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Es war am Pfingstmontag, 10.00 Uhr, als sich einige „Feierabendler“ in Oberried trafen, um einen „Ausflug“ zur Mühle im Altenvogtshof zu unternehmen. Dazu hatte Trudel eingeladen, denn schließlich war ja Deutscher Mühlentag und alle Mühlen in Deutschland waren für Besucher geöffnet. Das Wetter war herrlich und die tristen Tage der Vorwoche waren vergessen. So machten wir uns gegen 11.30 Uhr auf den Weg, bergauf Richtung Mühle.

Oberried
Oberried

Kaum aus dem Dorf wurden wir mit herrlichen Ausblicken auf das Tal bei Oberried belohnt. Die grünen Wiesen, die munteren Ziegen, die blühenden Bäume... alles stimmte, an diesem sonnigen Tag.

In der Ferne grüßten die Berge, der Blick ging über Kirchzarten hinüber zum Rosskopf und auf die Bergkette zum Flaunser.

Schon unterwegs fielen uns die Autos auf, die alle in „unsere“ Richtung fuhren und wir machten uns auf einen großen Ansturm gefasst. So war es dann auch. Auf dem Parkplatz am Altenvogtshof, vor dem das Eiswägele vom Ruhbauernhof stand, war kaum noch ein Platz frei. Aber uns berührte das wenig, denn wir gingen ja auf „Schuster`s Rappen“ und hatten keine Parkplatz-Sorgen. Unsere Margit ebenfalls nicht, denn sie kam mit dem Fahrrad (über Hofsgrund!!) zum Altenvogtshof. –Ganz schön sportlich!!--

Oben angekommen sahen wir einen Priester und einige Ministranten, denn es wurde gerade ein Gottesdienst auf dem Hof gefeiert. Andächtig lauschten die Gläubigen der Predigt. Einige von uns nahmen noch daran teil, während die anderen einen Tisch im Schatten sicherten. Zwischenzeitlich waren auch die Letzten von uns eingetroffen. Der Gottesdienst war zu Ende und die Bedienung nahm unsere Wünsche auf.

Die Tiroler Buam spielten altbekannte Melodien, aber wir waren froh, nicht zu nahe bei der Kapelle zu sitzen, so dass wir uns noch unterhalten konnten.

Das Mühlrad drehte sich fleißig und einige von uns besichtigten die Mühle, während es sich die anderen schmecken ließen. Im Inneren der Mühle war zu sehen, wie das Korn in einen großen Holztrichter geschüttet wurde und von dort auf die Mühlsteine gelangte. Eine umfangreiche Mechanik über Transmissionsriemen und Zahnräder ist erforderlich, um die Kraft vom großen, wassergetriebenen Mühlrad auf die Mühlsteine zu lenken. Ein kleines Glöckchen zeigte dem Müller an, wenn kein Korn mehr im Trichter war und er nachfüllen musste. Heute wird die Mühle nur noch zu Demonstrationszwecken in Betrieb gesetzt. Es gab auch noch andere Dinge in der Mühle zu sehen, so u.a. eine Schnapsbrennerei, ein altes Butterfaß und viele sonstige landwirtschaftliche Gerätschaften.

Nachdem wir uns mit „Speis`und Trank“ gestärkt hatten, brachen wir auf. Wir widerstanden dem üppigen Kuchenbuffet auf dem Altenvogtshof und machten uns auf den Weg hinunter nach Oberried. Viele Auto`s, Fußgänger und Radler kamen uns noch entgegen, alle mit dem Ziel Altenvogtshof. Am Weg war ein Stand mit selbstgemachtem Eis aus dem Ruhbauernhof aufgebaut. Dort konnten wir nicht widerstehen, einige Sorten zu probieren.

Gemächlich ging es nun bergab nach Oberried. Trudel hatte im Café „Waffelhäusle“ bereits einen Tisch für uns reserviert und wir ließen uns die sehr leckeren Waffeln mit Eis, Schokolade, Erdbeeren oder Kirschen und Sahne gut schmecken. Nach einem gemütlichen „Plausch“ traten wir alle zufrieden den Heimweg an.

Oberried
Werner/Bleistift, der Autor!
Oberried
... und seine liebe Helene, der Tanzknopf!!!

Es war ein schöner Tag und Dir, liebe Trudel, ganz herzlichen Dank für die Organisation.

Die wunderschönen Fotos sind von Trudel!

Autor: Bleistift01

Werner Dörflinger

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