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Am 16.11.2010 besuchte eine kleine Gruppe von Feierabend Freiburg die Betriebsstätte von Duravit in Hornberg. Wir fuhren mit dem BW-Ticket über Offenburg nach Hornberg. Im Zug stimmte uns unser Pitt70 mit einer Episode aus seinem Berufsleben schon auf die Firma Duravit ein: In seiner Eigenschaft als beratender Ingenieur für Krankenhaus- und Hygienewesen hat Pitt im Jahre 1985 gemeinsam mit der Firma Duravit ein Waschbecken (ohne Überlauf) für Behinderte kreiert, das dann von DURAVIT produziert und unter dem Namen REGENT erfolgreich viele Hundert Male verkauft wurde.

Als wir in Hornberg ankamen, gesellte sich noch Nordlicht269 von der FA-Gruppe Ortenau zu uns, so daß wir mit 9 Personen auf DURAVIT zusteuerten. Zuvor jedoch haben wir noch den Anblick von Schloß Hornberg auf seinem Felsen bewundert, welches in der Mittagssonne unsere Blicke auf sich zog.

Duravit, Hornberg
Zum Feierabendfelsen geht's hier auch in Hornberg!

Etwa 200 m vom Bahnhof Hornberg entfernt ist das neue Duravit Design Center. Der trapezförmige Neubau mit dem markanten Riesen-WC (850 x 550 x 710 cm) als Aussichtsplattform ist vom französischen Designstar Philippe Starck, dem Schöpfer vieler Duravit-Bad-Klassiker, entworfen. Allein an dem WC wurde 5 Monate gebaut.

Im Entrée des Design Centers wurden wir von einer sympathischen jungen Dame, Frau Karin Kienzler, in Empfang genommen. Auf eine große freistehende graue Granitwand aus China war ein Willkommensgruß für unsere Feierabend-Gruppe projiziert. Dies wurde erst einmal in einem Gruppenfoto festgehalten. Danach durften wir uns noch mit einem Kaffee stärken, bevor Frau Kienzler mit der Führung begann.

Duravit, Hornberg
Womit's bei Duravit angefangen hat!

Wir wurden von ihr informiert über mehr als 190 Jahre Bad-Geschichte: Alles beginnt 1817, als Georg Friedrich Horn in Hornberg im Schwarzwald eine Steingut-Fabrik errichtet. 1842 wird die Fertigung von Geschirr um Sanitärprodukte erweitert. Aus der kleinen Steingut-Fabrik ist ein Weltunternehmen geworden, das mit Sanitärkeramik, Badmöbeln, Wannen- und Wellnessprodukten Marke Duravit heute Traumbäder und Produkte für den öffentlichen und halböffentlichen Bereich produziert. Heute sind mehr als 5.000 Duravit-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in über 80 Ländern aktiv, um die Idee vom "Leben im Bad" Realität werden zu lassen.

Die Firma Duravit ist eine Aktiengesellschaft, deren Aktien jedoch nicht an der Börse gehandelt werden. 75% der Aktien sind im Besitz der Hauptaktionäre Jutta, Klaus und Gregor Greinert, 25 % der Aktien gehören der Laufen-Gruppe, Schweiz.

Als heutiges Logo hat Duravit einen stilisierten blauen Auerhahn, welcher von dem ursprüglichen Logo der Steingutfabrik begleitet wurde. Dieser Auerhahn schmückt alle Duravit-Produkte.

Weltweit produziert Duravit Sanitärkeramik, Badmöbel, Accessoires, Wannen und Wellnessprodukte - in Hornberg, Schenkenzell, Meißen, Bischwiller, Istanbul, zweimal in Kairo und im chinesischen Chongqing (dort hauptsächlich für den chinesischen und südostasiatischen Markt). Dabei gelten natürlich die strengen Qualitätsrichtlinien an allen Standorten.

In der "Hall of Fame" des Bad-Designs haben wir viel über preisgekrönte Badserien und ihre Designer erfahren, einige davon sind: Sir Norman Foster, Frank Huster, James Irvine, Jochen Schmiddem (mit der Multifunktionsdusche), Michael Graves (Marke "Alessi"), Sieger Design und Philippe Starck. Interessiert betrachteten wir eine freistehende Badewanne und rätselten, ob man wohl gut ein- und aussteigen kann, wenn man nicht mehr so gelenkig ist. "Mehr als eine Wanne" zu sein, verspricht "Sundeck", eine multifunktionale Badewanne für drinnen und draußen. Bei ihr reicht der Wasserstand bis zum Rand der Wanne. Die Faltabdekung ist geschlossen ein bequemes Ruhedeck.

Bei einigen ausgestellten Waschbecken konnte man den ideengebenden "Eimer" wiedererkennen.

Bei der Farbstellung ist zu 98% weiße Keramik gefragt. Die Farben moosgrün, curry und beige stellen die restlichen 2 %.

Wir lernten: Gutes Design wird nicht alt, sondern zum Klassiker.

In der ersten Etage führten quer durch den Raum kleine Gondeln. An jeder Gondel wurde ein Arbeitsschritt erläutert: Von den Rohstoffen über Modeln (die nur 80x benutzt werden können) und das schrittweise Gestalt annehmen eines WC konnten wir uns über die Herstellung informieren. Die Designer-Modelle werden in Handarbeit hergestellt.

Bei einem neuen Entwurf des Künstlers wird zuerst eine CAD-gestützte Konstruktionszeichnung erstellt, dann ein Anschauungsmodell, dann ein Arbeitsmodell, danach eine Mutterform. Ein WC z.B. kann aus 20 Einzelteilen bestehen. Mit der Spritzpistole wird dünn die Glasur aufgetragen und dann gebrannt. (Ich hatte mir notiert, dass die Brenndauer 20 Stunden beträgt, jetzt beim Schreiben des Berichtes bin ich mir aber nicht mehr sicher, ob ich die Stundenzahl richtig notiert habe.) Mit Wonder-Gliss beschichtete Sanitärkeramik bleibt besonders lange sauber und schön. Das Geheimnis: Auf der extraglatten Oberfläche können sich Schmutz und Kalkablagerungen einfach nicht halten. Es kann vorkommen, dass die Einrichtung einer weiteren Arbeitsform erforderlich ist, denn es klappt nicht immer alles beim ersten Mal, manchmal müssen -zig Anläufe genommen werden. Die Entwicklung eines neuen Produktes kann 2-3 Jahre in Anspruch nehmen.

In der zweiten Etage fanden wir einige eingerichtete Bäder vor, eines schöner als das andere. Eine Sauna, wie noch nie gesehen, und die Duschkabine mit zwei Sitzgelegenheiten und raffinierten Armaturen, ließen mein Herz höher schlagen.

Damit ging der Rundgang durch das Design Center dem Ende zu. Wir bedankten uns bei Frau Kienzler für ihre kompetenten Erklärungen und fanden alle die Führung einhellig sehr gelungen.

Duravit, Hornberg
Ach ja, Fahrräder gibt's auch bei Duravit!

Danach strebten wir dem Restaurant "Das Krokodil" zu, in dem Margit uns bereits einen Tisch hatte reservieren lassen. Wir stärkten uns mit einer schmackhaften Suppe, Pizza oder Salat. Für jeden Geschmack gab es das Richtige. Noch ein bisschen Unterhaltung am Tisch, dann ging es zurück zum Bahnhof, wo wir den Zug um 14.26 Uhr zurück nach Freiburg erreichten.

Liebe Margit, vielen Dank für Deine Initiative zu diesem Besuch bei Duravit und die gute Organisation.

Übrigens, das DURAVIT Design Center steht nicht nur angemeldeten Besuchergruppen, wie wir es waren, offen, sondern auch einzelne Besucher können die Ausstellungsräume besichtigen und sich Anregungen holen.

Bericht: Helga/Tinsky

Fotos: Peter/ReRe, Margit/anmargi

Danach strebten wir dem Restaurant "Das Krokodil" zu, in dem Margit uns bereits einen Tisch hatte reservieren lassen. Wir stärkten uns mit einer schmackhaften Suppe, Pizza oder Salat. Für jeden Geschmack gab es das Richtige. Noch ein bisschen Unterhaltung am Tisch, dann ging es zurück zum Bahnhof, wo wir den Zug um 14.26 Uhr zurück nach Freiburg erreichten.

Liebe Margit, vielen Dank für Deine Initiative zu diesem Besuch bei Duravit und die gute Organisation.

Übrigens, das DURAVIT Design Center steht nicht nur angemeldeten Besuchergruppen, wie wir es waren, offen, sondern auch einzelne Besucher können die Ausstellungsräume besichtigen und sich Anregungen holen.

Bericht: Helga/Tinsky

Fotos: Peter/ReRe, Margit/anmargi

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