälder ist kein Schimpfwort!

Wir von feierabend.de haben festgestellt, dass Fleisch von Hinterwälder-Weiderindern (die Ur-Kühe des Südschwarzwaldes)eine besondere Köstlichkeit ist.

Ralf, der Scheunenstrauße-Wirt hat sich vor 3 Jahren auf diese einheimische Rinder-Rasse besonnen, züchtet sie jetzt im Umfeld von Waltershofen sowie auf den Hochweiden bei Breitnau und vermarktet das Fleisch auschließlich in der Küche und im Hofladen seiner Strauße. Das nennt sich regionale Esskultur !

Ein Teil der angemeldeten FA-ler traf sich vor der Tafelrunde bereits 90 Minuten früher am Opfinger Rathaus, um wie angekündigt, durch die Reben am Tuniberg zu gehen.

Hinterwälder Scheunenstrauße
- Vor dem Rathaus -

Gleich nach dem Start fing es heftig zu regnen an, was aber den unentwegten Feierabend-Wanderern nichts ausmacht. Weil die Wandergruppe ½ Stunde zu früh in Waltershofen ankam, wurde noch eine Warte-Schleife gedreht.

Hinterwälder Scheunenstrauße
- Vor der Strauße -

Dann ging es aber rein in die gute Stube. Rustikal am Kaminfeuer sitzend, hatten wir gleich die richtige Stimmung. Dann wurde das genussvolle Essen serviert: Ochsenfleisch (auch von der Kuh!) wie gewachsen, mit Meerrettich, Preiselbeeren, teils mit Brägele, teils mit Salat oder nur mit Bauernbrot.
Für die Fast-Vegetarier gab es Bibiliskäs mit Brägele. Dazu ein (oder waren es mehr) Viertele vom hauseigenen Fasswein.

Hinterwälder Scheunenstrauße
- die Tafelrunde -

Ein gelungener Abend!!!
Zwei Zitate noch zum Thema FLEISCH ESSEN:
Vom Essen und Trinken
Dann sagte ein alter Mann, ein Gastwirt:"Sprich uns vom Essen und Trinken." Und er sagte:"Könntet ihr leben vom Duft der Erde und wie eine Luftpflanze vom Licht erhalten werden! Aber da ihr töten müsst, um zu essen, und dem Neugeborenen die Muttermilch rauben müsst, um euren Durst zu stillen, lasst es eine andächtige Handlung sein. Und euren Tisch lasst einen Altar sein, auf dem das Reine und Unschuldige des Waldes und des Feldes geopfert wird für das, was im Menschen noch reiner und unschuldiger ist. Wenn ihr ein Tier tötet, sagt in eurem Herzen zu ihm:"Durch die gleiche Macht, die dich tötet, werde auch ich getötet, und auch ich werde verzehrt werden. Denn das Gesetz, das dich meiner Hand auslieferte, wird mich einer mächtigeren Hand ausliefern. Dein Blut und mein Blut ist nichts als der Saft, der den Baum des Himmels nährt. Und wenn ihr mit den Zähnen einen Apfel zermalmt, sagt in eurem Herzen zu ihm: Deine Samen werden in meinem Körper leben, und die Knospen deines Morgens werden in meinem Herzen blühen, und dein Duft wird mein Atem sein, und zusammen werden wir uns aller Jahreszeiten erfreuen.
Und im Herbst, wenn ihr die Trauben eurer Weinberge für die Kelter lest, sagt in eurem Herzen: Auch ich bin ein Weinberg, und meine Frucht wird für die Kelter gelesen werden, und wie neuer Wein werde ich in ewigen Gefäßen bewahrt werden. Und im Winter, wenn ihr den Wein zapft, lasst für jeden Becher ein Lied in eurem Herzen sein; und in dem Lied lasst eine Erinnerung an die Herbsttage und den Weinberg und die Kelter sein." (Aus Kalil Gibran "Der Prophet")

Dazu passt auch ein Spruch aus den "Notizen" meines Freundes Harald Frommer:
DER VEGETARIER:

Was nun so fragt sich mein Gedicht,
mag er die Tiere oder nicht?
Die Antwort bringt es an den Tag:
Er mag sie nicht, weil er sie mag.


Fotos (mit Mozilla Firefox öffnen!): Anke/Oleander und Felix/Ibifix

Autor: PIONIER66

Pius Kopp

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