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Fahrt zum Hartmannsweilerkopf (Elsaß) am 09.10.2014

Die Sonne blinzelte noch etwas schüchtern hinter den Wolken, als sich eine Gruppe „Feierabendler“ vor dem Konzerthaus in Freiburg getroffen hat. Die Fahrt stand unter der bewährten Leitung von Christa und Gabi.

Der Bus der Firma Rother, Waldkirch, brachte uns durch das herbstlich gefärbte Land nach Uffholtz/Elsaß, aber nicht bevor wir noch eine kleine Gruppe von „Feierabend“ auf einem Parkplatz in der Nähe der Autobahn aufgenommen hatten.

cc
Herr Dreyfuss unser elsässischer Führer


In Uffholtz im Kriegsmuseum erwartete uns bereits Herr Dreyfuss, unser
elsässischer Führer.

Im Keller des Museums hatte man den Eindruck in einem Sanitätsunterstand aus dem Jahr 1917 zu sein, es war alles originalgetreu nachgebaut. Im Obergeschoß war u.a. auch ein Modell des Hartmannsweilerkopfes zu besichtigen, mit den deutschen und französischen Schützengräben.

Modell des Hartmannsweilerkopfs

Das Museum soll das Gedenken an den Ersten Weltkrieg im Elsaß bewahren. „Wir schreiben Geschichte, wir geben Erinnerungen weiter, aber Friede ist ein Geschenk“, so stand es in großen Lettern im Museum.

Nun ging die Fahrt weiter hinauf zum Hartmannsweilerkopf. Dieser war wegen seiner Lage strategisch wichtig, da man von dort aus das ganze Oberrheintal überblicken kann.
Von weitem sahen wir schon 3 Flaggen im Winde wehen: Die Französische, die Deutsche und die Europaflagge.

Dort war auch der Eingang zur Krypta, die wie in den Berg hineingebaut
erschien.

Herr Philipp Limacher erklärte uns am Eingang die Entstehungsgeschichte und dann ging es hinab in die Krypta zum Grab von 12 000 unbekannten Soldaten.

In einer großen Rotunde tief im Berg war das Grab und 3 Altäre: 1 katholischer, 1 evangelischer und 1 jüdischer. Die Atmosphäre war bedrückend.

Danach gingen wir zu Fuß Richtung Hartmannsweilerkopf, dessen Gipfel ein weithin sichtbares Kreuz schmückt. Doch bevor wir zum Anstieg kamen lag vor uns ein riesiges Gräberfeld mit hunderten von Kreuzen.

Das ließ uns ahnen, wie viele junge Soldaten damals hier gefallen sind, wie unsinnig jener Krieg war und wie wichtig heute eine deutsch/französische Zusammenarbeit ist.

Nach etwa 1stündigem Marsch zu den Schützengräben fuhren wir weiter zur Ferme „Freundstein“, wo bereits für uns die Tische gedeckt waren.

Gabi hatte eine gemütliche Gaststätte ausgewählt und wir ließen uns das Mittagessen und den Elsässer Wein schmecken.

Die nächste Station war Eguisheim, ein Städtchen mit wunderschönen alten, blumengeschmückten Fachwerkhäusern.

Hier wurde Papst Leo IX geboren, an den ein Denkmal im Stadtzentrum erinnert. Jetzt führte uns Christa mit ihren profunden Kenntnissen.

Unser Busfahrer erwartete uns schon, um uns wieder über Mülhausen/Neuenburg nach Freiburg zurückzubringen.

Ein eindrucksvoller Tag ging zu Ende.


Fotos: Margit/Anmargi

Autor: Bleistift01

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