Neu hier? Werde gleich Mitglied! Lies hier über die Vorteile.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

Bequem mit Facebook einloggen:

facebook login

Für Gestaltung und Inhalt dieser Regionalseiten sind ausschließlich die jeweiligen Regionalbotschafter verantwortlich. Die von den Regionalbotschaftern eingegebenen und heraufgeladenen Inhalte unterliegen grundsätzlich weder einer Kontrolle durch Feierabend, noch nimmt Feierabend hierauf Einfluss. Hiervon ausgenommen sind werbliche Einblendungen und Beiträge die von Feierabend direkt eingestellt wurden und als solche gekennzeichnet sind.

Besichtigung der Firma Hirtler Seifen in Heitersheim am 20.01.2015

Es war ein nebliger, grauer Januartag als sich 17 „Feierabendler“ an der Pforte von Hirtler-Seifen in Heitersheim, getroffen haben.

Dort nahm uns Frau Maas, die uns durch die Firma führen sollte, in Empfang. Zuerst zeigte sie uns einen Diavortrag über die Entwicklung der Firma Hirtler, die 1887 gegründet im Jahr 2012 das 125-jährige Bestehen feiern konnte.

Die Firma stellt ausschließlich Festseifen für viele verschiedene Marken her im sogenannten Lohnherstellungsverfahren, das heißt Firmen wie z.B. Nivea, Speick, Weleda und viele andere lassen Seifen bei Hirtler nach besonderen Rezepten herstellen. So wurden im Jahr 2014 insgesamt 81 Millionen Stück Qualitätsseifen und 10.000 Tonnen Grundseife mit 82 Mitarbeitern, die in 2 bzw. 3 Schichten arbeiten, hergestellt.

Das Unternehmen in Heitersheim hat ein Betriebsgelände von 32.000 qm, davon ist etwa 1/3 mit Produktionsanlagen bebaut.

Hirtler bedient die komplette Lieferkette von der Entwicklung, Produktion und Verpackung bis zum Vertrieb und der weltweiten Lieferung an große Firmen.
Dabei werden kundenspezifische Lösungen und Wünsche berücksichtigt. So bieten Hirtler-Seifen einen hohen Qualitätsstandard mit einer breiten Produktpalette bei umweltschonenden Produktionsprozessen und einem exzellenten Kundenservice.

Als Hauptrohstoffe dienen Fette und Öle sowohl pflanzlicher als auch tierischer Herkunft und synthetische Detergenzien. Aus ihnen werden alkalische Seifen und Grundseifen als sog. “Seifennudeln“ oder „Seifengranulat“ mit verschiedenen pH-Werten hergestellt. Auftraggeber sind die Firmen Beiersdorf, Aldi, Rewe, Weleda und viele andere.
Absatzmärkte sind mit rd. 51% Firmen in Deutschland, 44% Firmen in der Europäischen Union, der Rest verteilt sich auf Asien, die USA und Australien.

Das Lager für Rohstoffe und Packmaterial ist auf 4 Ebenen aufgebaut und hat Platz für 2500 Paletten, die auf 4 Laderampen verladen werden können.

Bevor wir in die Produktionshallen geführt wurden, sind wir alle mit weißen Mänteln und weißen Mützen ausgestattet worden. In den Produktionshallen durfte leider nicht fotografiert werden.

In großen Siedekesseln mit Natronlauge von 10 – 50 cbm Fassungsvermögen wird die Fettmischung (Rindertalg) bei 103° C verseift. Nach geheimen Rezepturen wird das Granulat mit Farb- und Aromastoffen versehen. Ein Sprühturm dient als Trocknungsanlage. Die Seifenstränge werden vollautomatisch getrocknet, und in Einzelstücke zerlegt bevor sie, wiederum automatisch in Kartons verpackt und auf Paletten zur Auslieferung an die Kunden bereitgestellt werden.
Dies alles wurde uns bei einer Führung durch die Produktionshallen gezeigt und erläutert.

Zum Abschluss dankte Gretl, unsere ReBo, Frau Maas für die beeindruckende Führung und einige von uns ließen den lehrreichen Tag in einem Café am Bahnhof in Heitersheim ausklingen.

Zahnrad / Erwin, der fotografierte

Autor: Bleistift01

Artikel Teilen


Artikel bewerten
4 Sterne (24 Bewertungen)

Nutze die Sterne, um eine Bewertung abzugeben:


8 8 Artikel kommentieren