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Was ist COPD?

Bei COPD handelt es sich um eine chronische Lungenkrankheit. Die Abkürzung steht dabei für die englische Bezeichnung der Erkrankung: „chronic obstructive pulmonary disease“, zu Deutsch „chronisch obstruktive Lungenerkrankung“. Der Begriff obstruktiv beschreibt, dass bei COPD die Atemwege verengt sind. Das kann sich in Form von Atemnot – zunächst unter Belastung, später auch in Ruhe – äußern. In Deutschland leiden heute rund 6,8 Millionen Menschen an COPD, mit steigender Tendenz. So erkrankt etwa jeder vierte Erwachsene im Laufe seines Lebens an COPD.

COPD Bronchien
Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sind die Bronchien nicht nur dauerhaft entzündet, sondern auch verengt.

Ursachen

Rauchen zählt mit Abstand zur häufigsten Ursache dieser chronischen Erkrankung. Über 80 Prozent der COPD-Patienten sind oder waren Raucher. Als weitere Risikofaktoren gelten wiederholte virale Infekte im Kindesalter, bestimmte angeborene Faktoren oder auch eine dauerhafte Belastung der Lunge mit Reiz- und Schadstoffen. Seltenere Ursachen für COPD sind Abgase, Ozon, chemische Stoffe wie Ammoniak oder aber Feinstaub, z. B. von Kopierern oder Druckern.

Symptome & Verlauf

COPD ist eine andauernde und üblicherweise fortschreitende Atemwegsverengung, die von einer gesteigerten Entzündungsreaktion in den Atemwegen begleitet wird. Neben der Entzündung leiden COPD-Patienten vor allem unter den „AHA“-Symptomen: Atemnot, anhaltender Husten, der vor allem in den Morgenstunden auftritt, und vermehrte Bildung von Schleim, der als so genannter „Auswurf“ abgehustet wird.

Im Anfangsstadium stellt sich die Atemnot in der Regel nur nach körperlicher Belastung ein. Bei Fortschreiten der Erkrankung tritt sie oft auch im Ruhezustand auf. Da eine COPD in verschiedenen Stadien voranschreitet, kann sie die Lebensqualität der Betroffenen in ihrem Verlauf stark beeinträchtigen.

Es gibt insgesamt vier COPD-Stadien:

Stadium 1: Patienten erleben einen chronischen Husten und Auswurf, zunächst nur bei körperlicher Belastung.

Stadium 2: Es kommt zu sich verengenden Bronchien und Schäden im Lungengewebe. Die Krankheitsanzeichen sind meist nur unter Belastung spürbar.

Stadium 3: Die Lunge ist nicht mehr voll funktionsfähig, was sich in Atemnot bei Alltagstätigkeiten äußert, also auch bei geringer Belastung. In dieser Phase kann bereits ein (beginnendes) Lungenemphysem bestehen, bei dem die Lungenbläschen krankhaft überbläht sind und der Sauerstofftransport reduziert ist.

Stadium 4: Die Patienten sind nur noch wenig belastbar und es kommt zur Atemnot im Ruhezustand. Weil der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt ist, verändern sich einige Organe: Das Herz muss stärker pumpen, dadurch verdickt sich der rechte Herzmuskelteil und das Herz wird schwächer. In Folge dessen kann sich Wasser in den Beinen und im restlichen Körper einlagern. Zudem nimmt der Brustkorbumfang infolge der überblähten Lungenbläschen zu.

Ein weiterer Faktor, der die Lebensqualität und den Zustand der Lunge deutlich verschlechtern kann, sind akute Krankheitsschübe, die so genannten Exazerbationen. Darunter wird eine Verschlechterung der COPD-Symptome über mindestens zwei Tage verstanden, sodass eine intensivere Therapie notwendig wird.

Eine Therapie ist notwendig, da ohne sie die Erkrankung unumkehrbar immer mehr Lungengewebe zerstört. Folge davon ist zunehmend weniger Sauerstoff im Blut, was zu Atemnot sowie ständiger Erschöpfung führt. Daraus resultierend kommt es zu weniger Bewegung und dadurch zum Abbau von Muskelmasse. Darüber hinaus können diese Vorgänge negative Auswirkungen auf das Gemüt haben und zu einer Einschränkung des Sozialleben führen. Um dem entgegenzuwirken und möglichst lange so viel Lebensqualität wie möglich zu erhalten, ist es wichtig, so frühzeitig wie möglich mit der Therapie zu beginnen.

Behandlungsmöglichkeiten von COPD

Bei COPD kann eine Kombination aus medikamentöser Therapie und Selbstmanagement die Symptome lindern, das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und so die Prognose verbessern. Impfungen, wie z. B. gegen Grippe oder die Lungenentzündungs-Auslöser Pneumokokken, können zusätzlichen Atemwegsinfekten vorbeugen.

Hinsichtlich der medikamentösen Therapie bei COPD ist die Bedarfsmedikation von der Langzeittherapie zu unterscheiden. Ergänzend hat sich der Naturstoff Cineol aufgrund seiner entzündungshemmenden und schleimlösenden Effekte als Zusatzmedikation bewährt.

Maßnahmen im Überblick

  • Bedarfsmedikation für den Akutfall
  • Langzeittherapie
  • Zur Zusatzbehandlung bei chronischen und entzündlichen Atemwegserkrankungen hat sich der Naturstoff Cineol (bspw. in Soledum® addicur) mit seiner schleimlösenden und entzündungshemmenden Wirkung bewährt.
  • Nichtmedikamentöse Maßnahmen (z. B. Atemphysiotherapie)
  • Sauerstofftherapie bei COPD: Ob eine Sauerstofftherapie bei COPD nötig wird, hängt vom Krankheitsstadium ab. Eine sogenannte Langzeitsauerstofftherapie kann im fortgeschrittenen Stadium Erleichterung verschaffen.


Fazit

Eine gezielte und frühzeitige Behandlung kann helfen, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und Exazerbationen vorzubeugen. Bei der Behandlung von COPD spielt neben der Bedarfsmedikation im Akutfall auch die Langzeitmedikation, z. B. mit bronchienerweiternden Medikamenten, eine wichtige Rolle.

Zur Zusatzbehandlung bei chronischen und entzündlichen Atemwegserkrankungen hat sich der Naturstoff Cineol (bspw. in Soledum® addicur) mit seiner schleimlösenden und entzündungshemmenden Wirkung bewährt. Darüber hinaus reduziert Cineol nachweislich die Anzahl, Dauer und Schwere von Exazerbationen bei COPD1.1


Soledum® addicur

Der Unterschied zu Asthma:


Bei Asthma verengen sich die Atemwege kurzfristig oder dauerhaft, so dass Betroffene schlecht Luft bekommen. Auslöser hierfür können äußere Einflüsse wie beispielsweise das Einatmen von Allergenen oder aber körpereigene Reize, z. B. sportliche Belastung, Stress oder Infektionen sein.
Asthma Bronchien
Unbehandelt kann Asthma dazu führen, dass die Lunge zunehmend schlechter Sauerstoff aufnimmt und der Betroffene körperlich immer weniger belastbar wird.
COPD hingegen ist eine unumkehrbare und voranschreitende Erkrankung, bei der die Atemwege dauerhaft verengt sind.



Pflichttext Soledum® addicur
Wirkstoff: Cineol
Anwendungsgebiete: Zur Zusatzbehandlung bei chronischen und entzündlichen Erkrankungen der Atemwege [z. B. der Nasennebenhöhlen, Asthma, COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung)].
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.




1Worth H et al. Concomitant therapy with cineole (eucalyptole) reduces exacerbations in COPD: a placebo-controlled double-blind trial. Respiratory Research 2009; 10(1): 69.

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