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Elztalmuseum in Waldkirch

Ein Besuch zur Adventkalenderausstellung
im Elztalmuseum in Waldkirch
am 02. Dezember 2007

In der Badischen Zeitung verlockte mich das abgebildete Foto von dem Adventskalender des Tomi Ungerer die Sonderausstellung in Waldkirch zu besuchen.


Es war am 1. Adventsonntag ohnehin ein Regentag, der geradezu dafür einlud. Die Ausstellung präsentierte Adventkalender aus 100 Jahren, die wirkten natürlich überaus nostalgisch

Das Foto des Eingangs zeigt wie sehr sich die Betreiber Mühe gemacht hatten und eine natürliche bezaubernde Dekoration ausgearbeitet, die sich dann im Treppenhaus, an den Wänden und nicht zuletzt im prächtigen Barocksaal fortsetzte.

Da das Museum besonders für die über Jahrhunderte gefertigten Spielorgeln berühmt ist, ließ ich es mir nicht nehmen, zuvor einen Blick auf diese Ausstellung zu werfen. Auch die alten Wohnverhältnisse der Schwarzwaldbauern wurden im Obergeschoß gezeigt, Küche, Schlafzimmer, Wohnraum.
Dann erst widmete ich mich der Ausstellung, die ich noch durch eine angebotene Führung ergänzte. Dabei wurde uns der älteste Weihnachtskalender, der Türchenkalender, gezeigt und erklärt, dass er aus dem Verlagshaus Reichhold und Lang in München, datiert von 1920, stammt.

Es bot sich im Rahmen der Ausstellung, selbstverständlich ebenso hinter Glas, eine bemerkenswerte Panoramakrippe an, die wegen der ungewöhnlichen Länge nur in zwei Teilen fotografiert werden konnte.

Abwechslung kam auch durch die schön und sehr unterschiedlich geschmückten Weihnachtsbäume auf, sowie die Fenster, die den Blick auf das alte Waldkirch freigaben.

Es gab einen kleinen Verkaufsraum und einige Glasvitrinen, wie z.B. die mit den Puppen


Die Kalender unterschieden sich als Aufhängekalender, Aufklapp- und Aufstellkalender, und Kulissenkalender, wie der aus Italien

Weitere Beispiele folgen:
Der Aufstellkalender

Der Haushängekalender aus dem Jahr 1954

Die Stadt im hl. Land

Die erzgebirgische Hutzenstube aus der ehemaligen DDR 1989

Die Krippe im Wald, ein Aufklappkalender

Der Bärenkalender ließ bestimmt jedes Kinderherz höher schlagen

Sehr alt war die Weihnachtsuhr, sie stammt aus dem Jahr 1922

Nostalgie ließ auch die Abbildung von der Dresdner Frauenkirche aufkommen.

Bis ins Moderne hinein bewegt sich der Weihnachtskalender und wurde sogar als Werbemittel eingesetzt, wie das Beispiel der Strumpfmarke Fogal zeigt.

Ein krönender Abschluss weist das Weihnachtskänsterle auf, eine Krippenfigur bestehend aus Wachs, Holz und Wolle, verbrämt mit Papierspitze, Goldfolie, Pailletten und Glasperlen

Das war nur ein kleiner Ausschnitt aus dieser sehenswerten Ausstellung, die vielleicht noch manches Feierabendmitglied dazu bewegen kann, sie zu besuchen.
Es lohnt sich und macht große Freude, umso mehr, wenn man noch ein Enkelkind dafür begeistern kann. Davon machte mancher Besucher Gebrauch.
Viele Grüsse schickt Euch
Uta (vamp)

Autor: Vamp

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