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Von Spessarträubern unentdeckt...
zum Gänsebratenessen.

Blumen-Hanisch ist für die vielen City-Mitglieder ein guter Treffpunkt. Dort geht man im Bahnhofsgetümmel nicht so leicht unter. Auch gut, dass es eine Teilnehmerliste gibt, auf der abgehakt werden kann, wer bereits da ist. Bleibt nur die Sorge um die, die sich eintragen, bezahlen, dann aber doch nicht erscheinen. Aber irgendwann lassen wir die Sorgen hinter uns und klettern in den Bus.

Das Wetter ist trocken, die Laune hervorragend. Erste Station Aschaffenburg. Ausstieg vor dem Schloss. Verteilung geheimnisvoller Umschläge, für jede Person einen. Nach dem Öffnen ist schnell klar. Wir müssen arbeiten, und zwar zu Fuß.

„Mit dem Rücken zum Schloss“, steht da auf einem entzückenden Fragebogen, „dann eine Drehung um 180° und immer geradeaus.“ Das ist ja einfach! Wir durchschreiten das Schlosstor. Dann wird geschaut. Mal auf den Fragebogen, mal auf das Schloss. Warum nur hat dieses Gebäude keine Babyklappe. Die hätte mit Sicherheit ein großes Hinweisschild. Die Bücherklappe jedoch ist ungeheuer schwer zu finden.



Nach dem Schloss geht’s draußen weiter. Gelbe Fassade finden, Fenster zählen, Kräutergarten suchen. Die Rallye führt durch die gesamte Altstadt.

Wir kommen beim „Schlappe-Seppel“ vorbei, einer alteingesessenen Brauerei mit angeschlossener Gastronomie. Nix wie rein. Nicht alle, aber die meisten. Und hier wird Bier getrunken. Da zum Abend die Spessart-Gänse winken, sind wir beim Essen zurückhaltend. Nur Kleinigkeiten – aber lecker.

Anschließend weiter durch den Ort. Wie viel Sonnenstrahlen schweben über dem Hochsitz der Kirche? Es sind nur acht. Sah man mehr, hatte man die falsche Sonne gewählt. Nächste Frage: Wohin geht’s nach dem Theater? Wer wohnte früher in der Stiftgasse Nr. 1? Wie viel Kilometer sind es bis Santiago de Compostela? Liebe Leute, Aschaffenburg beantwortet viele Fragen. Sogar die nach Krankenkasse und Krankenschein.

Der Bus wartet, die Reise geht weiter. Es fängt an zu tröpfeln.

Nach einer Fahrt über normalen Asphalt führt die Strecke in einen Waldweg. Gegenverkehr nicht möglich. Gegenverkehr kommt aber. Der Bus bleibt Sieger, der PKW muss ins Gelände. Der nächste auch, der übernächste ebenfalls. Stimmung!



Endlich taucht sie vor uns auf – die Hohe Wart – das Wirtshaus im Spessart. Idyllisch, schummrig, romantisch. Alle aussteigen und rauf in den 1. Stock.



Es ist eng, warm und kuschelig – und natürlich laut. Kein Wunder bei fast 40 Personen. Doch irgendwann ist auch die letzte Getränkebestellung bei der freundlichen Bedienung angekommen.



Die Vorfreude auf die Gänse wächst mit jeder Minute.

Und dann sind sie endlich da. Braun, knusprig, delikat.


Es geht wie am Schnürchen. Der Koch zerteilt – aus eins mach vier. Ganz fix auf heiße Teller, Klöße dazu und hin zum Gast. Schüsseln mit Rotkraut und Sauce haben wir schon.
Lecker! Lecker! Lecker!

Doch der Abend ist noch nicht zu Ende. Roswitha, Anne und Winny entpuppen sich als Überraschungskünstler. Zunächst bekommt jeder von uns einen Kalender für das nächste Jahr. Und der wird voll, versichert Winny, voll mit unseren Veranstaltungen.
Und damit wir wissen, das es wirklich „unser“ Kalender ist, trägt er den Slogan „Frankfurt City Miteinander Füreinander“. Wir sind gerührt.



Und dann kommt er – der Stimmungsbolzen des Abends. Er greift in die Tasten des Akkordeons und bringt die Stube zum Kochen.


Wir besingen Rosamunde und die Vögelein vom Titicacasee. Wir grölen vom Stern, der Deinen Namen trägt und von irgendwem, der tausend Mal betrogen hat. Doch wir werden es wieder tun mit ihm – heute Nacht. Frankfurt City ist außer Rand und Band.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Wir wollen gar nicht mehr nach Haus. Müssen wir auch nicht. Winny hat getextet und singt – sein Lied – unser Lied – das neue FA-City-Lied. Unterstützt von Anne.

Leider, leider, muss der Abschied dann doch noch sein.

Im Bus ist es sehr still geworden.
Die Frühaufsteher sind vielleicht schon eingeschlafen.
In Frankfurt dann herzliche Verabschiedung, Umarmungen, Küsschen für alle.
Tschüss Ihr Lieben bis zum nächsten Donnerstag.

Liebe Roswitha, liebe Anne und lieber Winny, was Ihr da auf die Beine gestellt habt, hat einen Bus voller City-Freunde glücklich gemacht. Aber diese Freude wirkt ja nach. Und das ist das Wichtige und das besonders Schöne.
Wir sehen die Idee und die Arbeit, die dahinter steckt, die Vorbereitung, die Organisation, das Aushandeln von Preisen, das Formulieren der Ankündigung, das Kassieren der Fahrtkosten – immer mit dem Risiko verbunden, dass die Rechnung nicht aufgeht. Dann die Kalender, das Herstellen der Aufkleber, das Texten des Liedes und ganz sicher viele Besprechungen zwischen Euch Dreien. Nur ein Danke Schön wäre hierfür zu wenig, deshalb tausend mal Danke von Euren Freunden aus Frankfurt City.

Bericht: Karin(100lakritze
Layout: Winfried (winny11)

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