Neu hier? Werde gleich Mitglied! Lies hier über die Vorteile.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

Bequem mit Facebook einloggen:

facebook login

Für Gestaltung und Inhalt dieser Regionalseiten sind ausschließlich die jeweiligen Regionalbotschafter verantwortlich. Die von den Regionalbotschaftern eingegebenen und heraufgeladenen Inhalte unterliegen grundsätzlich weder einer Kontrolle durch Feierabend, noch nimmt Feierabend hierauf Einfluss. Hiervon ausgenommen sind werbliche Einblendungen und Beiträge die von Feierabend direkt eingestellt wurden und als solche gekennzeichnet sind.

Fahrradtour „TODTNAUERLI“ am Dienstag, dem 12. Mai 2009

Vierzehn Teilnehmer/innen trafen sich am Bahnhof Kirchzarten, um von dort mit einem extra für uns bestellten Bus mit Anhänger für die Fahrräder auf den Notschrei hinaufzufahren.

Der Bus von der Firma WINTERHALTER in Oberried kam um 9.35 Uhr, die Fahrräder passten aber nicht alle in den Anhänger.

Ein paar kamen unten in die Gepäckfächer, das letzte Fahrrad wurde in den Bus hineingehievt und stand im Mittelgang zwischen den Sitzen.

Im Dreisamtal war es noch neblig und etwas „nieselig“.
Bei Oberried kam die Sonne raus und um 10.10 Uhr erreichten wir den Notschrei.
In rasanter Fahrt ging’s erst mal auf der Straße abwärts, am Eingang zu den Todtnauer Wasserfällen vorbei.
Hier stürzt sich der aus dem Hochtal von Todtnauberg kommende Stübenbach über mehrere Felsklippen, insgesamt 94 m, in die Tiefe ins Wiesental hinunter.
Noch auf der Autostraße geht’s weiter bergab bis Todtnau, einstmals bedeutsames Silberbergbaustädtchen.
Der Luftkurort liegt als erster größerer Ort im tief eingekerbten Tal der jungen Wiese.
Zwischen Feldberg, Belchen, Hochkopf und Herzogenhorn.
In Todtnau stieß noch unsere 15. Teilnehmerin der Radtour dazu, nämlich Käthe / Shanai, die uns fröhlich begrüßte. Und wir sie.


Todtnau darf sich auch rühmen, dass dort 1891 der erste Ski-Club Deutschlands gegründet wurde.
Außerdem hat dort 1906 Karl Nessler die Dauerwelle erfunden.
Im Jahre 2006 gab es ein großes Fest in Todtnau: „100 Jahre Dauerwelle“ !
In Todtnau verließen wir die Autostraße und biegen ab auf den Fahrradweg, der früheren Bahnlinie (1889 – 1968) eine knapp 19 km lange Schmalspurbahn von Todtnau bis Zell i.Wiesental.

Im Winter wurden die Eisenbahnwagen innen mit einem Bollerofen geheizt.
Der Schaffner oder auch die Reisenden legten das Holz nach.
- Außerdem, so erfuhr ich bei dieser Tour, steht die alte Lok des „Todtnauerlis“ in der Nähe von Montreux in der Schweiz in einem Museum. Der Weg führt durch wunderschöne Gegenden und blühende Wiesen. Links und rechts die Berge.
Der Radweg ist sehr gut befahrbar, schön präpariert.

Wir kamen an SCHÖNAU vorbei, einer wirklich „Schönen Aue“, kamen kurz nach 12.oo Uhr in Hausen an, dem Ort, wo lange Zeit Johann Peter HEBEL gelebt hat.


Dort besichtigten wir das J.P.Hebel-Haus, ein malerisches Schwarzwaldhäusle mit alten Möbeln und Gerätschaften, wie sie zur damaligen Zeit verwendet wurden.

Beim Verlassen des Hebel-Hauses mussten wir zu unser aller Bedauern feststellen, dass es regnete!!
Alle Radler/innen verhüllten sich in ihre Regencapes und die Fahrt ging weiter.

Es folgten die Ortschaften BRAND, WEMBACH, FRÖHND, NIEDERHEPSCHINGEN, MAMBACH, ATZENBACH und ZELL i.W.
In Fröhnd ist die K a s t l e r Brücke, hier befindet sich ein Stauwehr in der Wiese.
In Schopfheim, (mittlerweile war es ca. 13.15 Uhr), wurde eingekehrt in das Restaurant „SONNE“.
Alle freuten sich auf ein leckeres Mittagessen.

Verschiedene Speisen gab`s mit „RÖSCHTI“, auch feine Salate fanden ihren Absatz.
Im Lokal kam jemand auf die Idee, doch mal unser „Durchschnittsalter“ zu schätzen.
Mit viel Spaß und lustigen Bemerkungen stellte sich heraus, dass das Durchschnittsalter von uns 15 Radlern/innen 70,06 Jahre betrug.
Frisch gestärkt ging die Radtour weiter und welch eine Freude: es regnete nicht mehr und es kam sogar die Sonne hervor!


Dort, irgendwo südlich von Schopfheim verabschiedete sich Käthe/Shanai von unserer Gruppe, nicht ohne noch mit auf dem Gruppenfoto zu sein, das da geschossen wurde.


Wir kamen ganz in den Süden unseres Landes, die Strecke war eben, und bald kamen wir nach Lörrach, wo uns die Burg RÖTTELN vom Berg oben herabgrüßte und nach kurzer Zeit erreichten wir schon Basel, wo wir gegen 16.oo Uhr am Badischen Bahnhof ankamen und dort den Zug um 16.20 Uhr nahmen, um die Heimreise nach Freiburg anzutreten.
Der Badische Bahnhof ist ein schönes Jugendstilgebäude.
Er wird von der DEUTSCHEN BAHN betrieben und wurde 1912-13 errichtet.
Vor dem Bahnhof stehen 2 Brunnenplastiken, die den RHEIN und die WIESE symbolisieren.
Die Wiese mündet ja in Basel in den Rhein.
Die ersten Radler/innen stiegen bereits am Bahnhöfle in FR-St.Georgen aus, die anderen am Hauptbahnhof.
Alle fanden sich im Gewühl des Hauptbahnhofes wieder und verabschiedeten sich.
Fünf Radler strampelten noch bis nach Kirchzarten, zu unserem Ausgangspunkt und belohnten sich für diese restliche Mühe mit einem Eisbecher !
Damit war ein schöner, sportlicher, erlebnisreicher Tag mit einer SUPER-Fahrradtour zu Ende und alle waren froh, wieder gesund und munter nachhause gekommen zu sein.
Im Namen aller Tour-Teilnehmer/innen darf ich der Organisatorin dieser Tour TRUDEL herzlich danken, ebenso ihren „Assistenten“ MALOU5, SHANAI, SCHLAMGURKI und PAPAGENO, die auch alle am guten Gelingen der Radtour beteiligt waren!

Beste Radlergrüße an alle
von

Autor: Libana

Christa Judith

Artikel Teilen


Artikel bewerten
5 Sterne (23 Bewertungen)

Nutze die Sterne, um eine Bewertung abzugeben:


Artikel kommentieren