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Basistherapie & Zusatztherapie bei COPD: Exazerbationen vermeiden und Lebensqualität erhalten

Bei COPD kann eine Kombination aus medikamentöser Therapie und Selbstmanagement die Symptome lindern, das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und die Prognose verbessern. Das frühzeitige Beginnen und Einhalten der Therapie ist wichtig, um möglichst einer weiteren Schädigung des Lungengewebes entgegenzuwirken. Dabei kommt es vor allem darauf an, die Ursachen von COPD zu beseitigen und die Entzündung der Atemwege wirksam zu behandeln. Eine entscheidende Rolle spielt die Vermeidung von Exazerbationen.


Die tragende Rolle von Exazerbationen

Akute Krankheitsschübe in Form von Exazerbationen führen zu einer zusätzlichen, deutlichen Verschlechterung des Lungenzustands und der Lebensqualität. Sie wirken sich nicht nur kurzfristig auf die Lebensqualität des Betroffenen aus, sondern beschleunigen auch das Fortschreiten der Erkrankung und verschlechtern somit die Prognose.

Im Idealfall kommt es erst gar nicht zur Exazerbation. Durch eine entsprechende Zusatztherapie kann den akuten Krankheitsschüben vorgebeugt werden.

Bis zu 80 % der Exazerbationen bei COPD entstehen durch Infekte. Meist sind die Auslöser Viren, welche auch bei gesunden Personen Erkältungen oder Grippe verursachen. Im Winter ist die Infektionsgefahr besonders hoch, deshalb ist eine konsequente Prophylaxe vor allem in der feucht-kalten Jahreszeit wichtig.


Zusatztherapie zur Vermeidung von Exazerbationen

Ergänzend zur konsequent durchgeführten Langzeittherapie können auch entsprechende Impfungen (z. B. gegen Grippe oder die Lungenentzündungs-Auslöser Pneumokokken) sowie entzündungshemmende, schleimlösende Medikamente einer akuten Verschlechterung vorbeugen.

Warum bringen schleimlösende und entzündungshemmende Medikamente einen Vorteil? Die chronische Entzündung der Bronchien führt zu einer vermehrten Schleimbildung. Bakterien und Viren können sich leichter im Schleim festsetzen und so einen zusätzlichen entzündlichen Prozess in den ohnehin schon chronisch entzündeten Atemwegen der COPD-Patienten auslösen, woraus sich eine Exazerbation entwickeln kann. Durch die entsprechenden Medikamente kann dem entgegengewirkt werden.


Die Vorteile von Cineol in der Zusatztherapie

Eukalyptusblätter

Der natürliche Wirkstoff Cineol, gewonnen aus Eukalyptusöl, vereint die notwendigen schleimlösenden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Darüber hinaus konnten in vitro antivirale und antibakterielle Wirkungen nachgewiesen werden. Cineol bekämpft stark die Entzündung, löst festsitzenden Schleim und normalisiert die Schleimproduktion. Cineol ist daher auch zur Zusatzbehandlung bei chronischen und entzündlichen Atemwegserkrankungen, wie Asthma und COPD, zugelassen.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Einnahme von Cineol, zusätzlich zur Standardtherapie, zur Reduktion von Anzahl, Schwere und Dauer der Krankheitsschübe (Exazerbationen) führt – eine wichtiges klinisches Resultat, wenn es darum geht, die Lunge vor weiteren Schädigungen zu schützen, und ein wichtiger Aspekt für die Verbesserung der Lebensqualität für COPD-Patienten.

Aus diesem Grunde gilt Cineol als sinnvolle Ergänzung der Langzeittherapie und kann täglich zusätzlich zur Basismedikation angewendet werden.

Soledum® addicur in der Zusatztherapie

Der reine Naturwirkstoff Cineol ist der Wirkstoff des Arzneimittels Soledum® addicur (Darreichungsform: Kapseln). Die Wirksamkeit von Soledum® addicur ist klinisch nachgewiesen: Die Zusatzbehandlung mit Cineol (3-mal 200 mg/Tag, 6 Monate lang) bei COPD-Patienten mit stabiler Basistherapie führte in einer randomisierten klinischen Studie zu einer signifikanten Abnahme von Anzahl, Dauer und Schwere von Exazerbationen im Vergleich zu Placebo.2

So kann Soledum® addicur dazu beitragen, die Symptome zu lindern, die Anzahl, Dauer und Schwere von Exazerbationen zu reduzieren und die Belastbarkeit zu verbessern. Dabei ist das reine natürliche Cineol gut verträglich. Es sind keine Wechselwirkungen von Soledum® addicur mit anderen COPD-Medikamenten bekannt.

Erstattungsmöglichkeiten der Zusatztherapie

Du kannst direkt bei Deiner Krankenkasse nachfragen oder online schauen, ob sie die Kosten für Soledum® addicur übernimmt. Dann benötigst Du nur noch ein grünes Rezept, das Dir Dein Arzt sicher gern ausstellt.

Tipp: Sollte Deine Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen, kannst Du diese mit dem grünen Rezept in Deiner Steuererklärung geltend machen.


Soledum® addicur



Pflichttext Soledum® addicur
Wirkstoff: Cineol
Anwendungsgebiete: Zur Zusatzbehandlung bei chronischen und entzündlichen Erkrankungen der Atemwege [z. B. der Nasennebenhöhlen, Asthma, COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung)].
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.




2Worth H et al. Concomitant therapy with cineole (eucalyptole) reduces exacerbations in COPD: a placebo-controlled double-blind trial. Respiratory Research 2009; 10(1): 69.

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Themen > Gesundheit > COPD > Behandlung