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Kürbisfest in Logelheim, am 24.10.2009

„Logelheim?“ Wo liegt denn das?“ – „Im Elsass.“ Verkündete ich. Und ein paar Tage später bekam ich zu hören: „..also das kann ich in meinen Büchern nicht finden.“ „ Es ist wahrscheinlich zu klein.“ Meinte ich.

Also: Was ist Logelheim? In der Nähe des Rhein-Rohne-Kanals gelegen, irgendwo zwischen Colmar und Neu-Breisach, Etwa 600 Einwohner, eigentlich schon uralt, war 1025 dem Grafen von Habsburg unterstellt, 1224 dem Abt von Ebersmünster.
Sein Kürbisfest hat längst Tradition, dann dreht sich alles um den Kürbis, immer im Oktober.

Und darum wollten wir da hin.
Ein Samstag, ab Mittag.
Das Wetter ordentlich: Nicht zu kalt, nicht windig und nicht nass, wunderbar.
Später kam sogar Sonne heraus, die nach einiger Zeit wieder verschwand.
Das Kürbisfest war der Anlass, weshalb wir uns dorthin aufgemacht hatten.
Treffpunkt war der Bahnhof Breisach, von dort stiegen diejenigen, die kein Auto hatten zu denen ein, die eines mitgenommen hatten, geparkt wurde auf einer Wiese.

Trüppche weise bewegten sich ca. zwei Dutzend „FA- Figuren“ von uns durch die Kürbisgeschmückten Straßen, um die etwa 33 gestellten Kürbisbilder zu bewundern.
Sie waren nummeriert, möglicherweise wurde später ein Wettbewerb ausgetragen, könnte ich mir jedenfalls gut vorstellen.

Also diese Fantasie!
Ein Bild war schöner als das andere.
Wir bummelten vor uns hin, die teils genialen, aus unzähligen Kürbissen gestellten Bilder bestaunend.
Unzählige Formen erblickte man, nicht nur rund oder kurz und dick sondern auch lang und dünn, gebogen manche, vielleicht einer Laune der Natur folgend, die geradezu herausforderten, damit alles Mögliche anzustellen.

Im Ganzen oder auch die äußere Schale zu „Dachziegeln“ oder ähnlichen „Baumaterialien“ verarbeitet, aufeinander gestellt, mit Kleidern angezogen, verschiedene Tiere, ein Krokodil, Adebar natürlich, Don Quichotte oder jedenfalls ein Ritter, eine Schule, Rotkäppchen mit dem Wolf, ein Feld sollte wohl Ameisen darstellen....

Wer nicht dabei war, hat nun mit den Bildern hier Gelegenheit sich auch noch nachträglich zu freuen, denn Bilder in den Berichten sind nun wiederum bei uns FA-lern Tradition. Viel Spaß dabei.

Auch ich versuchte, Bilder zu machen, doch inzwischen weiß ich, das Trudels Bilder viel schöner sind, vielleicht habe ich doch nicht den richtigen Blick, die Technik auch nicht, oder war vielleicht zu nervös.

Und natürlich wurde auch gegessen.
Kein Fest oder eine Menschenansammlung ohne Essen.
In den Zelten offenbar überall das gleiche Angebot.
Die gleichen Preise, das mindestens war praktisch für alle die Hungrigen. Kürbissuppe aßen wir, Kürbisbrot dazu, sie schmeckte nicht schlecht, doch eher nach Erbensuppe, fand ich, die Folgen zuhause erinnerten eher an Zwiebelsuppe (!?) und Kürbisquiche, die angeblich etwas matschig gewesen sein soll, das kann ich nicht beurteilen, ich hatte sie nicht probiert.
Peter trank „Kürbisbier – was es nicht alles gibt....

Da, wo wir waren, mit Peter und Trudel, Ingeborg und Udo und Schneeeule, wurden eine Unmasse Torten und Kuchen angeboten.
Zum Abend hin würde starker Andrang erwartet, erfuhren wir.
Noch waren die Straßen verhältnismäßig leer, man konnte sehr gut durch den Ort bummeln und ungehindert alles betrachten.
Während dessen fragte ich mich, was wohl mit dem zwangsläufig unmäßig anfallenden Müll passieren würde – Pappteller und Plastikbesteck, Wasserflaschen aus Plastik – und mir fiel eine Sendung ein, die davon berichtete, dass Plastik, Kunststoffe und die Beschichtungen in den Konservendosen, Weichmacher enthielten, die sich allmählich lösten und die Dickmacher seien – dass andererseits kaum noch etwas ohne Plastik auskommt, in den Selbstbedienungsgeschäften.

Ingeborg, die Marlene und mich freundlicherweise von Breisach aus mitgenommen hatte, fuhr bald wieder nach Hause und wir mit.
Was danach noch passiert ist, weiß ich also nicht, meine aber gehört zu haben, dass es abends einen Wagenumzug geben sollte; Doch die ersten Lichtlein in den Figuren konnte man schon funkeln sehen.
Die Menschenmassen nahmen zu, und wir freuten uns, beizeiten da gewesen zu sein.

.Doch dann gab es eine dumme Panne.
Breisach oder Freiburg als Endstation?
Breisach, dachte ich, da könnte ich evtl. noch mit einer Freundin Kontakt aufnehmen, falls ich zu lange am Bahnhof herumsitzen müsste und schon mal da bin.
Staus unterwegs hinderten, den anvisierten Zug noch zu erreichen.
Ab da jedoch fuhren die nur noch stündlich. Samstags! Wie ärgerlich. Das hatte ich irgendwie übersehen.
Leider hatte ich Marlene davon abgehalten, weiter mit nach Freiburg zu fahren, sie wollte ja eine Straßenbahn kriegen. Nun tat es mir leid, sie hing genau so wie ich, fest.

Kürbis kannte ich als Kind nur süßsauer.
Mittlerweile sind davon unzählige Arten bekannt; in unzähligen Größen, Formen Farben. Nicht nur das Kürbisorange, sondern auch ziemlich tiefdunkel, weiß, grün, gestreift, nicht nur riesengroß sondern auch ganz klein, nicht immer rund, sondern auch ganz anders, ich war platt, als ich derartiges das erste Mal sah.
Suppen, süße Desserts, Hauptspeisen, Kuchen gibt es heute, Chutney, Pudding; die Blüten können frittiert werden, und eben sogar Kürbisbier!
Und ich fand in meinem Fundus tatsächlich ein Kürbiskochbuch, geeignet für Vegetarier, aber nicht nur.
Dabei koche ich überhaupt nicht mit Kürbis, es war wohl nur wieder meine (Kochbuch)Habgier.

Renate hatte da eine originelle Idee und ihr gebührt für ihre Mühe, die sie sich immer macht. Wieder ein großes Dankeschön; auch Margit, die ja die letzte und größte Arbeit haben wird..

Irene Sasse (Heupferd)

Bilder: eine bunte Mischung von verschiedenen Teilnehmern

Autor: Heupferd

Irene Sasse

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