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Opel-Zoo Kronberg.

Ein Klick auf die Bilder, und sie vergrößern sich

Am 13.06.2019 besuchten wir auf Einladung von Gisela "hofila" die Erdmännchen, Pinguine, Giraffen & Co im Opel Zoo in Kronberg im Taunus.
Treffpunkt war um 10:30 Uhr vor dem Haupteingang des Opel-Zoo´s. Nachdem Gisela die Eintrittskarten an die 26 Teilnehmer verteilt hatte, konnten wir uns noch etwas umschauen, denn um 11:00 begann die einstündige Führung.

Der Zoo im Grünen.

Der Opel-Zoo liegt inmitten der landschaftlich reizvollen Hänge des Vordertaunus zwischen Kronberg und Königstein. Auf einzigartige Weise präsentiert er rund 1600 Tiere aus über 230 überwiegend aus Afrika, Asien und Europa stammenden Arten. Dazu gehören die einzigen Elefanten in Hessen, Giraffen, Zebras, Erdmännchen, Rote Pandas, Geparde, Kängurus und viele andere mehr.

Die Tiere in sozialen Verbänden, in naturnahen Gehegen und möglichst ohne sichtbare Grenzen zwischen Mensch und Tier zu zeigen, war bereits 1956 Ziel des Zoogründers Dr. h.c. Georg von Opel. Rundwege und Lehrpfade ermöglichen auf dem 27 ha großen Zoogelände ungehinderte Einblicke in die abwechslungsreich gestalteten Gehege wie sie sonst nur bei Freilandbeobachtungen möglich sind.

Eine weitere Attraktion ist die großzügige Anlage für Brillenpinguine, bei der die Zoobesucher die Vögel durch 8 cm dicke Scheiben direkten gut beim Schwimmen und Tauchen beobachten können.
Mehr über den Opel-Zoo hier

Die Führungen im Opel-Zoo sind für alle Altersgruppen und Personenkreise geeignet.
Wir wurden von Alexandra Schneider um 11:00 Uhr begrüßt, und für ca. 1 Std. zu den einzelnen Gehegen geführt, dort hat sie uns sehr fachkundig über alle Einzelheiten informiert.

Unser erster Halt bei der Führung war das große Freigehege von den Giraffen und Zebras.
Hier konnten wir den Nachwuchs, "Madiba" ein Giraffen-Junge, der am 01.05.2019 zur Welt kam bestaunen.
Madiba ist der traditionelle Clanname von Nelson Mandela und erinnert somit an den Kämpfer gegen die Apartheid in Südafrika.
Mehr Info hier.

Das was die beiden in den Händen halten sind die Schwanzhaare einer erwachsenen Giraffe, sieht aus wie eine Angelschnüre.

Seit ihrem Einzug im Juni 2016 sind die Brillenpinguine einer der Favoriten der Besucher im Opel-Zoo. Die flugunfähigen Vögel werden bis etwa 70cm groß erreichen ein Gewicht von etwa 3,5kg. Ihre schwarz-weiße Zeichnung, ihre Geselligkeit, ihre Eleganz beim Schwimmen, ihr Charlie Chaplin-Stil beim Laufen – all das macht sie zu Sympathieträgern.
Bis jetzt hatten sich die Brillenpinguine noch nicht erfolgreich fortgepflanzt. Das war nicht verwunderlich. Jede neu gebaute Anlage braucht ihre Zeit bis alles reibungslos funktioniert, da die Tiere sich einleben müssen. Jetzt, nach etwa 1,5 Jahren hat es endlich geklappt.
Ein Pärchen aus der Gruppe hat eine der Nistboxen besetzt, die beiden gelegten Eier 38 Tage lang bebrütet und am 21. Dezember schlüpfte dann ein gesundes Küken.
Brillenpinguine sind die einzigen Pinguine Afrikas. Den Namen haben sie wegen der unbefiederten rosa Hautpartie zwischen Schnabel und Auge bekommen. Das Gefieder ist auf der Oberseite schwarz und auf der Unterseite weiß gefärbt. Das ist eine übliche Färbung, da es eine Tarnung ist. Raubfeinde wie Robben und Haie sehen die Pinguine gegen den hellen Himmel schlecht. Auf der hellen Brust haben sie schwarze Flecken, die individuell gestaltet sind und an denen man jeden Vogel erkennen kann.
Hier ein Video über die Pinguine.

Anita und Gerlinde halten ein Stück Leder in der Hand, das dem Fell der Pinguine ähnlich ist, und wundern sich wie weich es sich anfühlt.

Bei den Erdmännchen konnten wir den "Wächter" beobachten wie er nach dem Greifvogel schaut, um alle Erdmännchen zu warnen.
Erdmännchen sind mit die bekanntesten Mangusten und berühmt wegen ihres Verhaltens. Obwohl sie selbst Raubtiere sind, werden sie wegen ihrer geringen Größe selbst von anderen Räubern gejagt. Damit die tagaktiven Erdmännchen in Ruhe auf Nahrungssuche gehen können, wird regelmäßig ein Wächter abgestellt, der nach Feinden Ausschau hält und bei Gefahr die Gruppe warnt.
Der Wächter steht aufgerichtet auf den Hinterbeinen auf einer Erhöhung im Gelände und gibt bei Gefahr einen lauten Pfiff ab - die Erdmännchen verschwinden blitzartig in ihren Erdbauten. Bis zu 40 Erdmännchen können in einer Gruppe sein. Je größer die Gruppe um so besser verteilen sich die Aufgaben auf viele Schultern. Ein Wächter kann nur etwa zwei Stunden Ausschau halten, dann muss er abgelöst werden. In kleinen Verbänden bleibt der Beobachtungsposten zwangsweise oft leer, was die Gefahr erhöht, als Beute zu enden.

Das Tiefland-Nyala.

Nyalas bewohnen dichte Wälder und Dickichte mit Wasserzugang. Für diesen Lebensraum sind die attraktiven Tiere perfekt angepasst. Die hellen Streifen auf bräunlichem Untergrund lösen ihre Umrisse im dichten Pflanzengewirr auf und bieten eine hervorragende Tarnung.
Bei den Nyalas besteht ein ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus. Die Männchen werden bis 140 kg schwer, sind dunkel gefärbt, besitzen Mähnen und haben auffällige Hörner. Die Weibchen sind deutlich kleiner, wiegen etwa 60 kg, haben eine rötlich-braune Färbung und keine Hörner.
Mehr Info hier.

Afrika - Marabu.

Marabus sind eindrucksvolle graue Storchenvögel. Sie brüten in Kolonien auf Bäumen oder Felsen. Die Eier werden gegen Ende der Regenzeit gelegt, so dass die etwa 4 Monate dauernde Aufzucht in die Trockenzeit fällt. Marabus besitzen einen Kehlsack aus Bindegewebe, von dem man bis heute nicht weiß, welche Funktion er besitzt. Sie haben große breite Flügel (Flügelspannweite von über 2,5 m) und können als gute Segelflieger weite Strecken mit geringem Energieverbrauch überwinden. Marabus besitzen ein charakteristisches Aussehen: Kopf und Hals sind fast unbefiedert und vor allem haben sie einen gigantischen Schnabel.

Diese ganzen Beschreibungen machen die Lebensweise der Marabus deutlich, es sind vor allem Aasfresser. Ihr großer Schnabel ist wie geschaffen zum Aufbrechen der Kadaver. Das Fressen an den Kadavern und besonders ihrer Innereien verursacht unausweichlich Verschmutzungen an Kopf und Hals, die ohne Federn besser gesäubert werden können. Die Brutzeit liegt ebenfalls bestens, in der Trockenzeit ist der Tisch für Marabus und andere Aasfresser reich gedeckt.

Das Weißschwanz-Stachelschwein.

Stachelschweine sind nachtaktive Tiere, die den heißen Tag in Erdbauten bei angenehmen Temperaturen verbringen. Sie besitzen kurze Beine und wenn sie sich fortbewegen ist auf den ersten Blick klar, dass Flucht nicht das Mittel ihrer Wahl ist, um Feinden zu entkommen.
Stachelschweine haben die Verteidigung gewählt, um gegen ihre Feinde wie Leopard, Löwe, Hyäne und große Greifvögel zu bestehen. Stachelschweine haben einen Teil ihrer Haare zu langen Wehrstacheln umgebildet – sobald sie sich bedroht fühlen, stellen sie diese auf. Wenn ein Leopard beim Zupacken auf diese Spieße trifft, bohren sich die nadelspitzen massiven Stacheln in seine Pranke. Über diese passive Abwehr hinaus kann ein Stachelschwein angreifen. Anders als die anderen Tiere greift ein Stachelschwein nicht vorwärts an, sondern geht seitlich oder rückwärts mit hochgestellten Stacheln auf den Gegner zu und versucht sie ihm in den Körper oder das Gesicht zu bohren.
Als Warnung vor einem Angriff wird der Schwanz eingesetzt. An ihm befinden sich spezielle stumpfe Stacheln, sie sind nur etwa 5 cm lang und innen hohl. Wenn das Stachelschwein mit dem Schwanz hin und her schlägt reiben die hohlen Stacheln aneinander und geben ein rasselndes Geräusch ab.

Bei dem Elefanten-Freigehege endete die einstündige Führung. In der Kürze der Führung hat uns Frau Alexandra Schneider sehr viel über einige Tierarten erzählt. Dafür ein Danke von unserer Gruppe, bis bald mal wieder im "Opel-Zoo".

Der Afrikanische Elefant .

Elefanten sind mit die eindrucksvollsten Tiere, die die Natur hervorgebracht hat und heute die schwersten landlebenden Tiere.
In der Evolution sind immer wieder große Formen entstanden, denn die Gefahr gefressen zu werden wird mit zunehmender Stärke immer geringer. Aber es sind gewaltige ‚Umbauten’ notwendig, damit ein tonnenschwerer Organismus funktioniert. Elefanten haben zum Tragen des Riesengewichtes Säulenbeine und sind nur noch zum Gehen und Traben aber nicht mehr zum Galopp fähig. Elefanten haben einen gigantischen Kopf mit dem schwersten Gehirn aller Säuger. Es wiegt etwa 5000 g ist damit sogar etwas schwerer als das des Blauwals (zum Vergleich: Gehirn des Menschen ca. 1600 g). Trotz Leichtbauweise mit Luftkammern ist der Schädel so schwer geworden, dass ein Elefant ihn nur an einem kurzen Hals tragen kann.
Aber wie kommt der Elefant mit seinem kurzen Hals an das am Boden wachsende Gras? Eher gar nicht und aus diesem Grund musste ein Hilfsorgan zur Futterbeschaffung her, der Rüssel. Der Rüssel entstand aus der Verwachsung von Oberlippe und Nase und ist zum wichtigsten Werkzeug der Elefanten geworden. Von den ursprünglichen Funktionen einer Nase (Riechen, Atmen) über Ernährung und Körperpflege bis zu einer Schlagwaffe gehört alles zu den Aufgaben eines Rüssels.


Mehr Info über die Elefanten hier.

Nach der Führung hatte Gisela im „Zoorestaurant Sambesi“ mit seinen großen Sonnenterrassen direkt über der Elefantenanlage Plätze reserviert.

Nach der Stärkung im Zoorestaurant hat uns Gisela auf dem Rundweg noch einiges gezeigt.
Für einige, wie z.B. auch ich war der Weg doch etwas erschwert, und so gingen einige auseinander. Gisela ist noch mit dem Rest der Truppe bis gegen 18:00 Uhr durch den herrlichen Zoo-Park gelaufen.

Der Weißstorch.

Die Weißstörche hatten zwei Junge, die gerade gefüttert wurden.
Weißstörche waren in Mitteleuropa einst weit verbreitet, infolge der Trockenlegung vieler Feuchtgebiete sind die Bestände aber sehr stark zurückgegangen. Störche mit ihrem schwarz-weißen Federkleid und dem roten Schnabel sind mit keinem anderen Vogel zu verwechseln. Die langen Beine mit Häuten zwischen den Zehen verhindern das Einsinken in weichem sumpfigem Gelände.

Weißstörche sind Zugvögel, die Ende August oder September aufbrechen, um das Winterhalbjahr meist in Afrika südlich der Sahara zu verbringen. Im März oder April kehren sie wieder zurück. Paare, selbst wenn die Tiere in unterschiedlichen Quartieren überwintert haben, kommen oft an den Nistplatz des Vorjahres zurück. Die Partnerschaften halten über viele Jahre. Alles wird gemeinsam gemacht, das Nest gebaut, gebrütet und die Jungvögel betreut.

Berühmt ist ihr Zeremoniell, mit dem sich begrüßt, die gegenseitige Zuneigung versichert und die Partnerbindung gestärkt wird. Beide Störche legen ihren Kopf in den Nacken und klappern laut hallend mit dem Schnabel (Klapperstorch).

Nordafrikanischer Rothalsstrauß .

Die Straußenhenne hatte sich gerade zum Nest begeben und die Eier zum weiterbrüten zurechtgerückt.

Der Strauß hat eine weite Verbreitung in Afrika. Der Nordafrikanische Strauß ist eine von vielen Unterarten und stark gefährdet. Früher erstreckte sich sein Verbreitungsgebiet auf 18 afrikanische Länder, heute sind es nur noch sechs.
Strauße sind die größten heute lebenden Vögel, die Hähne können 2,50 m groß und 150 kg schwer werden. Sie bewohnen offenes Gelände und sind oft mit Zebras und Gnus vergesellschaftet, was die Sicherheit erhöht. Der Strauß hat ein hervorragendes Sehvermögen während die anderen Arten besser riechen. So ergänzen sie sich bei der frühzeitigen Feinderkennung.
Auf der Flucht können Strauße eine Schrittlänge von 3,5 m und Geschwindigkeiten von 70 km/h erreichen. Strauße ernähren sich hauptsächlich pflanzlich, fressen aber auch Insekten und kleine Wirbeltiere wie Eidechsen.
Normalerweise leben sie in lockeren größeren Verbänden zusammen. In der Brutzeit besteht eine Gruppe aus einem Hahn mit mehreren Hennen. Alle Hennen legen ihre Eier in ein gemeinsames Nest. Das Brüten übernehmen der Hahn und die Haupthenne. Schon vor dem Schlupf nehmen die Küken untereinander und zu den Eltern durch Piepen Kontakt auf. Möglicherweise koordinieren die Küken einen gemeinsamen Schlupftermin, da sie als Nestflüchter bald nach dem Schlupf das Nest mit den Altvögeln verlassen.

Es war wieder einmal ein schöner Tag, dank der Organisation von Gisela "hofila" und auch dem Wetter, hatten wir einen schönen Tag. Danke Gisela, bis zum nächsten Mal in der "Deutschen Bundesbank".

Text: www.opel-zoo.de/

Text, Fotos und Layout Hans-Rüdiger (lahnelster)

*** Zur Diashow von Hans-Rüdiger "lahnelster" ***

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