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>> ON AIR <<
- zu Besuch beim Südwestrundfunk -

Nobility

Schon beim Betreten der zentralen Halle des Landesstudios Freiburg fühlt man sich wohl. Die vortreffliche Idee des Architekten die Weite und Größe der Hallen der ehemaligen Garnfabrik MEZ in den Bau des Südwestrundfunks mit einzubeziehen, kann man als Glücksfall für den SWR deuten.
Nobel die Auswahl der Materialien und Farben. Gedecktes Weiß und mattes Grau korrespondiert mit den großformatigen Bildern zeitgenössischer Künstler die die Wände der einzelnen Stockwerke zieren.
Ein grandioser Raum!

Im Cutterraum.

Doch hier soll nun nicht weiter geschwärmt werden. Und es soll auch nicht über Daten, Zahlen und Fakten geschrieben werden, und auch nicht über die Angebote und Programme die der SWR uns anbietet. Dies würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Nein, ich möchte nur über die Führung durchs Haus berichten, die Frau Ursula Kemény, eine ebenso charmante wie temperamentvolle Frau für uns veranstaltete.
Zwei Dutzend FA-ler fanden sich zu dieser Führung ein. Zunächst wurden wir in einem Cutterraum mit dem Werdegang einer Fernsehreportage vertraut gemacht. Der Redakteur erzählte uns, dass er bei den Film-und Tonaufnahmen der Reportage, vor Ort, anwesend war, und nun auch für die Sendung der Reportage verantwortlich sei. Gemeinsam mit dem Cutter und einer Assistentin wurde uns nun gezeigt wie ein solcher Bericht „aneinandergefügt“ wird. Interessant ist dabei, dass alle Arbeitsschritte digital ablaufen.

Im Fernsehstudio.

Anschließend wurden wir in einem kleinen Fernsehstudio über die Entstehung einer Nachrichtensendung unterrichtet. Höchst interessant war dabei die Funktion des sogenannten Teleprompters kennenzulernen.
Im Grunde ein venezianischer Spiegel, eingebaut in einen schwarzen Kasten, der Spiegelgleich unter der FS-Kamera installiert ist und dem Sprecher oder der Sprecherin das Ablesen des Textes ermöglicht. Und wer bisher glaubte die Moderatoren hätten ihren Text – ganz selbstverständlich – auswendig gelernt, sah sich nun getäuscht. Der Teleprompter ist also so eine Art moderne Souffleuse. Auffallend in diesem Studio war auch die üppige Ausstattung des Raumes mit Scheinwerfern aller Couleur.

Im Radiostudio.

Mit entsprechender Vorsicht wurden wir in ein Radiostudio geleitet in welchem die Leuchten vor dem Eingang ON AIR signalisierten. Wir konnten also an einer laufenden Sendung teilnehmen.
Vier große Bildschirme umrahmen den Arbeitsplatz des Redakteurs, der die Redakteurin der laufenden Sendung unterstützt. Er koordiniert auch die einzelnen Programmabschnitte wie: Wetterblock oder Verkehrsfunkblock. Auch hier wird das gesamte Programm digital aufbereitet und gesteuert. Es gibt einen Musikspeicher in dem man digital jede Musik abrufen kann die gewünscht wird, oder angesagt ist. So ist es dem Redakteur zum Beispiel auch möglich zu entsprechenden Themen die Musikprogramme zu wechseln, etwa bei einer Nachricht die „ernste Musik“ fordert.

Die FA-Redakteure Erni und Werner.

In einem kleinen Radiostudio wurden uns in einem weiteren Beispiel die Vorzüge der Digitaltechnik vor Augen geführt. Auf einem großen Bildschirm führte uns Frau Kemény vor wie man die Texte korrigieren kann oder auch manipulieren kann.
Dann wurden zwei Leute gesucht die bereit waren, einen Sketch oder ein Interview, zu spielen. Unter großem Hallo fanden sich Erni und Werner bereit einen Text zu sprechen. Das gelang ganz wunderbar. Doch Halt! So könne der Text nicht ON AIR gehen, meinte Frau Kemény und es ging an die Korrekturen. Zunächst wurden die Stellen mit den Atemschnappern herausgefiltert. Das funktioniert mit der Digitaltechnik wirklich fast kinderleicht. Dann wurden die Versprecher korrigiert, etc. etc. Jedenfalls soll das Interview von Erni und Werner ON AIR gehen, es muss nur noch der zuständige Redakteur zustimmen!

Der Schlossbergsaal.

Der Schlossbergsaal leidet unter seiner Entsprechung: Er ist ein Mehrzwecksaal.
Schaut man hinauf in den Lichtraum wird man von der Beleuchtungstechnik einfach erschlagen. Schön ist das nicht, aber zweckmäßig. Jeder Besucher wird aber mit der vielen Technik seinen Frieden schließen, denn die Effekte die die Technik zulassen sind nicht zu verachten, ja, manchmal auch richtig notwendig.

Dankeschön!

Dankeschön an den Sender, der diesen Besuch ermöglichte. Danke auch an Trudel die auf die Idee kam diesen Besuch anzuregen. Margit übernahm die Organisation. Danke.
Und nochmal sehr herzlichen und lieben Dank an Frau Kemény, die uns mit ihrem mitreißenden Temperament manchmal richtig verzaubert hat.

Fotos von goosi/Gisela

© Helmut Büchler / Pitt 70

Autor: Pitt70

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