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Besichtigung der Breigau-Milch in Freiburg

„Breisgau – Milchprodukte: so sahnig, so cremig“

Es war einmal vor vielen, vielen Jahren,
da standen die Römer vor einem gewaltigen schwarzen Wald voller Bäume.
In weiser Voraussicht auf touristengefällige freie Hochwaldflächen siedelten Bauern inmitten dieser Wildnis.

Ihr Fuhrpark gab nicht viel her,
damit fiel der Großmarkteinkauf flach und sie mussten die Schwarzwald - Selbstversorgung erfinden.
Kühe sind dafür bestens geeignet, aber ihnen fehlt der Milchabstellhahn.

Zur Problemlösung ließen sie sich 1876 die Gründung der Milchgenossenschaft Freiburg ein-fallen, aus der 1930 die Molkereigenossenschaft „Breisgau–Milchzentrale“ wurde. In Offen-burg entstand die „Schwarzwaldmilch“, beide Unternehmen sind die „Breisgaumilch-Gruppe“.

Mit einem „Herzlich Willkommen bei der Breisgaumilch“ begrüßte der Exbetriebsleiter, Herr Hacker, am Mittwoch, 19. September die 28 wissenshungrigen „Feierabend-Seni-orinnen und Senioren“ und versorgte unsere Gruppe mit Fakten:

Gesellschafter: Milcherzeugervereinigung Breisgau-Südschwarzwald eG
Milcherzeuger-Gemeinschaft Ortenau eG und
Schwarzwaldmilch GmbH, Offenburg
Milcherzeuger:
rd. 2.000 zumeist kleinere bäuerliche Familienbetriebe mit im Mittel 20 Kühen
und 100.000 kg Milch pro Jahr

Milchanlieferung pro Jahr:
216 Millionen kg mit 14 Tanksammelwagen
Bauernhöfe von Sinsheim bis zur Schweizer Grenze und vom Rhein bis in die Hochlagen des Schwarzwaldes
rund 300 Mitarbeiter/innen erwirtschaften einen Jahresumsatz von 140 Millionen Euro.

Und so geht`s:
Nach dem Melken wird die Milch auf 4 bis 6 ° Celsius gekühlt und alle zwei Tage mit Tanksammelwagen vom Bauern zur Breisgaumilch gebracht. Dort werden Tempe-ratur, Qualität, Eiweiß- und Fettgehalt kontrolliert.
Rund 100 Mitarbeiter machen Tag für Tag aus 600.000 Litern Milch Frischmilch, Sauermilchprodukte, Quark, Butter und H-Milch.

Vollautomatische Anlagen können täglich bis zu 2,3 Millionen der unterschiedlichsten Milch-produkte und Verpackungen abfüllen und bis zu 70.000 Becher Sahne, Joghurt oder Sauer-rahm pro Stunde.

„Billige Handelsmarken“, des Kunden Freud`, der Breisgaumilch Leid:

Die Preise für Milchprodukte sinken, der Wettbewerb wird härter – wir Verbraucher bevorzugen Sonder-angebote. Sinkende Preise bedeuten für die Genossenschaftsbauern Ertragseinbußen bis zur Existenzbedrohung.

Herr Hacker ging im „Frage- und Antwortspiel“ auf die Problematik ein, dass Produkte aus fernen Regionen unter den Preisen der Breisgaumilch liegen, obwohl der Transportaufwand dagegen spricht.

Wir erfuhren, dass auch Milchmengen oberhalb der zugeteilten Quoten abgenommen werden müssen, obwohl dafür der Absatzmarkt fehlt.

Diese Mehrmengen „wirft man besser in der Ferne“ auf den Billigmarkt, um den erforderlichen Preis „vor der Haustüre“ zu halten.

Was die „Breisgaumilch-Gruppe“ so alles herstellt:

„Breisgaumilch“
- das Hauptprodukt „mit blauem Aufdruck“, Vollmilch, Fitmilch, Sauerrahm, Sahne, Quark, Joghurt, H-Milch und Kaffeesahne.

“Schwarzwälder“
mit grünem Aufdruck „Bauernhof im Schwarzwald“ für den Genießer von frischer Landmilch, cremigem Sauerrahm und Sauerrahmbutter.

„LAC“
- Lactosefreie Milchprodukte, weil immer mehr Menschen unter Milchzucker-Unver-träglichkeit leiden, aber trotzdem frische Milchprodukte genießen möchten.

„Die Fallers“
- Bioprodukte „die mit dem Hahn“, Milch von Biobauern .

Die Schwarzwaldmilch in Offenburg verarbeitet jährlich rund 100 Mio. kg Milch zu Trocken- milchprodukten, auch zu koscheren Erzeugnissen und Produkten für den arabischen Markt.

Mit einem üppigen Mittagessen verarbeiteten wir unsere Erkenntnis: Die „Breisgaumilch“
füllt nicht nur die Lebensmittelmarktregale,
sondern ist ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Bauernhof und uns als qualitätsbewußte Verbraucher.

Autor: Feierabend.de Mitglied Bertolix

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