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Dein Gedicht zum Thema Internetsicherheit

Wie wir auf diese Idee kamen.

Im Januar sorgte die Polizei Aachen für Furore.
Mit einem Gedicht, veröffentlicht auf der eigenen Facebook-Seite, sollte vor Online-Betrugsmaschen gewarnt werden.
In dieser Warnung ging es um die Risiken von Cybersex. Im Raum Aachen kam es vermehrt zu Fällen, in denen Opfer nach dem Cybersex mit einer halbnackten Frau erpresst wurden.
Sofern das Opfer nicht innerhalb eines bestimmten Zeitraums mehrere hundert Euro zahlte, würden mitgeschnittene Videos oder Bilder auf sozialen Netzwerken oder anderweitig im Internet veröffentlicht werden, so in etwa lautete die Drohung.
Um möglichst viel Aufmerksamkeit zu bekommen und die Bevölkerung vor dieser Masche zu warnen, zeigte sich die Polizei Aachen besonders kreativ und verfasste dieses Gedicht.

Wohlwissend um die Kreativität der Feierabend-Mitglieder, haben auch wir dazu aufgerufen, Gedichte zum Thema Internetsicherheit einzusenden. Daraufhin sind viele Beiträge bei uns eingegangen. Hier liest Du nun eine Auswahl.

Das Internet


Mit www. fing´s einmal an,
bis dazu dann noch Google kam.
Facebook, Twitter und Whatsup,
Google earth und Google maps,
dazu abertausend Apps,

lenken Dich vom Leben ab.

Grüße, Fotos, Kommentare,
aus aller Herren Länder Ware,
Angebote ohne Ende, Angebote nie zu knapp,

lenken Dich vom Leben ab.

Das Internet als unser Leben ?
Das darf und sollt es niemals geben!

Dein Leben solltest Du gestalten,
das Internet als Werkzeug halten,

es nutzen, wenn´s behilflich ist,
ihm nicht zu glauben jeden Mist.

Ansonsten aber leb Dein Leben
und bleibe nicht am Smartphone kleben.

Autor: rathol


Sicherheit im Internet


Kommst Du mit auf die Datenautobahn,
dann nur zu und schnall Dich an.
Beim Befahren solltest Du Einiges beachten,
das Betrüger Dein Profil ganz genau betrachten.

Bei Facebook, Twitter und Co,
wirst Du ausspioniert sowieso.
Drum sei vorsichtig mit persönlichen Daten,
man sollte nicht zu viel Privates verraten.

Klickt Dich ein sogenannter Freund ohne Bild mal an,
mit blumigen Worten will er Vertrauen erschleichen dann.
Schmeichelnd er weiter fragt nach der Emailadresse,
sei nun ganz wachsam, sag einfach; kein Interesse.

Mit sonderbare Links will er ein Trojanisches Pferd installieren,
damit würdest Du die Kontrolle über Deinen PC verlieren.
PINs und TANs ausspähen und auch Deine Passwörter finden,
Plündern, fälschen, betrügen Du kannst es nicht unterbinden.

Beim Einkauf im Internet gib Acht,
schnell ist ein Haken zu viel gemacht.
Lies alles immer ganz genau und lass Dir dabei Zeit,
dann bist Du auch gewabnet und fürs Internet bereit.

Autor: Gartenfee7

Davor warnt Dich der Schienenprinz aus Goslar am Harz


Wenn ich einen tollen Hintern hätt´
Dann stellte ich ihn aus im Internet
Ich legte mich nackt auf einen Teller
Und drehte mich dann immer schneller
Und wenn mich einer fragte „Was machst ‘n da? “
„Tja, ich verdiene mein Geld mit der Webkamera! “

So brächte ich die geilen Böcke zu harten Erektionen
Und das sollte sich natürlich dann kräftig für mich lohnen
Das Blut erst einmal in die richtigen Bahnen gelenkt
So funktioniert es im Kopf nur noch sehr eingeschränkt
Die Daten der Kreditkarten werden herausgelockt
Und kurzerhand das gesamte Konto leer gezockt
Ist mein Spanner wieder zurück in der Realität
Dann ist es für ihn und sein Geld längst schon viel zu spät
Sein Konto geplündert und ich auf den Bahamas am Strand
Dabei hatte er sein Glück doch vorher selbst in der Hand

Die Moral von der Geschichte, die ist eine ganz schlichte
Hast Du Dir die Birne mal mit Alkohol schön zu gedröhnt
Oder laut vor dem Computer beim Cybersex lustvoll gestöhnt
So mache mit Deinen privaten Daten nur keinen Scheiß
Und gib sie im Netz -egal wem- in diesem Zustand niemals preis
(Davor warnt Dich der Schienenprinz aus Goslar am Harz
Und hältst Du Dich nicht dran, so sehe ich für Dich und
Dein Konto recht schwarz)

Autor: ehemaliges Mitglied


Knacki Ede


Der kleine Fritz hat ein Tablet
er findets supergeil und nett.

Im Netz an seinen Freundeskreis
gibt er sehr gern privates preis.

Sitzt er z.B. mal beim Bier,
Dann postet er: Seht an, ich bin das hier.

Auch ein Foto vom leckeren Essen
wird er natürlich nicht vergessen.

Er postet: Wenn ihr mich jetzt sucht,
ich habe „Malle “ fest gebucht.

Kommt nicht zuhaus bei mir vorbei,
ich bin noch dort bis Mitte Mai.

„Knacki Ede“ freut das sehr,
wieder mal ein Blödmann mehr.

Während er Sangria aus den Eimern säuft,
ahnt Fritze nicht, was grad zuhause läuft.

Daheim trifft dann der Schock ihn schwer,
Die ganze Bude ist jetzt leer.

Drum Freunde denkt an diesen Rat:
Das Internet ist nie privat.

Ihr könnt nicht nur mit Freunden teilen

auch „Knackis “ lesen eure Zeilen.

Autor: Hebbes


Zieh einfach den Stecker raus und lass das Gerät für immer aus!


Hast du Internet im Haus,
nutzt das auch täglich weidlich aus,
stellst dann eines Tages fest,
dass sich das manipulieren lässt,
willst dich aber nicht betrügen lassen,
musst du zu einem Mittel fassen.

Zieh einfach den Stecker raus
und lass das Gerät für immer aus!

Könntest mal wieder Handschrift probieren,
mit Briefen kann dir nichts passieren!
Zwar dauern die dann etwas länger,
vielleicht wird der Zeitrahmen dann enger,
aber du bist auf der sicheren Seite
und entgehst so manchem Streite!

Autor: egalis

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