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Facebook Datenskandal – Ist Feierabend.de anders?

Der Skandal von millionenfach illegal genutzten Facebook-Nutzerdaten hat zumindest dafür gesorgt, dass auch ein mächtiger Mark Zuckerberg sich vor dem Kongress der USA peinliche Fragen über Facebooks Umgang mit Privatsphäre gefallen lassen musste. Mehr wird zwar vorerst nicht passieren, aber immerhin. Hierzulande bleibt die Frage: Wie steht es um andere Soziale Netzwerke? Wie steht es mit Feierabend.de?

Zur Erinnerung: Was ist passiert?

Ein privates Unternehmen hatte umfangreichen Zugang zu einer enorm großen Zahl von Daten von Millionen von Nutzern. Es handelte sich dabei nicht nur um persönliche Daten im engeren Sinne sondern auch um Beziehungen, Vorlieben, „Likes“, Links,… einfach alles, was dazugehört, um ein sehr detailliertes Bild von einer Person zu erzeugen. Diese Daten wurden dann möglicherweise genutzt, um eben diese Benutzer ganz gezielt mit passgenauer politischer Werbung zu beeinflussen. Ob dieser Versuch erfolgreich war, obwohl die Daten schon über drei Jahre alt waren? Ob die besagte Firma Cambridge Analytica wirklich so gute Werbung machen kann, dass ihnen diese Daten ermöglicht haben z.B. eine Wahl zu beeinflussen? Das wäre noch zu beweisen. Aber es bleibt ein deutliches Geschmäckle und die Diskussion, ob der Umgang mit Nutzerdaten generell besser reguliert werden sollte – bei Facebook und auch anderswo.

Was ist die Erkenntnis aus diesem Vorfall?

Bisher gibt es keinen Beweis, dass ein Nutzer konkret einen Schaden davon hatte, weil er auf ihn zugeschnittene politische Werbung erhielt. Und dass Nutzerprofilen alleine die Magie innewohnt, Menschen gedanklich zu manipulieren, darf bezweifelt werden – ein Gedanke, den Sascha Lobo auf Spiegel Online sehr anschaulich diskutiert hat. Trotzdem sind natürlich Mitarbeiter der Firma in Kontakt mit den persönlichsten Daten von Nutzern in Kontakt gekommen, ohne dass man weiß, was diese damit sonst angestellt haben – ohne, dass sie irgendeine Erklärung abgeben mussten. Diese Fragen sind es, die Unbehagen erzeugen. Aus dem gleichen Grund haben wir Vorhänge und Rollläden an unseren Fenstern, auch wenn wir nichts Verwerfliches in unseren Privaträumen tun.

Es war vor 2014 sehr leicht an diese Daten zu gelangen: Entgegen der häufig reflexartig geäußerten Annahme hat Facebook diese Daten nicht verkauft. Besagte Firma hatte einfach Zugriff darauf, weil sie einen „Entwickler“-Status innehatte. Theoretisch kann das – auch heute noch – jeder andere auch, der sich bei Facebook anmeldet und zusätzlich angibt, Zugang zur offenen Programmierschnittstelle von Facebook zu benötigen. Seit 2014 ist der Zugang für Unternehmen und private Entwickler zu diesen Daten stark eingeschränkt worden und soll auch zukünftig begrenzt und mehr überwacht werden.

Dennoch, so angenehm diese Schnittstelle für Unternehmen auch ist (auch für Feierabend.de, siehe Kasten rechts), man hat gelernt, dass die Reichweite von Facebook ein zu mächtiges Instrument ist, um diese Daten so gedankenlos zur Verwertung offenzulegen. Und so wünschenswert es auch ist, dass die Hoheit von persönlichen Daten jedem einzelnen allein obliegt: Diese Zeiten sind unwiederbringlich vorbei.

Warum Dir das bei Feierabend.de nicht passieren kann

Es gibt einige ganz klare Unterschiede in der Philosophie von Feierabend.de gegenüber Facebook, auch begründet in der Rechtslage in Deutschland, warum Nutzerdaten bei uns ein so streng gehütetes Gut sind.

  1. Feierabend.de ist eine deutsche Firma und daher einem viel strengerem Datenschutzgesetz unterworfen. Zwar ist Facebook das theoretisch in Deutschland auch, aber de facto für die Behörden kaum greifbar. Wir halten dagegen einen hervorragenden Kontakt zum hessischen Datenschutzbeauftragten, um uns beraten und prüfen zu lassen.


  2. Anders als Facebook verkauft Feierabend.de keine offene Schnittstelle für jedermann, sondern platziert nur ausgewählte Werbung. Dabei wählen wir unsere Kunden sorgfältig aus und pflegen ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis bezüglich Expertise und Seriosität.


  3. Auch wir nutzen Erkenntnisse aus anonymisierten Mitgliederdaten, um Werbung zu platzieren, betrachten diese jedoch als wohl gehütetes Gut, auch gegenüber unseren Partnern. Natürlich wird ein Kunde erfahren, wie oft seine Anzeige „geklickt“ wurde und kennt das demografische Durchschnitts-Profil unserer Nutzer insgesamt. Was ein einzelner Nutzer genau was bei uns tut, bleibt jedoch ein Geheimnis.


  4. Wir sind jederzeit erreichbar. Während Facebook nur eine Zentrale in Irland hat, ohne festen Ansprechpartner, können Feierabend-Mitglieder jederzeit sogar telefonisch mit jemandem aus dem Team sprechen, falls Fragen aufkommen.

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