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Weihnachtsmarkt - Bad Wimpfen

Die Regionalgruppe Frankfurt City besuchte nach 2009 und 2015 am 01.12.2018 zum dritten Mal den Altdeutschen Weihnachtsmarkt in Bad Wimpfen. 41 Fa´ler trafen sich ab 09:30 bei Blumen Hanisch im Hbf Frankfurt um gegen 10:00 Uhr mit dem Bus von "Hochfellner Reisen" nach Bad Wimpfen zu fahren.

Dort findet zur Zeit der Altdeutsche Weihnachtsmarkt statt.
Um ca.12.15 Uhr dort angekommen hatten wir freie Zeit um auf eigene Faust das Städtchen zu erobern oder in einem der vielen Lokale etwas leckeres zu essen bevor um 13:45Uhr eine Stadtführung der besonderen Art begann.

Im Hinterhof der Tourist-Information "Spitalhof" wurden wir von unseren Gästeführerinnen Barbara Huber und Magdalena Frühauf begrüßt. Unsere Gruppe übernahm Frau Frühauf für ca.2 Std.

Das Reichsstädtische Museum im Alten Spital, ehemaliges Heilig-Geist-Spital; spätmittelalterlicher Spitalbau mit Steinbau des 13. Jahrhunderts mit Originalbefunden.
Im Alten Spital wird heute die reichsstädtische Geschichte der Stadt Bad Wimpfen veranschaulicht. Schwerpunkte sind Stadtrecht, Territorium, Zünfte und Handwerk und die Schlacht bei Bad Wimpfen. Außerdem besitzt es ein großes Modell der Stadt.

Hier an diesem Weihnachtsbaum erzählte uns Frau Frühauf einiges über die Gebräuche und wie der Weihnachtsbaum früher geschmückt wurde. So nannte man ihn auch "Gebrauchsbaum" wegen den vielen essbaren Sachen die an ihm hingen.
Früher wurde auch noch das Lametta für den Weihnachtsbaum verwendet, bei mehrmaliger Verwendung wurde es dann aufgebügelt.


Hier befand sich die Mittelalterliche Badstube von Bad Wimpfen aus 1534.

Evangelische Stadtkirche

Die evangelische Stadtkirche in Wimpfen am Berg ist die Hauptkirche der evangelischen Kirchengemeinde Bad Wimpfen.

Die Stadtpfarrkirche, ursprünglich St. Maria geweiht, steht westlich der staufischen Kaiserpfalz dem Wahrzeichen Bad Wimpfens gegenüber: dem Blauen Turm. Bei den umfassenden Renovierungsarbeiten zwischen 1964 und 1972 fand sich das Fundament einer älteren einschiffigen Vorgängerkirche, die vom Chor bis zum Kanzelpfeiler reichte. Evangelisch geworden ist sie 1588, nachdem die Mehrzahl der Bürgerschaft dem evangelischen Bekenntnis beigetreten war.

Schaut man vom Blauen Turm her auf die Stadtkirche, fällt die filigrane Ostturmgruppe ins Auge, die nicht so recht zu dem wuchtigen Dach des Langhauses passen will. Sie ist der älteste, noch vorhandene romanische Bauteil, errichtet 300 Jahre vor der Vollendung der spätgotischen Hallenkirche um 1520.

Im Inneren der Kirche empfängt den Besucher zuerst das reich geschmückte Gewölbe der Hallenkirche; dann aber nehmen die Wandbilder der zwölf Apostel den Betrachter gefangen, die ab 1516 entstanden sind und auf deren Podium das Credo fortlaufend zu lesen ist. Wie das wuchtige Wandgemälde des Jüngsten Gerichts an der Ostwand des nördlichen Seitenschiffs wurden die Apostelbilder um 1870 stark restauriert.

Mehr Info über die Kirche hier

Dominikanerkloster 1269 gegründet, gotische Kirche nach 1300, barocker Umbau 1713. Nach der Säkularisierung 1818 aufgelöst. Bedeutende Wallfahrt (Kreuzpartikel). Im Innern: Wappenfries der Wohltäter, Grabsteine des Engelhardt von Weinsberg und der Anna von Ehrenberg (15.Jahrhundert), spätgotische Kreuzigungsgruppe, Ehrlich-Orgel. Klostergebäude und Kreuzgang heute Hohenstaufengymnasium Bad Wimpfen.

Als letzte Station der Führung war der Besuch bei der Kräuterfrau Ingrid Hagner.
Dort mussten wir erst einmal eine steile Treppe nach oben wo wir schon erwartet wurden. Gleich am Anfang gab es einen Kräuterlikör als Begrüßungstrunk.
Dann bekamen wir die Heilwirkung einzelner Pflanzen wie Brennessel usw. erzählt.

Ein Video mit der Kräuterfrau

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Mutter und Tochter hatten uns viel über Kräuter und ihr Heilwirkung zu erzählen.

Heilkraft aus Wurzeln und Beeren

Frau Hagner erzählt uns auch wie sie die Kräuter sammelt und die Vorräte anlegt.
Sie gräbt noch Wurzeln von Beinwell, Wegwarte und Löwenzahn aus, um daraus Salben, Tinkturen oder Bitterliköre herzustellen. Sie sammelt aber auch Hagebutten, Brombeeren und Weißdorn. Das ganze Jahr über ist Ingrid Hagner als Kräuterfrau unterwegs. Sie sammelt im Januar/Februar Scharbockskraut, um ihrem Salat mit ein paar wenigen Blättern den ersten Kick des Jahres zu verpassen. Sie pflückt Huflattich zur Stärkung der Abwehr oder frische Brennesselblätter zum Entschlacken.

Mehr Info über Rezepte der Kräuterfrau

Nachdem wir die steilen Stufe der Turmstube wieder "rückwärts" verlassen haben und von Herrn Huber die "Bad Wimpfener" Glühweinbecher mit Gutschein für einen Glühwein empfangen hatten, ging es für ca. 2 Std. auf den Weihnachtsmarkt.
Gleich um die Ecke wurden die Becher am Glühweinstand der Feuersee-Apotheke gefüllt.

Auch das Christkind und der Nikolaus waren an diesem Nachmittag auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs. Für die Kinder gab es kleine Süßigkeiten.

Zum Schluss meines Berichtes möchte ich mich bei den beiden Gästeführerinnen und dem Busfahrer bedanken.
Euch allen die den Bericht lesen wünsche ich eine schöne "Vorweihnachtszeit". Am Ende des Berichtes ist wie immer eine Dia Show mit allen Bildern.

Text, Fotos und Layout Hans-Rüdiger (lahnelster)

*** Zur Diashow von Hans-Rüdiger "lahnelster" ***

*** Zur Diashow von Nina "Nina364" ***

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