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Radio FFH & Hassia Sprudel

Ein Klick auf die Bilder, und sie vergrößern sich


Für den 03.04.2019 hatte ich bei Radio FFH und bei Hassia Sprudel in Bad Vilbel zwei Führungen gebucht.
Treffpunkt war um 9:50 Uhr bei Radio FFH. 31 Mitglieder waren gekommen um einmal bei einem Radio Sender und später bei einem Mineralbrunnen hinter die "Kulissen" zu schauen.

Angelika Cuber vom Kommunikationteam RadioFFH begrüßte uns im modern gestalteten Besucherzentrum. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Präsentation informierte uns Frau Cuber über Geschichte und Aufbau des Sendezentrums, sowie über Planung und Ablauf der verschiedenen Sendungen, und über die Moderatoren. Die Abkürzung FFH steht für Funk und Fernsehen Hessen. Der Sendebetrieb startete in Frankfurt mit 55 Mitarbeitern am 15. November 1989 um 4:55 Uhr mit Nachrichten, die von Uwe Hackbarth gesprochen wurden.

Am 15. November 1989 startete der Sendebetrieb mit 55 Mitarbeitern, heute arbeiten ca. 160 dort. Doch damit nicht genug, am 21. April 1997 startete ein weiterer Sender, " planet Radio " und der dritte Sender " harmony fm " folgte am 1. September 2003. Alle Musiksparten sind damit abgedeckt, FFH ist ein Alltagssender mit gut gemischter Musik, planet radio spricht eher die junge Generation an, da die Musik schneller von den Beats her ist und meist in englisch. Harmony fm spielt dagegen Musik aus den 70ern.
Frau Cuber berichtete dass seit 2001 FFH aus dem Funkhaus in Bad Vilbel sendet.
Nach den Ergebnissen der Media- Analyse schalten jede Stunde im Durchschnitt 586.000 Hörer und jeden Tag 2,6 Millionen Hörer das Programm ein.

Hier versucht sich Ilona "Ilonabella" als Moderatorin im Studio von Radio FFH.

Bei dem Rundgang konnte das Großraumbüro, verschiedene Studios wie hier das Studio "Radio Harmony" mit der Moderatorin "Trixi" besichtigt werden.

Eine interessante Führung durch die Studios von Rodio FFH ging nach ca.1 3/4 Std. zu Ende. Hier gilt noch einmal unser Dank Frau Angelika Cuber.


Für den heutigen Tag hatte ich bei Hassia Sprudel eine Führung für 14:00 Uhr gebucht. Wir hatten 2 Std. Zeit um in der "Alten Mühle" an der Nidda etwas zu trinken oder einen kleinen Imbiss einzunehmen.
Ich hatte ja erwähnt, dass es bei Hassia noch Kaffee und Kuchen gibt und wir anschließend noch in das Restaurant Krone zum Abschlussessen gehen würden.
Das haben einige wohl nicht so richtig mitbekommen, denn in der Krone waren wir dann nur noch 15 Personen von den 31, das ist schon ärgerlich für den Wirt und für unsere beiden Bad Vilberer Mitglieder, die 30 Plätze für 17:00 Uhr reserviert haben.

Besuch bei Hassia Sprudel

Um 14:00 wurden wir von Maya Schwarz im Besucherraum von Hassia empfangen.
Sie gab uns einen ersten Überblick über die Geschichte von Hassia Mineralquellen und die Produktpalette der Firma. 2017 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 246 Millionen Euro. Hassia besteht aus sieben Tochtergesellschaften (Stammhaus Hassia Mineralquellen mit den Standorten Bad Vilbel und Rosbach, Lichtenauer Mineralquellen, Thüringer Waldquell, Glashäger Mineralbrunnen, Wilhelmsthaler Mineralbrunnen, Rapp’s Kelterei sowie Kumpf Fruchtsäfte) und beschäftigt 1200 Mitarbeiter an acht Produktionsstandorten.

Am Modell von Hassia Sprudel erklärt uns Frau Schwarz dass ca. 500 Mitarbeiter am Standort Bad Vilbel beschäftigt sind.
In den sechs Abfüllanlagen können bis zu 3 Millionen Liter pro Tag abgefüllt werden. In den zwei Automatischen Hochregallagern finden bis zu 62.000 Paletten mit 30 Millionen Flaschen ihren Platz. Zu dem Marken-Produktsortiment gehören Mineralwässer, Limonaden, Schorlen, Near-Water-, Funktions- und Fruchtsaftgetränke sowie Eistee.

Derzeit werden aus 34 Quellen in Bad Vilbel 16 verschiedene Wässer befüllt. Mit 90% ist Mineralwasser das stärkste Produktsortiment unter den alkoholfreien Erfrischungsgetränken. Der Mehrweganteil bei Hassia Mineralwasser liegt bei 91 %.
Unsere zahlreichen Fragen beziehen sich vor allem auf die Reinheit zwischen Glas- und PET-Flaschen, der täglichen Kontrolle durch das unabhängige Institut Fresenius und der Zusammensetzung der Mineralien.
Interessant auch das Verhältnis der Verpackungsstruktur zwischen Glas-und PET-Flaschen.

Nach den ausführlichen Informationen, auch zum Umweltschutz, den Produkten und der Nachhaltigkeit konnten wir uns bei einem Unternehmensfilm mit Kaffee, leckerem Kuchen und Erfrischungsgetränken erholen.

Nach dem Kaffee wurden wir für den Rundgang durch die Produktionsräume aus hygienischen Gründen mit einem Haarnetz, und für die Erklärungen wegen der Geräuschkulisse im Produktionsbetrieb mit einem Headset ausgestattet.

Dank der Headsets können wir gut den Erläuterungen von Frau Schwarz folgen, denn es herrscht, wie überall in Abfüllbetrieben, ein ziemlicher Lärm.
Von der Brücke aus können wir die einzelnen Produktionsschritte erleben, vom mehrfachen Reinigungsvorgang bis zum Befüllen der Flaschen, die verschiedenen Produktkontrollen nach jedem Füllvorgang, das Verschließen und Etikettieren bis hin zum Einsetzen in die Kästen, die ebenfalls vorher einer genauen Kontrolle unterzogen werden. Eine logistische Meisterleistung. Kaum noch vorstellbar, dass vor gar nicht allzu langer Zeit eine Vielzahl von Mitarbeitern rund um die Uhr am Fließband standen und die heute voll automatisierten Abläufe von Hand bewerkstelligten. Heute sieht man nur noch wenige, dafür um so technisch versiertere Mitarbeiter, die bei Störungen schnell eingreifen müssen.

Hier noch ein Video

Anschließend führt uns Frau Schwarz ins Quellenmuseum, das 2004 eröffnet wurde.
Hier sehen wir anhand von Fotos und Dokumenten die Firmengeschichte. Dazu gehören auch persönliche Exponate des bereits in der fünften Generation geführten Familienunternehmens.
Bei Wikipedia ist zu lesen: „Das Unternehmen geht auf den Gastwirt und Getränkehändler Johann Philipp Wilhelm Hinkel zurück, der im Jahr 1864 auf dem Familiengrundstück in der Frankfurter Straße 2 eine erste Quelle erschloss.

Sein Sohn Fritz Hinkel ließ das Unternehmen im Jahr 1900 als Hassia-Mineralbrunnen-Sprudel in das – 3 -Handelsregister eintragen. Fritz Hinkels Söhne, Wilhelm und Otto Hinkel, sorgten in den späten 1920er Jahren für eine deutliche Steigerung der Zahl an Füllungen. 1935 entstand durch eine 320 Meter tiefe Bohrung im Bad Vilbeler Kurpark eine weitere Quelle, über der heute der „Quellentempel“ steht, eines der Aushängeschilder der Stadt, die heute mit dem Slogan „Stadt der Quellen“ für sich wirbt.

Günter Hinkel, der Urenkel des Gründers Philipp Wilhelm Hinkel, übernahm 1964 die Geschäftsführung, seit 2002 ist sein Sohn Dirk Hinkel gleichberechtigter Geschäftsführer des mittlerweile zum Konzern angewachsenen Familienbetriebs.

Hier erklärt uns Frau Schwarz die "Klickerflasche", mit Kugelverschluss, das Wasser nannte man auch "Klickerwasser".

Der Kugelverschluss funktioniert nach dem Prinzip eines Kugelventils. Er setzt sich aus einer im Inneren der Flasche frei beweglichen Glaskugel und einem Gummiring zusammen, der als Dichtung (Ventilsitz) ins Glas unterhalb der Flaschenöffnung eingebettet ist. Die Öffnung des Ringes ist kleiner als die Glaskugel. Die Kugel wird durch den Druck in der Flasche von unten dagegen gepresst und schließt die Öffnung dicht ab. Dies funktioniert nur solange die Kraft, die durch den Druck im Inneren der Flasche auf die Kugel wirkt, größer ist als der Luftdruck der Umgebung abzüglich der Gewichtskraft der Kugel und der Haftreibung zwischen Kugel und Gummi.
Zum Öffnen des Verschlusses muss von außen mit einer Kraft auf die Kugel gedrückt werden, die die Gaskraft ausgleicht. Dazu kann ein Finger oder ein handlicherer Öffner, bestehend aus einem Stab in einer Holzkappe, genutzt werden. Die Kugel bewegt sich dadurch minimal und gibt einen Spalt zwischen Kugel und Gummiring frei. Durch diesen hindurch strömt das Kohlendioxidgas aus der Flasche. Der Innendruck sinkt auf Umgebungsniveau ab. Die Kugel ist daraufhin nur noch der Gewichtskraft ausgesetzt und fällt in das Getränk.
Quelle: wikipedia.org

Mehr über die "Klickerflasche" hier

Am Ende der etwa 2,5 stündigen Führung bekamen wir noch eine Tasche mit einem Geschenk des Hauses überreicht und bedankten uns bei Frau Schwarz für die kompetente Betreuung und Begleitung.
Für den Abschluss des Tages hatten wir im Restaurant Krone Plätze reserviert. Leider waren von den 31 Fa´lern nur noch 15 dort anwesend, einige hatten sich ja kurz vorher abgemeldet, andere haben es vorgezogen nach Hause zu fahren.

Einige Texte von Hassia sind von "Rose56"

Text, Fotos und Layout Hans-Rüdiger (lahnelster)

*** Zur Diashow von Hans-Rüdiger "lahnelster" ***

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