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Mainz mit Fastnachtsmuseum-Kabarett-Archiv & Gänsebraten


Am 14.11.2015 besuchten wir auf Einladung von Karin "100lakritze" Mainz.
Auf dem Programm für diesen Tag stand:
Besuch des Fastnachtsmuseums, alternativ dazu, das Kabarett-Archiv. Danach Fahrt zum Bachhof wo der Gänsebraten auf uns wartete.
Bis zu den Führungen im Museum um 14:15 hatten wir noch genügend Zeit um den Dom zu besuchen oder den "Mainzer Wochenmarkt" der rund ums Jahr und drei Mal wöchentlich stattfindet:

Der Mainzer Dom


Der Mainzer Dom kann auf eine 1000 jährige Geschichte zurückblicken. Um das Jahr 1000 wurde der Dom von Erzbischof Willigis erbaut. Der Mainzer Dom ist das Symbol der Macht des Mainzer Erzbischofs als Stellvertreter des Papstes.
Aus der Vogelperspektive erkennt man die unterschiedlichen Bauphasen. Die nach Osten in Richtung Rhein orientierte Fassade stammt aus der Zeit um 1100, die Turmaufbauten wurden im 19. Jahrhundert romanisiert. Der Westturm ist mit seinem romanischen Unterbau aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, dem gotischen Mittelteil vom Ende des 15. Jahrhunderts und dem barocken Abschluß vom ausgehenden 18. Jahrhundert ein charakteristisches Beispiel für den fortwährenden baulichen Wandel.
Vor allem die zahlreichen Grabdenkmäler, welche an verstorbene Erzbischöfe oder Domherren erinnern, gehören zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten im Dom. Nachdem sich vorher die Mainzer Bischöfe in der Kirche St. Hilarius und dann in St. Alban beisetzen ließen, wurden sie seit dem 11. Jahrhundert im Dom bestattet.

Der größte Teil der Ausstattung ist infolge von Kriegen und Unwettern zerstört oder bewußt entwendet worden. Dennoch ist der Dom heute noch das an Denkmälern reichste kirchliche Gebäude Deutschlands.

Mehr Info über den Dom hier

Ein Anziehungspunkt ist der Marienaltar in der Kettelerkapelle mit der "schönen Mainzerin". Die spätgotische Holzfigurengruppe (um 1510) steht in der Nachfolge des Bildhauers Hans Backoffen, aus dessen Werkstatt drei Grabdenkmäler im Dom stammen.

Das Denkmal für Dompropst Heinrich Ferdinand von der Leyen (gestorben 1714) ist das größte im Dom (Höhe 8,33 m, Breite 4,73 m). Die Dompropstei war am Dom das bei weitem einträglichste Amt. Größe und Pracht des Denkmals dokumentieren die Bedeutung des Verstorbenen.
Heinrich Ferdinand hat sein Denkmal 1706 noch zu Lebzeiten bei dem Münsteraner Hofbildhauer Johann Mauritz Gröninger und dessen Sohn Johann Wilhelm in Auftrag gegeben.

Auf dem Weg zum "Proviantmagazin", in dem sich die beiden Museen befinden, kamen wir auch an dem Fastnachtsbrunnen vorbei.
Der Fastnachtsbrunnen wurde 1967 enthüllt, er ist ein vergleichsweise junges Denkmal in Mainz. Und doch ist er nicht mehr wegzudenken aus dem Stadtbild. Mit seinen über 200 Figuren aus der Fastnacht und der Mythologie steht er als Symbol für die typische Mainzer Lebensfreude.
Auf dem Schillerplatz errichtet wird vom ihm gegenüberliegenden Balkon des Osteiner Hofes alljährlich am 11. November die Fastnacht ausgerufen.

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Vom Balkon des Osteiner Hofes wird alljährlich am 11. November die Fastnacht ausgerufen.

Das Proviantmagazin


Im ehemaligen Proviantmagazin befinden sich die beiden Museen die wir besucht haben. Eine Gruppe das Fastnachtsmuseum, die andere das Kabarett-Archiv.

Der wuchtige Bau des ehemaligen Proviantmagazins (auch Proviantamt genannt) steht zwischen den alten Adelshöfen in der Schillerstraße der Mainzer Innenstadt. Der große Magazinbau wurde in der Zeit errichtet, als Mainz Festung des Deutschen Bundes war. Denn um 1860 war zwar eine große Zahl an Soldaten in Mainz stationiert, doch es mangelte neben Kasernen auch an guten Magazinen, in denen Lebensmittel, Pulver und anderes lagern musste. Meistens waren für diese Zwecke alte Gebäude vorgesehen, die nicht mehr für eine Unterbringung von Soldaten ausreichten. Entsprechend war auch der Zustand dieser Lagerstätten: marodes Mauerwerk und zu hohe Unterhaltskosten ließen Feuchtigkeit eindringen und die Lebensmittel - zum großen Teil Getreide - verrotten.

Mehr Info über das Proviantmagazin hier


Am 16. Juli 2004 wurde der Walk of Fame des Kabaretts unter Anwesenheit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Frau Dr. Christina Weiss, und Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, eröffnet. Mehr Info über SterneDerSatire hier

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Foto: nina364
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Foto: nina364

Die Stiftung Deutsches Kabarettarchiv hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Erbe des Kabaretts, das sich von allem als Spielform der Satire präsentiert, zu bewahren und seine Geschichte bis zur Gegenwart zu dokumentieren.
Auf 900 qm Fläche stehen den Benutzern im Mainzer Kabarettarchiv eine umfassende Bibliothek, eine Disko- und Videothek, Plakate, Manuskripte, Handschriften, Urkunden und vieles mehr zur Verfügung.
Mehr Info über das Kabarettarchiv hier

Frau Beate Popp empfing eine Gruppe von uns im Fastnachtsmuseum.
Im Juni 2004 im Proviant-Magazin eröffnet, bietet das Mainzer Fastnachtsmuseum einen Überblick über das seit 1837 in organisierter Form gefeierte Volksfest.


Frau Popp stieg nun in die "Bütt" um uns die Geschichte der "Meenzer Fassenacht" näher zu bringen.
Frau Popp hat mir die Rede in Papierform zum einstellen auf unserer Seite überreicht. Dafür meinen Dank. Wer möchte kann das hier nachlesen.

Hier kannst du die Rede nachlesen
Hier ein Video

Die Meenzer Schwellköpp


„Eulefons“, „Karlche“, „Bawett“ oder „Fleebutz“: man kennt sie wirklich landauf, landab. Wie kaum etwas anderes sind sie ein Symbol der Mainzer Straßenfassenacht – die Schwellköpp des Mainzer Carneval-Vereins (MCV) 1838.
Es war das Jahr 1927, als der Mainzer Unternehmer Ludwig Lipp den Grundstein für die Schwellköpp-Tradition legte. Mit seiner Firma für „Theater-Plastik und Papiermaché“ am Gartenfeldplatz arbeitete er nicht nur erfolgreich für zahlreiche Bühnen, er war der Mainzer Fassenacht auch ein wertvoller Ideengeber und Berater.

Mehr über die Schwellköpp hier

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Doris "dostetten" versteckt sich in dem Schwellkopp
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Manfred "Malebo" der Prinz von Bornheim hatte auch noch etwas zu sagen.

Um 16:00 Uhr startete der Bus zu unserem letzten Ziel an diesem Tag, dem Bachhof in Mainz-Hechtsheim, wo der Gänsebraten auf uns wartete.

Das Gänsemenue bestand aus drei Gängen, einer "Kürbiscremesuppe Hokkaido", Gänsekeule & Gänsebrust mit Rotkraut und Klößen. Zum Nachtisch gab es "Muffins".

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Die "Frauenloge"

Karin "100lakritze" hatte für diesen Abend den Alleinunterhalter Dieter Lochschmidt engagiert, der für gute Stimmung sorgte wie man auf den Bildern und dem Video sehen kann.
FFM-City on Tour
Hier möchte ich mich noch einmal auch im Namen aller, die mit in Mainz waren, bei Karin für die gute Organisation der Veranstaltung bedanken.
Hier noch ein Stimmungsvideo

Text, Fotos & Layout: Hans-Rüdiger (lahnelster)

*** Zur Diashow von Hans-Rüdiger "lahnelster" ***

*** Zur Diashow von Nina "nina364" ***

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