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Die Entwicklung Quedlinburgs begann im 10 Jh. als Königspfalz der ottonischen Kaiser auf dem Burgberg, wo Heinrich I. als erster der Ottonenkaiser auch begraben ist. Sie gründeten hierzu ein Damenstift, den stets Äbtissinen aus dem Hochadel vorstanden und mit diesem Damenstift erhielt Quedlinburg auch das Markt- Zoll- und
Münzrecht, womit die städtische Entwicklung gesichert war. So war im 10.Jh. Quedlinburg nach Köln, Mainz und Magdeburg, die viertgrösste Stadt Deutschlands und konnte sich rühmen, die Wiege des Deutschen Kaisertums zu sein. Von dieser Zeit zeugt die romanische Stiftskirche St. Servati auf dem Burgberg, die Grabkirche Heinrichs I.

Das Damenstift wurde nach Reformation ein weltliches Stift; eine Äbtissin war Anfang des 18. Jh. Maria Aurora von Königsmark, die Geliebte August des Starken von Sachsen und die Mutter von Moritz von Sachsen, dem späteren berühmten Marschall von Frankreich, begraben in Straßburg in der Thomaskirche unter einem wunderbaren Grabdenkmal.

Die sich entwickelnde Stadt Quedlinburg am Fusse des Burgberges überstand einigermaßen unbeschadet die grossen und kleinen Kriege und die in diesen Städten häufig anfallenden Feuersbrünste. Sie überstand auch die Absicht der DDR-Regierung, die dem Sozialismus nicht angepassten bürgerlichen Fachwerkhäuser bis auf ca. 130 abzubrechen und durch sozialistische Zweckbauten zu ersetzen. Es sind deshalb ca. 1.300 Fachwerkhäuser von ehemals ca. 1800 vorhanden, von denen ich anschließend einige zeigen will, sowie einige idyllische Winkel- und Strassenzüge dieser liebenswerten Stadt, die als Weltkulturerbe von der UNESCO bewertet worden ist.

Ich beginne hier einen Rundgang durch die Stadt mit dem Rathaus,

das den sehr großen Marktplatz abschließt und eine wunderschöne Renaissance-Fassade aufweist.

An dem Rathaus sehen Sie auch die Rolandfigur, die wohl 1426 aufgestellt wurde.

Bei den Fachwerkhäusern beginne ich mit dem sogenannten Ständerhaus aus dem 13 ./14.Jh.

Wie Sie im Bild ersehen können, trägt dieser Haustyp seinen Namen, weil das Fachwerk aus vertikal aufgestellten Balken besteht, an denen das Tragewerk der Geschosse innen aufgehängt ist. Dieses Haus ist das letzte seiner Art in Deutschland, es war bis 1965 noch bewohnt, es wurde restauriert und dient jetzt als Museum. Die kleinen Fenster sind orignaltypisch, haben Schiebeläden und sind klein gehalten, weil eine Verglasung zu der damaligen Zeit aussergewöhnlich kostenaufwändig war.

Autor: beah

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