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Kronberg-Braun-Museum & Stadtführung

Ein Klick auf die Bilder, und sie vergrößern sich

Für den 28.09.2016 hatte Silvia "Junimond1955" nach Kronberg in den Taunus zu einer Führung in das Braun-Museum und am Nachmittag zu einer Altstadtführung eingeladen.
Treffpunkt war an der S-Bahn Kronberg Süd, nur wenige Schritte vom Braun-Museum entfernt wo um 11:00 Uhr die Führung begann.
Da Herr Kaupp, der Leiter des Museums, erkrankt war übernahm Herr Winkler (Braun Designer) die Führung.


Das Braun Archiv, mit dessen Aufbau vor über 50 Jahren begonnen worden war, umfasst heute etwa 10.000 Produkte, davon fast 3.000 Unikate aus über 90 Jahren Firmengeschichte, erklärte uns Herr Winkler.
Nach wie vor wird das Museum von Horst Kaupp betreut, der als Messebauer bereits 1955 geholfen hatte, den legendären Düsseldorfer Braun Stand zu errichten. Dieser Messestand war bis 2005 in einem Lager in Offenbach untergebracht. Auf der Darmstädter Mathildenhöhe gab es seit 1990 eine ständige Braun Design Sammlung im „Institut für Neue Technische Form“.

Am 29.08.2005 wurde mit einer Feierstunde das Museum "Braun Sammlung" für Journalisten und lokalen Ehrengäste eröffnet. Seit 10.September 2005 ist die Braun-Sammlung der breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Das älteste Ausstellungsstück ist ein Riemenverbinder aus dem Jahr 1928, mit dem Werkstätten und Fabriken unkompliziert Antriebsriemen zusammenheften konnten. Er stammt aus der Zeit, als Max Braun mit seinem jungen Unternehmen noch vorwiegend Einzelteile für die Rundfunktechnik herstellte. Eine Ahnengalerie von Rundfunkempfängern reicht vom "PG-L Cosmophon 333" aus dem Jahr 1932, das noch ein Holzgehäuse mit eher barocken Formen aufweist, bis zum legendären SK 2 Kleinsuper aus dem Jahr 1954.

Nicht fehlen darf natürlich auch die als "Schneewittchensarg" berühmt gewordene Radio-Phono-Kombination SK 4, deren Schöpfer Dieter Rams 40 Jahre das Design von Braun geprägt hat.

Hier zeigt uns Herr Winkler die 10 Thesen von Dieter Rams dem wohl bekanntesten Designer von BrAun.
Mehr Info hier

Hier schaut sich Moonnrose & Apfelsinchen den Braun Face Gesichtsepilierer an. Er entfernt feinste Haare an Kinn, Oberlippe und Augenbrauen sanft an der Wurzel.

julibrig versucht es mit dem "Braun Satin Hair 7 IONTEC Airstyler", er soll das Haar mit Millionen aktiver Ionen umhüllen. Das Haar wird gleichmäßiger und glatter für sichtbar mehr Glanz.

Treffpunkt nach der Museumsführung war das Café Merci, dort holte uns auch Herr Horst Neugebauer, der langjährige Leiter des Kronberger Verkehrs- und Kulturamtes ab.

Erster Halt bei unserer Stadtführung war an dem Denkmal von Pfarrer Christ.
Vor 200 Jahren verstarb er am 19. November: Johann Ludwig Christ, lutherischer Oberpfarrer zu Kronberg von 1786 bis 1813. Im damaligen Todesregister hält die handschriftliche Todesmeldung fest: „Den 19ten Nov. Morgens 4 Uhr starb an dem Fleckenfieber und wurde in der Stille beerdigt: Johann Ludwig Christ ev. Pfarrer dahier.“ Vor Ort ist Christ bis heute unter seinem treffend volkstümlichen Namen als „Obstpfarrer“ unvergessen.

Mehr Info über hier

Das Rathaus

Als nächstes Ziel führte uns Herr Neugebauer in die ehemalige "Villa Bonn" und das heutige Rathaus der Stadt Kronberg.
Von 1901-1905 ließ der Frankfurter Bankier Wilhelm Bonn die Villa Bonn errichten, auf diesem Gelände hatte die Familie Bonn seit 1864 einen Sommersitz.
Das Kronberger Rathaus befand sich seit dem 15. Jahrhundert in verschiedenen Häusern bevor die Stadt Kronberg die Villa Bonn von den Kindern Wilhelm Bonns im Januar 1922 erwarb, und als Rathaus umbaute.
Die ehemalige Empfangshalle der Villa wurde zum Sitzugssaal für die Stadtverordneten und der Speisesaal zum Büro des Bürgermeisters.

Auf dem Weg zur Evangelischen St.Johann Kirche sind wir durch einige enge Gassen gegangen mit den schönen alten Fachwekhäusern.

Diesen Laternenweg könnten wir dann auch einmal mit der Gruppe gehen.
Fast 50 dieser Scherenschnitte schmücken die Straßenlaternen der Kronberger Altstadt und verwandeln die Straßenbeleuchtung in ein Panorama der Geschichte Kronbergs. Die 1. Kronberger Laienspielschar lässt entlang des Kronberger Laternenweges Geschichte lebendig werden. Eine szenische Führung entführt in die Zeit der schwer arbeitende Marktfrauen, raufenden Ritter und streitenden Prälaten und begleitet durch die Geschichte Kronbergs.

Mehr Info hier

In der St.Johann Kirche die erstmals im Jahre 1355 erwähnt wurde konnten wir die farbige Bemahlung von Johann Friedrich Spangenberg aus dem Jahre 1617 bewundern.

Der Marienaltar ist das kostbarste Austattungsstück der Kirche. Der Altarschrein wurde etwa 1449 von Frank XII. von Kronberg und seiner Ehefrau Katharina gestiftet. Die Figuren wurden in einer Mainzer Werkstatt aus Ton gefertigt.
Die Darstellung von Maria auf dem Totenbett im Kreise der Jünger folgt der alten Marienlegende.

Zum Abschluss der Stadtführung führte uns Herr Neugebauer noch in das Standesamt. Es wurde nach 1704 auf dem Kellergewölbe der Mittelalterlichen Westerburg erbaut.
Seit 1980 dient es als Malschule, Kommunikationszentrum, Stadtbücherei und Standesamt.

Hier auf dem Bild wird uns gezeigt wo der Opel Zoo entstanden ist.

Auf dem Weg zu unserem Lokal kamen wir an diesen beiden Wettläufern vorbei. Sie stammen aus der Griechischen Mythologie und stellen Atalante und Hippomenes dar.
Atalante wollte nur den zum Mann nehmen, der sie im Wettlauf besiegen konnte. Sie forderte alle Freier zum Wettlauf, besiegte und tötete sie. Hippomenes überlistete sie, in dem er während des Laufes drei goldene Äpfel fallen ließ, nach denen Atalante sich bückte und verlor.

Für den Abschluss des schönen Tages hatte Silvia "Junimond1955" Plätze im Restaurant Posthaus reserviet.
Hier gilt mein besonderer Dank Silvia für die Organisation, Herrn Winkler von der Firma BrAun für die Museumsführung und Herrn Neugebauer für die informative Stadtführung.

Text, Fotos und Layout Hans-Rüdiger (lahnelster)

*** Zur Diashow von Hans-Rüdiger ***

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