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Idar-Oberstein-Edelsteinstadt.

Für Samstag,12.09.2020 hatte ich für eine Tour nach Idar-Oberstein eingeladen. Im Mai 2011 waren wir schon einmal mit FFM-City dort.
Nach unserer Kaffee & Kuchen Pause erwarteten uns die beiden Stadtführerinnen gegen 14:00 Uhr auf dem Marktplatz.
Dieses Mal war einiges anders. Aufgrund der Corona–Pandemie durften aktuell nur 14 Personen zusammen an einer Führung teilnehmen. Somit teilten wir die Gruppe von 24 Teilnehmern. Das Museum besuchten wir einzeln, da dort auch keine Gruppenführung stattfand.

Um 14:00 Uhr war Treffpunkt auf dem Marktplatz, wo wir von den beiden Gästeführerinnen Brigitte Gemmel, die unsere Gruppe führte, und Christine Ranft, die die zweite Gruppe führte, begrüßt wurden.
Frau Gemmel erzählte uns, dass die Edelsteinregion Idar-Oberstein auf eine seit Jahrhunderten bis in die heutige Zeit währende Tradition bei der Verarbeitung lokaler Achate und Kristalle zurückschauen kann. Kunst und Handwerk verschmelzen hier zu einem auf der ganzen Welt geschätzten Können, das aus den Schätzen der Erde, gewachsen über Jahrtausende in vulkanischem Gestein, in Verbindung mit edelsten Metallen das Geschmeide entstehen lässt, das schönen Frauen ein Lächeln als schönsten Schmuck schenkt.

Mehr über Idar-Oberstein hier

Geschichte Idar-Oberstein.

Idar-Oberstein liegt am südlichen Rand des Hunsrücks beiderseits der Nahe. Die Stadt gliedert sich in »Altstadt« und »Neue Stadtteile«.
Im Zuge der rheinland-pfälzischen Kommunalgebietsreform 1969 wurden die 9 Umlandgemeinden Enzweiler, Georg-Weierbach, Göttschied, Hammerstein, Kirchen-, Nah- und Mittelbollenbach, Regulshausen und Weierbach eingemeindet und gelten nun als "Neue Stadtteile".
Vor den Toren Idar-Obersteins steht der Niederreidenbacher Hof. Er wurde im 8. Jh. von fränkischen Siedlern gegründet. Von 1282 - 1287 war ein Ritter von Reidenbach der Besitzer über mehr als 200 Hektar Land. Heute wird der Hof als Altenheim für ältere Wohnungslose genutzt.
Im 18. Jahrhundert ließen die Edelsteinfunde im Hunsrück nach und der Bevölkerung ging es nicht gut. Viele wanderten aus, einige verschlug es bis nach Brasilien. Dort konnten die Edelsteine im Tagebau gefördert oder in Flüssen und Bächen gefunden werden. Die bei den Einheimischen verbreitete Tradition der Zubereitung von Fleisch auf dem offenen Feuer wurde von den Einwanderern übernommen und mit den Edelsteintransporten in die alte Heimat übermittelt.
Im Jahre 1827 entdeckten Auswanderer aus Idar-Oberstein in Rio Grande do Sul/Brasilien die wichtigsten Achatvorkommen der Erde. Schon 1834 erreichte Idar-Oberstein die erste Lieferung aus Rio Grande do Sul. Die brasilianischen Achate kennzeichneten sich - im Gegensatz zu den Idar-Obersteiner Achaten - durch besonders gleichmäßige Lagen aus. Deshalb eigneten sie sich gut für die Gravur von Gemmen.
Das Bachschleifer-Gewerbe hatte um 1870 seinen Höhepunkt. In der Gegend von Oberstein gab es zu dieser Zeit rund 123 Schleifereien. In diesen Schleifereien lagen die Arbeiter bäuchlings vor großen Sandstein-Schleifrädern, die über ein Wasserrad angetrieben wurden.
Mehr Info hier

Die Felsenkirche.

Zur Zeit und bis Mitte 2021 ist die Felsenkirche gesperrt.

Als berühmtes Wahrzeichen der Stadt thront die weithin sichtbare, mittelalterliche Kirche (1482 - 1484 erbaut) an exponierter Stelle über Idar-Oberstein. Schon der Aufstieg ist ein lohnenswertes Erlebnis: In das Innere gelangt man durch einen ins Felsmassiv geschlagenen Stollen, welcher über etwa 220 Stufen führt.

Hoch über den Häusern von Oberstein erhebt sich die Felsenkirche, hineingebaut in eine natürliche Felsnische.
Wyrich IV. von Daun-Oberstein ließ sie 1482-1484 errichten. Hinter ihr ragt die Felswand steil empor, unter ihr schmiegen sich die Häuser von Oberstein an den Hang. Dank ihrer exponierter Lage ist die Kirche zum Wahrzeichen der Stadt geworden. Die Kirche ist nur durch einen in den Felsen geschlageneFelsenkirche Innenn Tunnel (1980-1981) zu erreichen.
Die größte Kostbarkeit ist der mitteralterliche Flügelaltar. Er wurde um 1400 von einem unbekannten Meister, dem „Meister der Mainzer Verspottung“, erschaffen.

Das Schloss Oberstein.

Schloss Oberstein war bis 1624 ständige Residenz der Grafen von Daun-Oberstein. 1855 wurde das Schloss durch Brand zerstört. Seit 1981 wird die Anlage ständig restauriert.

Die Residenz eines im Jahr 1075 erstmals genannten Ritters von (Ober-) Stein wird auf der Bergkuppe über der heutigen Felsenkirche vermutet. Für das Jahr 1197 gibt es eine urkundliche Erwähnung der Gegend als kleines reichsfreies Territorium, das im 13. Jahrhundert durch Einheirat in die Familie derer von Daun (Eifel) zur Dynastie Daun-Oberstein wurde. 1330 wurde von der Herrschaftsfamilie das sogenannte „Neue Schloss“ gebaut. Unter der langen Regentschaft von Wirich IV. von Daun-Oberstein (1432-1501) kam es zur Zusammenfügung des verstreuten Familienbesitzes und in den Jahren zwischen 1482 bis 1484 zum Bau der Felsenkirche.

Mehr über die Geschichte hier

Das Deutsche Mineralienmuseum .

Eine der kleinsten Kameen der Welt, ein bundesweit einzigartiger Kristallsaal und eine beeindruckende Sammlung von Nachbildungen historischer Diamanten: Dies sind nur einige der Highlights, mit denen das Deutsche Mineralienmuseum Jahr für Jahr unzählige Besucher aus aller Welt begeistert.

Im Herzen des Stadtteils Oberstein gelegen, in unmittelbarer Nähe zu der weltberühmten Felsenkirche und dem Neuen Schloss, ist das vom Verein „Die Heimatfreunde Oberstein e.V.“ unterhaltene Museum eine der wichtigsten touristischen Attraktionen der Edelsteinstadt an der Nahe.
Das in einem Gründerzeithaus untergebrachte Museum bietet eine der umfangreichsten Edelstein- und Mineraliensammlungen der Region. In 24 Räumen auf vier Etagen warten die im Laufe von 81 Jahren gesammelten Exponate darauf, den Besuchern Einblicke in die faszinierende Welt der Mineralien und Edelsteine sowie die Stadtgeschichte Idar-Obersteins zu gewähren.

Einige der besten Kunsthandwerker haben dem Museum aus edlen Steinen gefertigte Exponate wie etwa Gemmen, Edelsteingefäße und Objets d‘Art zur Verfügung gestellt.

Wir erlebten im Deutschen Mineralienmuseum eine Zeitreise der ganz besonderen Art: Die Ausstellung umfasst 400 Millionen Jahre alte Versteinerungen aus dem Hunsrückschiefer der Devonzeit wie Seekrebse, Seelilien und Trilobiten ebenso wie eine repräsentative Auswahl von Schmuckerzeugnissen, die im 19. und 20. Jahrhundert von Idar-Obersteiner Edelsteinschleifern und Goldschmieden hergestellt wurden.

Was ist das denn...die Eisverkäuferin Brigitte "Julibrig" aus Hessen.

Nach der Stadtführung, dem Museumsbesuch und vor dem Abschluss im Gasthaus "Zum alten Goten" noch eine kleine Ruhepause.

Für den Abschluss des Tages hatte ich im
Gasthaus "Zum alten Goten" Plätze reserviert.
Ich hatte mir zum Essen "Schweinekamm", siehe Bild, was hervorragend geschmeckt hat, bestellt. Ich hoffe ihr ward auch alle zufrieden.

Die Geschichte des Hauses:

des Wein Restaurants „Zum alten Goten“ beginnt mit der Errichtung des Hauses um das Jahr 1392. Heute ist es das älteste nachgewiesene Fachwerkhaus an der Nahe und lädt heute dazu ein, entdeckt zu werden.
Seit 1392 steht das Fachwerkhaus, das früher den Zusatz "im Gebück" führte.
Seit 1392 steht das Fachwerkhaus im Stadtteil Oberstein unterhalb der Felsenkirche , das auch noch unter dem Namen „Haus im Gebück“ bekannt ist.
Inmitten der malerischen Altstadt von Idar-Oberstein gelegen, erreichen sie von unserem Restaurant aus die berühmte Felsenkirche und das Mineralienmuseum Idar-Oberstein in nur wenigen Gehminuten. Auf zwei Etagen bieten wir Platz für ca. 100 Gäste und empfehlen uns damit auch für größere Gesellschaften.

Nach langjähriger Nutzung als Wohnhaus wurde das Haus durch die heutigen Eigentümer aufwendig restauriert und in seine heutige Nutzung als Restaurant überführt. Dieser glückliche Umstand ermöglicht es uns nun, sie als Gäste in diesem einzigartigen Fachwerk begrüßen zu können.

Text, Fotos und Layout Hans-Rüdiger (lahnelster)

*** Zur Diashow von Hans-Rüdiger "lahnelster" ***

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