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Mit Lisa und ihrem Freundeskreis auf sonnigen Höhen im Passeiertal

In einer abwechslungsreichen Woche - vorbei an malerischen Apfelwiesen - lockten uns ausgedehnte Höhenwanderungen bis zur Erzwingung der Berge.

Im Frühjahr ist das Passeiertal, welches von den Stubaier-, Ötztaler- und Sarntaler Alpen
umrahmt und geschützt ist, durch eine vielfältige Blütenpracht verzaubert. In dieser
Jahreszeit konnten wir die Faszination der Blumenoasen mit der magischen Ausstrahlung
nur erahnen. In unserer Wanderwoche sahen wir die vollaufgeblühten Alpenrosen, die jetzt die weitläufigen Wegenetze schmücken. Wir sahen die ungewöhnlichen Bergstrukturen,
Seen und vielfältigen Gesteinsformen in der Gletscherwelt rund um das Passeiertal.

Ausgangspunkt war der Ort Riffian, der sich durch die Nähe zur Kurstadt Meran auszeichnet, umgeben von dem Hirzergebiet und dem Naturpark Texelgruppe mit dem
Meraner Höhenweg.. Unsere Pension mit familiärer Gastfreundschaft und viel Ruhe
bot alle Voraussetzungen zum Entspannen und Wohlfühlen nach dem „ Einatmen der Höhenluft“. Mit einer liebevollen Bewirtung am frühen Morgen waren alle Voraussetzungen für eine harmonische Wanderung erfüllt. Für mich hatte der Freundeskreis von Lisa , der sich seit 10 Jahren zum Wandern im Hochgebirge trifft, eine wohltuende Wirkung, zumal alle mich sofort herzlich aufnahmen und mir bei den Auf- und Abstiegen mit Rat und Tat in der
unvergleichlichen Naturkulisse zur Seite standen. Auch waren Lisa und Dirk stets motivierend

Unsere täglichen Erlebnisse werden nachstehend gezeigt und kurz erläutert

Passeiertal 1
Ein Waalweg der zum Wandern, Fotografieren und Verweilen einlädt. Die Waalwege sind uralte künstlich angelegte Wasserläufe.
Passeiertal 2
Riffian ist nicht nur ein berühmter Wallfahrtsort, es ist auch ein beliebtes Ausflugsziel für die Bewohner der Kurstadt Meran. Das Bild zeigt ein Eckchen von Riffian, umgeben vom Meraner Becken. Neben historischen und neuzeitlichen Kulturschätzen ist hier ein riesengroßes Obst-Anbaugebiet.

Passeiertal 3
Die Kapelle Maria in Riffian. Die Kapelle wurde 1415 ausgemalt und steht am Wallfahrtskirchlein "zur schmerzhaften Mutter Gottes".

Passeiertal 4
Die erste Tagesetappe führte uns entlang eines uralten Waalweges. Der Tag diente zum "Einlaufen" und wir haben ein weit verzweigtes Wegenetz mit unserer guten Kondition und Ausdauer genüsslich erlebt. Immerhin war der Einstieg in unsere Wanderwoche 5 bis 6 Stunden an diesem Tag. Im Hintergrund ist ein Panroramablick über den Meraner Talkessel zu sehen.
Passeiertal 5
Es war eine lohnende Wanderung, die auch an Hängen mit Reben und Obstplantagen , Wiesen und Edelkastanienbäumen vorbei ging. Hier führt uns Dirk hinab. Einige Kehren sind noch zu bewältigen. Rita hatte eine Verlängerung vorgeschlagen, die wir alle sehr freudig begrüßten.
Passeiertal 6
Am zweiten Tag wollten wir alle den Hirzer (2.781 m), der etwa in der Mitte des westl. Gebirgszuges nördlich des Großen Ifingers liegt, bezwingen. Die Seilbahn bringt uns auf 1.980 m. Hier haben wir die herrliche Berglandschaft mit einzigartigem Rundblick und würziger Bergluft.
Passeiertal 7
Durch das Gewitter in der Nacht war der Felsen naß und glatt. An einigen Stellen lagen Schnee und Hagelkörner. Wir mußten äußerst konzentriert die Kletterei bewerkstelligen. Nach dieser schwierigen Passage war leider kaum Sicht auf dem Grat. Der Wegabschnitt zwischen Hirzerhütte und der oberen Scharte ist Teil des Europ. Fernwanderweges E5
Passeiertal 8

Die schwierigste Passage lag hinter mir. Da keine Sicht war, beschloss ich, die letzten Höhenmeter nicht mit der Gruppe mitzuteilen. Im Nachhinein wurde es von mir sehr bedauert. Um der Gruppe zu folgen, hätte ich im Alleingang gehen müssen. Im Hochgebirge nicht ratsam!
Passeiertal 9
Die Gruppe, allen voran Lisa (Rita, Gerti, Margret, Erika, Dirk, Herbert) kommt vom Hirzer und nähert sich dem Grat.
Passeiertal 10
Herbert baute abwechslungsreiche Steinmännchen und erfreute uns immer mit seinen neuen Kreationen. Hier ist "Napoleon" nachempfunden.
Passeiertal 11
Nach dem gelungenen Abstieg vom Hirzer, der sich als äußerst schwierig erwies und dem Durchwandern des Geröllfeldes kamen wir wieder in die bewachsenen Hänge voller Alpenrosen.
Passeiertal 12
Unsere Wanderung zum Timmels-Schwarzsee war eine "Haus"-Wanderung mit unserem Gastgeber, Herrn Kleon. Eine zünftige Brotzeit mit vorzüglichem Wein und köstlichem Brot wurde in Rucksächen befördert. Die Wanderung führte an einer Jausestation vorbei und die ganze Strecke war auf den idyllischen Wegen eine große Bereicherung, da sie völlig abseits von Hektik und Verkehr lag und wir das erholsame Wandern sehr genossen.
Passeiertal 13
Hier mußte ein ziemlich bfeiter Flußlauf passiert werden
Passeiertal 14
Hier sind wir am Timmels-Schwarzsee angelangt. Das Wasser ist so klar und die prächtige Landschaft, die noch Schneefelder aufweist, spiegelt sich im See.

Passeiertal 15

Lebensfreude pur von Lisa und Dirk!
Passeiertal 16

Hier kann man nur Staunen und Erleben!
Passeiertal 17
Hier: Unsere Wanderung auf die Mutspitze (2.298 m). Der Weg beginnt anfangs flach, dann in leichter Steigung schließlich über sehr steile Wiesenrücken.

Passeiertal 18
Schließlich wurde die Mutspitze erreicht - leider zeigte sich keine Sonne, sondern es war neblig und trüb, dennoch vesperten wir in Hochstimmung.
Passeiertal 19
An unseren Gesichter ist doch die Anstrengung zu erkennen. Die letzten 100 m waren reine Kletterei.
Passeiertal 20
Hier lassen wir uns für unsere "Feierabend-Freunde" unterhalb des Kreuzes der Mutspitze fotografieren.

Passeiertal 21
Meran wurde von uns auch besucht. Hier die LAUBENGASSE.
Passeiertal 22
Nach einem zweistündigem Stadtbummel fehlte uns die Bergluft, denn hier hatten wir über 30 Grad.
Passeiertal 23
Elisabeth, Kaiserin von Österreich, Königin von Ungarn. Sie war eine der gebildetsten und interessantesten Frauen ihrer Zeit, eine Königin, die sich von den Vorurteilen ihres Standes zu befreien vermochte.
Passeiertal 25

Unser ersehntes Ziel ist erreicht, vor uns liegt der Langsee (2.377 m).
Passeiertal 26

Eine verdiente Rast. Wir genießen die vor uns liegende Seenplatte, die nur durch eine zuletzt steil hinaus führende Taufenscharte zu erreichen war (2.230 m).

Passeiertal 29
Die Zufriedenheit ist uns anzusehen, wir genießen unser Umfeld.
Passeiertal 30
Da wir leicht absteigend weitere Wegteilungen vorfinden, sieht Dirk sich noch einmal die Wanderkarte an. Lisa und Rita sind ebenfalls interessiert zu wissen, wie es nun weiter geht.
Passeiertal 31
Noch einmal ein einzigartiger Rundblick. Anschließend ging es weiter am Langsee vorbei, zum Grünsee und Kasersee.
Passeiertal 32
Das Wandern ist des Müllers Lust, so beginnt das berühmte Bergsteiger-Lied und hier war und ist es möglich. Lisa ging meistens voran.
Passeiertal 33
Der Pfitschersee. Dann ging es stetig bergab.

Zu guter Letzt ist noch zu sagen, dass wir unzählige Wandermöglichkeiten hatten und vielleicht im nächsten Jahr noch haben werden. Erlebnisreich waren alle – ganz nach
unserem Geschmack ! Wir hatten sehr viel Spaß beim Wandern, beste Stimmung und konnten sehr viel bestaunen und erleben.
Erfrischende und entspannende Stunden im Freibad unserer gemütlichen Pension waren ein idealer Ausgangspunkt für diese erholsamen Tage.. Die Gewitter erreichten uns nie, da das Timing von unserer Gruppe in Absprache mit dem Wettergott perfekt war.


Autor: ehemaliges Mitglied

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