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Gesundheit, Körper, Seele, Geist ( Vortrag am 14.11.2014 )

Am 14. November führte der Weg 26 interessierte FA´ler in HHH um mehr über Giselas Ausführungen zu dem Thema “Naturmedizin” Gesundheit für Körper, Seele und Geist auf natürliche Weise zu erfahren.

Gisela führte zunächst aus, das Hippokrates der als Begründer der Medizin gilt, in seinen Schriften erklärt, das Krankheiten uns nicht aus heiterem Himmel befallen, sondern sich aus täglichen kleinen Sünden wider die Natur befallen und wenn diese sich gehäuft haben brechen sie auf einmal als Krankheit hervor.
Deshalb wurde seit Menschengedenken versucht gegen die Erkrankungen ein Arzneimittel unter Verwendung von Pflanzen und Mineralien herzustellen.

Die Begründer der Homöopathie als heilkundliches System waren Paracelsus, Hahnemann und Hildegard von Bingen.
Die Herstellung von Präparaten kann erfolgen aus Pflanzen, tierischen Geweben, Kulturen von Mikroorganismen, aus menschlichen Zellen. Es ist oft ein mehrjähriger Prozess bis ein Präparat zugelassen wird. Ein Beispiel ist die Weidenrinde. Ihre Heilkraft ist seit dem Altertum bekannt und wird auch heute noch bei rheumatischen Erkrankungen als Schmerzmittel sowie bei Infektionen eingesetzt. Ende des 19. JH. gelang die synthetische Herstellung, bekannt heute als Aspirin oder ASS.

Medikamente werden verschrieben oder sind frei zugänglich. Dadurch entsteht leicht Missbrauch oder Abhängigkeit. 1,7 Millionen Bundesbürger sind gegenwärtig von Medikamenten abhängig. Dazu gehören Appetitzügler, Beruhigungs-, Anregungs-, und Schmerzmittel. Durch eine Überdosierung von Medikamenten , von denen gerade ältere Menschen besonders gefährdet sind, sterben jährlich 20 000 Menschen. Gisela hob besonders den Missbrauch von Antibiotika hervor.

Bei richtiger Anwendung sind sie sehr nützlich und oft lebensrettend. Doch bei zu häufiger Anwendung entwickeln die Bakterien eine Resistenz und lassen sich durch Antibiotika nicht mehr bekämpfen.
Jährlich infizieren sich 600 000 Menschen an Krankenhauskeimen und davon sterben ca. 25.000 an Keimen, die nicht behandelbar sind wie z.B. Ebola eine Volksseuche, die inzwischen zu einer Volksbedrohung geworden ist.
 


Gisela ging nun auf die Naturheilkunde über, von der sie seit vielen Jahren überzeugt ist und die nichts anderes bedeutet, als sich kundig machen wie die Natur heilt. Bei der Naturheilkunde steht der gesamte Organismus im Vordergrund, d.h. Förderung der Selbstheilungskräfte und Einbeziehung der seelischen Komponenten. Die Naturheilkunde setzt auf den inneren Arzt und sie beinhaltet verschiedene Therapien wie den Aderlass, Akupunktur, Neuraltherapie sowie die traditionelle chinesische Medizin. Zur Naturheilkunde gehört die Anwendung pflanzlicher Heilmittel.

Die Heilpflanzen enthalten immer mehrere Wirkstoffe, die sich gleichmäßig über die Pflanzen verteilen. So finden wir sie in den Blüten, Blättern, Samen und der Wurzel. Fast jede Pflanze enthält ätherische Öle, sie wirken u.a. entzündungshemmend, krampflösend. Alkaloide sind Stickstoffverbindungen die stark alkalischen Charakter haben und sind oft giftig wie die bekannte Tollkirsche.

Gerbstoffe sind pharmakologisch in der Lage Eiweißstoffe der Haut und der Schleimhaut zu binden und dadurch den Bakterien den Nährboden auf der verletzten Haut zu entziehen. Die Anwendung erfolgt u.a. als Gurgelmittel und Mundspülung.

Die Zubereitung der naturheilkundlichen Medikamente  werden nach homöopathischen Arzneimittelbuch hergestellt. Die Vorteile sind gute Verträglichkeit und keine Nebenwirkungen. In der Homöopathie werden die Arzneimittel verdünnt. Das Verfahren des Verdünnens wird potenzieren genannt. Gisela ging  dann auf Einzelheiten der Pflanzenmedizin ein.

Bei Schnupfen kann man Echinacea, Salbei, Calendula, ätherische Öle wie Eukalyptus verwenden, oder inhalieren mit Emser Salz.

Bei Husten sind die Mittel  Honig mit Tee, Kompresse mit Thymianöl oder ein Senfmehlbad, Salbeitee trinken erste Wahl. Besteht eine Bindehautentzündung so hilft das Augentrostkraut (Euphrasia) aus der Apotheke. Bei Völlegefühl kann z.B. Melisse, Pfefferminz  Schöllkraut angewandt werden.

Der Kopfschmerz wird unterschieden durch die verschiedensten Formen des Schmerzens. z.B. durch Kälte, durch Hitze und Bewegung. Hauptmittel dafür sind Ignatia, Ginseng, Kalium phosporicum. Bei der Behandlung der Migräne werden folgende biologische Mittel eingesetzt: Atropinum (Tollkirsche) Gelsemium, (wilder Jasmin) Cimicifuga, (Wanzenkraut).  Bei Schwindel empfiehlt sich Ginko und bei Schlafstörungen Baldrian, Lavendelöl und Rosenöl.

Nach Aussage Giselas steht vor allem im Vordergrund durch eine gesunde Lebensweise das Immunsystem zu stärken um Erkrankungen vorzubeugen. In erster Linie gehört dazu sich viel zu bewegen, körperlicher und geistiger Ausgleich, viel frisches Gemüse und Obst, Vitamine besonders C und E und Eisen.

Nach einer Stunde war der lehrreiche Vortrag zu Ende und mit einem großen Applaus wurde Gisela dafür gedankt.

Der gemütliche Ausklang des schönen Nachmittages fand im Café Time Out statt.     

Foto: Goosi      

Autor: UllaIlse

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