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Wie COPD-Betroffene ihre Lebensqualität verbessern können

Als COPD-Patient kannst Du mehr tun, als Dich nur darauf zu verlassen, dass Dir Dein Arzt helfen wird. Entscheidend ist auch, dass jeder an COPD Erkrankte seine Therapie im Alltag aktiv unterstützt. Ergänzend zu der medikamentösen Therapie und begleitenden Zusatztherapie können weitere Maßnahmen wie körperliches Training, spezielle Schulungen sowie Atemphysiotherapie helfen, die Lebensqualität trotz der Erkrankung zu erhalten. Im Folgenden findest Du Tipps zur Verbesserung der Lebensqualität bei COPD.


Direktmaßnahmen

Raucher sollten unbedingt sofort auf jede Zigarette verzichten, denn Tabakrauch ist mit Abstand der größte Risikofaktor für COPD und auch für Exazerbationen.

Des Weiteren sollten COPD-Patienten regelmäßig mittels eines Peak-Flow-Meters ihre Lungenfunktion kontrollieren. Ein Peak-Flow-Meter ist ein Gerät, das die maximale Strömungsgeschwindigkeit der Luft beim Ausatmen misst und dadurch Aufschluss darüber gibt, wie verkrampft bzw. verengt die Atemwege sind.

Lasse regelmäßig Deinen Blutzucker überprüfen. Diabetes ist eine häufige Folge- bzw. Begleiterkrankung von COPD und kann seinerseits die Lungenerkrankung verschlechtern.

Achte auf eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung. Beides stärkt das Immunsystem. Eine Ernährungsumstellung zur Regulation von Über- und Untergewicht kann sinnvoll sein. Das Fehlen wichtiger Nährstoffe im Körper (Mangelernährung) kann übrigens nicht nur bei untergewichtigen, sondern auch bei normal- oder übergewichtigen COPD-Patienten vorliegen.


Schulungen und Therapien

Patientenschulungen/COPD-Schulungen: Hier lernst Du z. B., wie Du richtig inhalierst, wie Du zu Hause Deine Lungenfunktion misst und was im Notfall zu tun ist.

Physiotherapie: Erlerne Atemtechniken, um das Atmen und auch das Husten zu erleichtern. Solche speziellen Selbsthilfetechniken (z. B. Lippenbremse) sind ein wirksames Instrument bei akuter Atemnot. Auch Dehnübungen für mehr Lungenkapazität sind ratsam.

Selbsthilfegruppen: Du bist nicht allein. Lebens- und Erfolgsgeschichten anderer COPD-Patienten können eine gute Motivation für eine konsequente Therapie sein. Unter www.pat-liga.de findest Du erste Anlaufstellen und wissenswerte Hintergrundinformationen.

Psychotherapie: Bei krankheitsbedingten Depressionen oder Ängsten kann Dich eine Psychotherapie beim Umgang mit der Erkrankung unterstützen. Rede mit Deinem Arzt darüber.


Aktiv gegen COPD

Viele COPD-Patienten bewegen sich kaum noch, da alles immer anstrengender wird. Mit ausbleibender Bewegung nimmt jedoch auch die Leistungsfähigkeit weiterhin ab. Denn je mehr der Patient sich schont, desto schlechter wird auch seine körperliche Ausdauer: Muskeln werden abgebaut, die Leistungsfähigkeit von Herz und Kreislauf sinkt, es kommt zu einem weiteren Leistungsabfall. In vielen Fällen ziehen sich die Patienten immer mehr aus ihrem sozialen Leben zurück, seelische Beschwerden treten auf, und die Lebensqualität wird stark eingeschränkt. Halte Dein Leben und Deine Lunge in Schwung: es genügen regelmäßige Spaziergänge oder ein wenig Gartenarbeit, aber auch leichte Ausdauersportarten wie Wandern, Radfahren oder Schwimmen tun der Lunge gut.

Lungensport eignet sich, um die Atemnot zu verringern und körperlich leistungsfähiger zu werden! Dabei handelt es sich um spezielle Übungen, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung zugeschnitten sind und die allgemeine Muskelkraft sowie speziell die Atemmuskulatur und die Ausdauer verbessern.

Bewegung bei COPD

Gegen Infektionen wappnen

Stärkung des Immunsystems: Dabei helfen ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf.

Vermeidung von Virusinfektionen: Häufiges Händewaschen, Verzicht auf Händeschütteln, jährliche Impfungen gegen Grippe und eine Impfung gegen Pneumokokken vermindern das Risiko.

Zusatztherapie

Bis zu 80 % der Exazerbationen entstehen durch Infekte. Vor allem in der typischen Erkältungszeit kann die zusätzliche Einnahme von entzündungshemmenden und schleimlösenden Medikamenten wie zum Beispiel Soledum® addicur daher helfen.

Der enthaltene Naturwirkstoff Cineol reduziert die Anzahl, Dauer und Schwere von Exazerbationen – eine wichtige Maßnahme, wenn es darum geht, die Lunge vor weiteren Schädigungen zu schützen, und ein wichtiger Aspekt in der Verbesserung der Lebensqualität für COPD-Patienten.3 Weitere Informationen zur Zusatztherapie findest du hier.


Soledum® addicur



Pflichttext Soledum® addicur
Wirkstoff: Cineol
Anwendungsgebiete: Zur Zusatzbehandlung bei chronischen und entzündlichen Erkrankungen der Atemwege [z. B. der Nasennebenhöhlen, Asthma, COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung)].
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.



3Worth H et al. Concomitant therapy with cineole (eucalyptole) reduces exacerbations in COPD: a placebo-controlled double-blind trial. Respiratory Research 2009; 10(1): 69.

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Themen > Gesundheit > COPD > Lebensqualität