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Die Insel Madeira mit ihrer üppigen Vegetation, mit den steil ins Meer abfallenden Küsten, den faszinierenden Ausblicken auf das Meer und den sanften Windungen der Levadas lädt zum Wandern und Genießen ein.

So hatten wir uns das vorgestellt...

Am Abend des Fastnacht-Dienstags öffnet sich der grosse Speisesaal der Hotelanlage zu einer Begrüssungsformation fastnächtlich bekleideter Kellner. Vorherrschend waren napoleonische Generalsuniformen.

Am darauffolgenden Tag - es war ein Tag mit heftigen Regenschauern - stellten wir unser Interesse an Wanderungen zurück und besuchten mit dem Leihwagen die Insel-Hauptstadt Funchal, was natürlich falsch war und was zu einer Irrfahrt in den engen Gassen der Stadt führte und uns drastisch vorgab, künftig den hoteleigenen Shuttlebus für solche Fahrten zu nehmen. Der Spaziergang an der Mole und der flüchtige Besuch der wunderschönen Gärten erfolgte leider im Regen.

Am nächsten Tag - wiederum ein Regentag - besuchten wir die Markthalle, eigentlich nur, um den viel gerühmten schwarzen Degenfisch zu sehen, der in den extremen Meerestiefen (bis zu 1.500 m) um die Insel lebt, nachts zur Futtersuche nach oben steigt und hierbei mit bis zu 2.000 m langen Angelleinen gefangen wird.

Endlich Sonnenschein am Freitag! Schon am Vormittag starteten wir zur Fahrt zunächst Richtung Ost zur Inselstadt Machico, dann nach Santana. Wir stellten hierbei zu unserer Überraschung fest, dass wir in der Nordhälfte der Insel durch eine üppige Baum- und Grünzone fuhren, für uns im Nachhinein der schönste Teil der Insel.

Über den Pass Ponta Delgada ging es dann quer durch die Mitte der Insel wieder zurück ins Hotel, wo wir frohgemut und unternehmungslustig die Wanderungen für die nächsten Tage absteckten.

In der Nacht Dauerregen. Am kommenden Tag wolkenbruchartiger Dauerregen. Die Hotelleitung bat ihre Gäste, das Hotel nicht zu verlassen. Sturm, weiter Dauerregen, weiter Wolkenbruch, orkanartiges Unwetter, meterhohe Wellen auf dem Meer. Sauna und Fitnessraum sollten für Ausgleich sorgen, was allerdings nicht ganz zufrieden machte.

Sonntag früh zeigte sich die Sonne noch etwas zögerlich im Dunst aus der Nässe und bot Gelegenheit, den Leihwagen zu einer Fahrt zu benutzen. Eine Aussicht auf Berge und Küstenlandschaft sollte es sein; es wurde eine Aussicht auf überschwemmte Strassen, unpassierbare Brücken. Nach mehreren vergeblichen Versuchen mussten wir feststellen, dass sowohl die Küstenstrasse in den Südwesten als auch alle Strassen in die Berge unpassierbar waren - es blieb nur eine Rückfahrt ins Hotel.

Am Dienstag war Aufbruch und wir stellten mit Bedauern fest, dass wir von der offensichtlich schönen Insel wenige Eindrücke mit nach Hause nehmen konnten, die beabsichtigte Wanderung war ein Opfer des Sturmes geworden. Es blieben nur Wunsch und Absicht, die Reise - ausgedehnt auf 14 Tage - in den Monaten April/Mai im nächsten Jahr zu wiederholen.

Die Bilder am besten mit Mozilla Firefox öffnen!

Autor: beah

Beate Paschold

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