Neu hier? Werde gleich Mitglied! Lies hier über die Vorteile.
Mitglied werden einloggen




Passwort vergessen?

Bequem mit Facebook einloggen:

facebook login

Für Gestaltung und Inhalt dieser Regionalseiten sind ausschließlich die jeweiligen Regionalbotschafter verantwortlich. Die von den Regionalbotschaftern eingegebenen und heraufgeladenen Inhalte unterliegen grundsätzlich weder einer Kontrolle durch Feierabend, noch nimmt Feierabend hierauf Einfluss. Hiervon ausgenommen sind werbliche Einblendungen und Beiträge die von Feierabend direkt eingestellt wurden und als solche gekennzeichnet sind.

Ein blauer Himmel und mit Federn hingetupfte weißen Wölkchen wölbte sich über Emmendingen, als sich am 12.09. eine wackere Schar von 9 „Feierabendlern“ mit den Fahrrädern um 11 Uhr auf dem großen Parkplatz traf. Wie immer gab es wieder eine herzliche Begrüßung.

Als auch der letzte Teilnehmer eingetroffen war, ging die Radtour unter Führung von Franz (Schlamgurki) los. Der frische Wind ließ die Nähe des Herbstes fühlen.

Franz führte uns zuerst über die Elz in ein kleines Gewerbegebiet und von dort über das Gelände einer großen Gärtnerei.

„Wie ist die Welt so schön und weit und voller Sonnenschein, das allerschönste Stück davon ist doch die Heimat mein“ dieses Lied, das wir als Kinder oft gesunden haben, kam mir in den Sinn, als hinter uns die Vorberge des Schwarzwaldes mit der Wöpplinsbergkapelle und dem Eichbergturm zu sehen waren und um uns die fruchtbare Rheinebene. Von vorne grüßte majestätisch der Kandel. Nun ging die Fahrt über weite Felder bis zum Wasserner Wald, ein mehrere qkm großes Waldstück, das durch ein Labyrinth von Wegen erschlossen wird. Wir fuhren streckenweise auf schmalem Wanderweg und auch wieder auf breiten Waldwegen; gottlob hatten wir keinen Gegenverkehr und mit Franz einen guten Führer.

Die Sonne schien immer wieder zwischen den Bäumen hindurch und zauberte zum Teil bizarre Licht- und Schattenspiele auf den Waldboden.

Nach einigen Kilometern erreichten wir Teningen-Nimburg. Kaum hatten wir den Wald verlassen, kamen wir an einen idyllischen Baggersee. Der Kiosk hatte geöffnet, obwohl nur 4 Badegäste zu sehen waren. Hier überraschte uns Brigitte mit Holundersaft und Helga teilte den von ihr bestellten Flammkuchen in 9 Teile, so dass jeder ein Stück bekam. Es war nämlich noch nicht Mittagspause angesagt.

Bald hieß es wieder „aufsitzen“ und Franz führte uns über Nimburg, Bottingen, Holzhausen, Benzhausen zum Silbersee beim Autobahnzubringer Freiburg-Nord.

Die Sonne brannte zwischenzeitlich recht heftig und unser Hunger war groß, denn es war bereits 14 Uhr geworden. Doch –oh Schreck- der Kellner wusste nichts von unserem Kommen, obwohl Franz uns beim Chef telefonisch angemeldet hatte. Nach einigem Beratschlagen entschlossen wir uns dennoch, im Restaurant zu bleiben, nachdem der Kellner versprach, uns schnellstmöglich das Essen zu liefern. Wir waren die einzigen Gäste. Fast alle bestellten Flammenkuchen einige auch Spaghetti-Bolognese. Die Zeit wurde uns aber nicht lang, und schon bald ließen wir es uns schmecken. (Jetzt wäre eine Liege schön zum Mittagsschlaf... aber wir hatten ja noch einige km vor uns....)

Franz fuhr wieder voraus und wir machten noch einen kleinen „Abstecher“ zum Tunisee, der neben dem Silbersee liegt. Dort bewunderten wir die Waterbord- und Wasserski-Fahrer, die an langen Seilen automatisch über den See gezogen wurden und sogar über die im Wasser verankerten Schanzen sprangen.

Weiter ging es und bald erreichten wir das Dorf Vörstetten mit seinen schönen Fachwerkhäusern. (Dort waren wir vor noch nicht langer Zeit mit Feierabend im Alamannen-Museum.)

Die Apfelbäume bogen sich unter der Last der Früchte, als wir wieder über das freie Feld fuhren. Auch dort wurde Gemüse auf großen Feldern angebaut, so sahen wir einen ganzen Acker mit Petersilie, einen anderen mit Schnittlauch. Und wieder kamen wir durch den Wasserner Wald –allerdings vom Süden-, überquerten die B 3 und die Elz. Wir beobachteten noch 6 große Forellen, die unter der Brücke im leise dahinfließenden Wasser der Elz „standen“. Auf dem Uferradweg fuhren wir zurück nach Emmendingen.

Einige von uns „belohnten“ sich noch mit einem leckeren Eis in einem Eiscafé, andere fuhren zum Parkplatz.

Ein wunderschöner, abwechslungsreicher Tag war zu Ende und Franz gebührt unser Dank für die gute Führung. Ebenso Dank den Fotografen, die immer wieder mit Ihren Bildern zur Erinnerung beitragen.

Fotos: Helga/cuba, Dieter/papageno2, Anke/oleander

Autor: Bleistift01

Artikel Teilen

Per Mail versenden


Artikel bewerten
5 Sterne (24 Bewertungen)

Nutze die Sterne, um eine Bewertung abzugeben:


Artikel kommentieren