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Eine kleine Runde traf sich morgens am Bahnhof, um mit Pius einen Ausflug nach St. Märgen zu unternehmen. Einige Personen gesellten sich erst vor Ort dazu. Die erste Station führte uns in den „Tännlehof“-Bauernladen der Familie Löffler. In einem Neben-Arbeitsraum wurden wir freundlich von Frau Löffler mit Hefezopf, Kranz, frischer kalter Milch, Speck und leckerem Bauernbrot empfangen und alles mundete uns vorzüglich.

Bereitwillig erzählte und erklärte uns Frau Löffler alles über die Herstellung der hofeigenen Produkte, die Nudelherstellung, die Selbstvermarktung sowie auch über das bäuerliche harte Leben auf dem Hof. Anschließend konnten wir noch gemütlich im – nur freitags ganztägig geöffneten – Bauernladen einkaufen.

Danach ging es ein paar Schritte weiter in das Landfrauen-Café „Krone“, wo bereits für uns gedeckt war, zum Essen. Pius hatte eine „barmherzige Suppe“ für uns vorbereiten lassen.

Zuvor gab es leckeres Bauernbrot und Bibbeles-Käs. Die Suppe war wohl etwas mehr wie „barmherzig“, denn es war eine deftige Nudelsuppe mit viel Fleisch und schmeckte vorzüglich.

Nach dem Essen hatten wir noch genügend Zeit um die Klosterkirche zu besichtigen. Diese war noch ganz weihnachtlich mit Krippe geschmückt.

Daran anschließend war eine Führung für uns im Kloster Museum vorbestellt. Pünktlich wurden wir von Frau Karin Bötel empfangen und bereitwillig führte sie uns über mehrere Stockwerke durch das Museum. Dort konnten wir die Anfänge der Schwarzwälder Uhrenkunst bewundern – um 1660 wurden z.B. die ersten hölzernen Waaguhren gefertigt - die Kuckucksuhren kamen erst ca. 100 Jahre später.

Pius - St. Märgen
Die Herkunft dieser makabren „Totenuhr“ ist leider unbekannt.

Schon bald beginnt der weltweite Siegeszug der Schwarzwalduhr. Die Ausstellung ist chronologisch aufgebaut und zeigt die ganze Bandbreite der Uhrwerke sowie der geschnitzten und gemalten Schilde. Die Schwarzwälder Uhren werden zum Exportgut der Region und Hunderte von Uhrenhändlern verkauften fern der Heimat – nicht nur in Europa sondern weltweit - ihre Ware. Sodann konnten wir noch viele kostbare Werke des Klosterbildhauers Matthias Faller und den herrlichen Barocksaal, der heute noch zu Trauungen und Tagungen genutzt wird, bewundern. Auch die Weihnachtsausstellung war noch aufgebaut – mit altem Christbaumschmuck, Hinterglasbildern wie auch Scherenschnitten und einer wunderbaren Weihnachtskrippe im Schwarzwald-Stil.

- sodass die gesamte Führung eine einzige Augenweide war. Am Spätnachmittag traten wir voller neuer Eindrücke den Heimweg an und bedanken uns bei Pius für diese tolle Idee.

Autor Waldy

Bilder Waldy

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