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Orgelbau - einst und heute

Das Bedürfnis der Menschen nach Unterhaltung und Frohsinn, nach Musik und Tanz ist bekanntlich uralt.
Wie dies unsere Altvorderen empfunden und ausgeübt haben, interessierte uns, die 25 Senioren aus der FA-Region Freiburg.
So unternahmen wir am 16. April 2008 eine kleine Zeitreise in die Welt der Leierkasten und Drehorgeln, des Moritaten- und Bänkelgesangs, der Kirmesorgeln und des Orchestrions bis hin zur Herstellung moderner Kirchenorgeln.

Unser Ziel war die „Orgelstadt Waldkirch“, am Fuße der Kastelburg an der Elz gelegen, eines der reizenden Breisgau-Städtchen mit mittelalterlichem Flair, die Freiburg wie Satelliten umgeben.

Waldkirch

Was die Raubritter angeht, die hier einst zwischen Kastelburg und Schwarzenburg ihr Unwesen getrieben haben sollen, so treten diese heute in anderer Gestalt auf, nämlich als städtische Blitzlichtanlagen auf der Bundesstraße 294. Also Vorsicht!

In Waldkirch ist die inzwischen weltweit renommierte Orgelbau-Firma Jäger & Brommer ansässig, gegründet 1988 in der Orgelbautradition der Bruder-Dynastie,

die es mit der Erfindung und Weiterentwicklung der Spielorgeln schon seit 1799 zu Bekanntheit und Anerkennung gebracht hatte.
In ihrer 20-jährigen Firmengeschichte haben auch die Arbeiten der außergewöhnlich fachkundigen und engagierten Orgelbaumeister Heinz Jäger und Wolfgang Brommer weltweites Lob erworben; sie liefern Konzert- und Kirchenorgeln in den deutschen und europäischen Raum,
nach Übersee und sogar nach Korea, Japan und China.

Hierzu empfehle ich die Internetseiten


Waldkircher Orgelbau


Jäger-Bronner


und die Teilnahme an einem Gottesdienst in der Barock-Kirche St. Remigius in Merdingen am Tuniberg, wo die Firma Jäger & Brommer erst Ende des Jahres 2007 eine neue Kirchenorgel mit einer herrlichen Klangfülle eingebaut hat.

Das zweite unternehmerische Standbein der Firma Jäger & Brommer ist die Herstellung von kleinen transportablen Drehorgeln nach altem Vorbild und vor allem der Erwerb, die Restaurierung und Pflege
historischer Spielorgeln im Rahmen der „Waldkircher Orgelstiftung“


Waldkircher Orgelstiftung

Bei einer Führung im Ausstellungssaal der Stiftung und dem sachkundigen und unterhaltsamen Vortrag durch Herrn Ams erlebten wir zwei interessante und fröhliche Stunden. Herr Ams führte uns ein in die Anfänge der Spielorgelbau-Technik seit dem 18. Jahrhundert und ihre Entwicklung bis in die Gegenwart.
Alles begann damit, dass es den mit Unternehmungs- und Tüftlergeist gesegneten, 1780 in Zell am Harmersbach geborenen Taglöhner-Sohn Ignaz Blasius Bruder auf Wanderschaft und in die Orgel-Werkstätten der Silbermann-Familien zog......
.........aber hierzu kann ich nichts Besseres wiedergeben, als das, was in dieser Internetseite steht:


Drehorgeln

Anhand chronologischer Beispiele erklärte uns Herr Ams die Technik der alten Instrumente und gab uns ein Konzert.
Wir waren begeistert und einigen von uns Senioren juckte wohl das Tanzbein beim „Wienerblut-Walzer“ auf einer der mechanischen Drehorgeln aus dem 19. Jahrhundert.
„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder .........“
Dafür blieb nicht mehr viel Zeit, denn zum Abschluss des Firmenbesuchs durften wir noch einen kurzen Blick in die Werkstätten des Orgelbaus und auf die Arbeitsplätze der 18 Betriebsangehörigen werfen. Hier werden die Orgeln komplett vorgefertigt, danach in Einzelteile zerlegt, verpackt und von den Orgelbauern und dem Intonateur der Firma an Ort und Stelle aufgebaut und gestimmt. Hierzu finden wir lange, interessante Bildberichte auf der Firmen-homepage „news“.

Wir haben eine Fülle von historischen und technischen Informationen erhalten, die ich hier im Einzelnen gar nicht wiedergeben kann. Würde ich anfangen, fände ich kein Ende!
Ich empfehle daher allen das einmalig schöne Erlebnis bei einem persönlichen Besuch der Orgelbau-Firma und der „Waldkircher Orgelstiftung“.

So denke ich auch, wir sollten hier die schönen Aufnahmen von Trudel, Anneli und Peter Revue passieren lassen und in Erinnerung schwelgen an diesen lehrreichen und fröhlichen und damit bestens gelungenen Nachmittag, der noch – wie kann´s anders bei uns sein? - bei einem Hock im „Parkhotel Waldkirch“ ausklang.
Gelobt sei hier Meisterkoch Andris, der die guten Kuchen eigens für uns gebacken hat!

Dank an Anneli, der ich nun die weitere Arbeit überlasse.
Dank an Trudel, die mich besucht und in das Geheimnis des Einsetzens einer Veranstaltung eingeweiht, mich bei einem Kontrollgang (mit Stopp-Uhr!) in Waldkirch begleitet, mich danach mit einem leckeren Butterkuchen verwöhnt und sich am Morgen des 16. April in Hofsgrund durch den Neuschnee zum Bus geschaufelt hat, um rechtzeitig bei uns (und nicht im geliebten Kaiserstuhl) zu sein!

„Tiefer Winter auf dem Berg“

» 16.04.08 09:16 «

Orgelbau 6
Wie schön wär`s jetzt im Kaiserstuhl !!!

DIE WERKSTATT

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ORGELN UND DREHORGELN

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Eine aufmerksame Zuhörer-Schar

Orgelbau 29
Alle mussten hier tätig werden,
um Musik zu machen

Vor dem Gemälde des bedeutenden Waldkircher
Musikwerkfabrikanten Ignaz Blasius Bruder (1780 – 1845)
sagen wir Herrn Ams ein herzliches „Dankeschön“ für
die hervorragende Gestaltung dieses schönen Nachmittags für uns.

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Anschliessend besuchten wir das Café “Schwarzwaldstuben“:

Autor: marijo

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