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Besuch in der Kunsthalle Messmer in Riegel am 26.03.2015

Eine kleine Gruppe FA-ler hat die Ausstellung von Arif Aziz aus Aserbaidschan in der Kunsthalle Messmer in Riegel besucht.

Die Kunsthalle Messmer macht damit den Auftakt zu einer vom Galeristen Michael Schultz aus Berlin organisierten Ausstellungsreihe mit Werken aus dem Privatbesitz dieses aserbaidschanischen Malers. Die Bilder werden hinterher in Berlin und Dresden ausgestellt. Erstmals ist eine Ausstellung von Arif Aziz in Deutschland zu sehen. Mit knapp 80 Werken bietet die Ausstellung einen Querschnitt aus dem Schaffen des Malers, den seine Heimat zum „Nationalkünstler“ erklärt hat.

Arif Azis ist 1943 in Baku (Aserbaidschan) geboren. Er absolvierte dort die staatliche Kunsthochschule und studierte dann Grafik Design an der Stroganov Universität in Moskau. Er hat viele Jahre an der Hochschule in Baku gelehrt und war Vize-Präsident der Kulturversammlung Simurg in Aserbaidschan.

Er gehört zu den bedeutendsten aserbaidschanischen Malern seiner Generation.
Die Ausstellung zeigt einen Überblick seines künstlerischen Schaffens der letzten 30 Jahre.
Große Inspiration fand der Künstler auf seinen vielen Studienreisen in die ganze Welt.
Die Kultur und die Natur Senegals sowie das berühmte Pariser Varieté „Moulin Rouge“ scheinen bei Aziz einen besonderen Eindruck hinterlassen zu haben.
Diese Orte tauchen in seinen Werken immer wieder auf.
In seinen Gemälden verbinden sich in einzigartiger Weise Tanz, Poesie und Architektur aus seinem Heimatland, welches kulturell zwischen Orient und Okzident angesiedelt ist. Er vermischt das Abbild des Menschen mit Ornamentik der verschiedenen Bauweisen seiner Heimat. Die Arbeiten Aziz sind richtungsweisend für viele junge Künstler Aserbaidschans geworden.

Die Ausstellung verspricht einen umfangreichen Einblick in das facettenreiche Werk dieses Künstlers. Viele seiner Werke befinden sich heute in bedeutenden Museen und Sammlungen , so im Aserbaijan State Museum of Art in Baku, dem Moscow North Art Museum, im Senegal State Art Museum und im Tebriz Shaxriya State Museum in Baku.

Die Ausstellung hatte bis zum 29. März von Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr, geöffnet.

In der wechselhaften Geschichte Aserbaidschan hinterließen Alexander der Große und Pompeius ebenso ihre Spuren wie die Araber, Sassaniden, Seldschuken und zuletzt noch die Russen. Aserbaidschan blickt auf eine sehr alte Kultur zurück, und war bereits lange vor Beginn der Antike besiedelt. Die eindrucksvollen Felszeichnungen von Qobustan sind heute Welt-Kulturerbe.

Wir hoffen und wünschen dem Künstler Arif Aziz für die weitere Zukunft alles Gute. Vielleicht dürfen wir in den kommenden Jahren wieder eine so schöne Ausstellung besuchen.

Fotos von Ingeborg, Findelkind 44

Autor: Findelkind44

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