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„Ein lindes Lüfterl ist der Tischwein der Armen!“ Unser Dutzend wurde wirklich von lindem Wind gestreichelt, der durch die Portale des Glashauses strich. Eine sehr angenehme Erfrischung. Zumal wir uns außer dem Wind auch noch Speisen und Getränke für Leib und Seele gönnten.

Man muss wissen, dass nach der Einkehr im Glashaus dreiviertel der Tour bereits hinter uns lagen. Von Schallstadt bis zum Friedhof St. Georgen radelt man nur noch 2o Minuten.

Batzenberg-Radtour
- Vor der Abfahrt: Pitt reserviert für uns einen Tisch im Vinolivio -

Rund um den Batzenberg.

Um die 23 Kilometer der Tour überhaupt zu erreichen legten wir nach dem Start in St.Georgen einige Arabesken, also Umwege, ein. Wir hatten uns den bisher wärmsten Tag des Jahres herausgesucht. Aber es gab etwas Wind, es war ein leichter beinahe sanfter Wind der uns umschmeichelte.

Leutersberg und Ebringen ließen wir links liegen und stießen gleich gegen Pfaffenweiler vor. Die Winzerdörfer am Fuß des Batzenbergs besitzen alle einen eigenen Charakter. Sie sind reicher in der Ansicht der Fassaden, nobel zeigen sich auch die Gärten und der Blumenschmuck an den Häusern.

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- Ein Wolfenweiler Winzer wirbt mit dem Wolf
Batzenberg-Radtour
- Sie macht Spaß, diese Radtour! -

Der Batzenberg.

Dem Batzenberg sagt man nach, dass er die größte zusammenhängende Rebfläche in Deutschland sei. Und außerdem das größte Gutedelanbaugebiet überhaupt. Also Superlative in Fülle.
Wir radelten jetzt direkt unter der Südflanke des Berges, mitten in den Reben mit ihrem noch schüchternen Grün. Weite Ausblicke ins nördliche Markgräfler Land.

Die St. Columba-Kirche in Pfaffenweiler.

Die Bausubstanz der Columba-Kirche reicht bis ins 14.Jh, zurück. Bei der Erweiterung und Sanierung der Kirche wurden Fresken aus dem 15.Jh. freigelegt. Der Kirchenraum wurde von dem Bildhauer Helmut Lutz gestaltet und zeigt ein geglücktes Nebeneinander von historischer Substanz und neuzeitlicher Ausstattung.

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- Alt und neu sehr schön kombiniert -

St. Mariä-Himmelfahrt in Kirchhofen.

In der vollkommenen Heiterkeit eines Sommertages verließen wir Pfaffenweiler und nahmen Kirchhofen von Norden her ein.

Die Wissbegier der Truppe war nur zu stillen mit der Besichtigung der Wallfahrtskirche St.Mariä-Himmelfahrt. Das Dehio-Handbuch von 1964 beurteilt die Kirche lapidar mit dem Hinweis:“Prachtvolle Ausstattung!“ Fünf Altäre schmücken den Innenraum und den Chor der Wallfahrtskirche. Wertvolle Stuckarbeiten und Gemälde verweisen auf namhafte Künstler, wie Gigl, Vogel oder Wentzinger. Ein grandioser Raum. Im dreißigjährigen Krieg wurde Kirchhofen praktisch dem Erdboden gleichgemacht. Erst im 18.Jh. wurde die Kirche in mehreren Bauabschnitten wieder aufgebaut. Namhafte Künstler schufen dabei ein Gesamtkunstwerk, in dem die Spätgotik mit dem Barock eine harmonische Synthese eingeht.

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- idyllisches Kirchhofen! -
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- Peter's Panne...
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... schnell behoben! -

Am späten Nachmittag zogen Fahnen von Schleier-Wolken aus dem Westen heran. Die Sonne durchdrang die Fahnen nur ungenügend, dafür sank die Temperatur auf wohlige 25°C. Nun fuhren wir ein kurzes Stück durch das verkehrsgeplagte Norsingen, wandten uns dann nach Norden, das Glashaus im Visier

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- Einkehr im Vinolivio -
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- es war eine tolle Radtour, vielen Dank, lieber Pitt! -

Dort endet nun meine Geschichte. Eine vergnügte Nachmittagsradtour ging zu Ende. Ich war mit einer wirklich famosen Truppe gerne unterwegs. Immerhin fuhren wir einen Stundenschnitt von 16 Kilometern/Stunde. Das ist für eine Gruppe eine solide Leistung.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmer. Gerne bald mal wieder.

Fotos: anmargi

Autor: Pitt70

Helmut Buechler

Und so haben die Gesichter der Teilnehmer/-innen ausgesehen:

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