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Finanzielle und emotionale Entlastung der Hinterbliebenen

Mit einer Bestattungsvorsorge können bereits zu Lebzeiten Vorkehrungen für die Finanzierung und Organisation der eigenen Bestattung getroffen werden. So können eure Hinterbliebenen maßgeblich entlastet und eure ganz persönliche Wünsche realisiert werden.

Der Tod gehört zwangsläufig zu unserem Leben dazu. Warum belasten wir unsere Angehörigen mit der Organisation und Finanzierung unserer Bestattung, wenn wir es doch einfach selbst in die Hand nehmen können?

Vorteil einer Bestattungsvorsorge

Für viele ist der eigene Tod ein Tabuthema mit dem man sich ungerne beschäftigt. Besonders im Hinblick auf die Angehörigen ist es dennoch ratsam, für die eigene Bestattung schon zu Lebzeiten vorzusorgen. Eine so genannte Bestattungsvorsorge unterstützt die Hinterbliebenen bei der Organisation bzw. Finanzierung der Bestattung und gewährleistet, dass die eigene Bestattung entsprechend der persönlichen Wünsche durchgeführt wird.

Entlastung der Hinterbliebenen

Menschen am Strand
Monkey Business Images/shutterstock

Der Tod eines Menschen stellt für die Angehörigen eine Ausnahmesituation dar, die emotional und auch finanziell stark belastend ist. Eine Bestattungsvorsorge unterstützt die Hinterbliebenen in dieser belastenden Phase sehr. So können beispielsweise sämtliche Bestattungskosten, die auf die Angehörigen zukommen, über ein Treuhandkonto abgedeckt werden. Darüber hinaus ist es auch möglich, einzelne Leistungen des Bestatters schon im Vorfeld zu bezahlen.

Neben der finanziellen Entlastung, stützt eine Vorsorge die Angehörigen auch emotional. Bestattungsvorsorgen können genaue Wünsche des Verstorbenen enthalten und mildern den auf den Angehörigen lastenden Entscheidungsdruck maßgeblich. Mithilfe einer Bestattungsvorsorge wird im Großen und Ganzen dafür gesorgt, dass die Hinterbliebenen sich auf das Wesentliche konzentrieren können - Abschied nehmen.

Realisierung der eigenen Wünsche

Auch wenn der eigene Tod auch in unserer modernen Gesellschaft noch ein Tabuthema ist, haben viele Menschen bereits zu Lebzeiten grundlegende Vorstellungen zur Form und Ausgestaltung der eigenen Bestattung.

Tipp: Scheut Euch nicht, mit Eurer Familie über Eure Wünsche und Ideen zu sprechen und diese auch verbindlich festzuhalten, denn nur so ist gewährleistet, dass sie auch erfüllt werden!

Vor allem eine Vorsorge mit finanzieller Absicherung garantiert die uneingeschränkte Realisierung der persönlichen Wünsche, da die Umsetzung der Bestattung so nicht ausschließlich von den finanziellen Mitteln der Angehörigen abhängig ist.

Formen der Bestattungsvorsorge

Bei der Bestattungsvorsorge kann zwischen 3 Formen unterschieden werden:

  • Vorsorgevertrag
  • Sterbegeldversicherung
  • Bestattungsverfügung
Vorsorgeverträge und Sterbegeldversicherungen regeln den finanziellen Teil einer Bestattung, während in einer Bestattungsverfügung Wünsche zur Organisation und Umsetzung festgehalten werden.

Bestattungsverfügung

In einer Bestattungsverfügung kann frühzeitig festgelegt werden, in welcher Form und an welchem Ort die eigene Beisetzung erfolgen soll. Weiterhin kann jedes weitere Detail für die Trauerfeier und zugehörige Programmpunkte festgelegt werden. Den verschriftlichten und ausdrücklichen Wünschen eines Verstorbenen muss bei der Bestattungsplanung nach Möglichkeit gefolgt werden.

Tipp: In einer Bestattungsverfügung werden keine finanziellen Aspekte einer Bestattung geregelt. Daher sollte die Bestattungsverfügung immer in Kombination mit einem Vorsorgevertrag oder einer Sterbegeldversicherung getroffen werden.

Vorsorgevertrag

Ein Vorsorgevertrag wird direkt mit einem Bestattungsunternehmen geschlossen. Den Umfang und Inhalt der Vorsorge könnt Ihr ganz individuell entscheiden. Es ist möglich Dinge wie die gewünschte Bestattungsart, eine favorisierte Grabstelle oder auch die Ausgestaltung der Trauerfeier verbindlich festzuhalten. Häufig wird darüber hinaus durch eine finanzielle Vorsorge sichergestellt, dass die persönlichen Wünsche auch vollumfänglich realisiert werden können.

Bei Abschluss eines Vorsorgevertrages solltet Ihr unbedingt darauf achten, dass eventuell gebuchte Leistungen eines Bestattungsunternehmens nicht per Vorkasse bezahlt werden. Vielmehr sollte das Geld auf ein Treuhandkonto überwiesen werden, auf das Eure Angehörigen im Todesfall Zugriff erhalten. Dies dient der eigenen Absicherung bei eventueller Insolvenz des Bestatters.

Hinweis: Der mit dem Bestatter geschlossen Vorsorgevertrag ist nach dem Bestattungsrecht verbindlich und gilt über den Tod hinaus. Hinterbliebene haben daher nicht die Möglichkeit, Änderungen vorzunehmen.

Sterbegeldversicherung

Bei der Sterbegeldversicherung handelt es sich um eine besondere Form der Kapitallebensversicherung. Der Versicherte zahlt zu Lebzeiten monatliche Beiträge in die Versicherung ein. Im Todesfall wird die vereinbarte Versicherungssumme zur Deckung der Bestattungskosten an Angehörige ausgezahlt.

Der benötigte finanzielle Umfang sollte vorab geprüft werden. Neben den Kosten für die Bestattung fallen eventuell auch Friedhofsgebühren und Pflegekosten für eine Grabstelle an, die in der Sterbegeldversicherung bedacht werden können.

Hast Du Dir schon Gedanken zu Deiner Bestattung gemacht? Hast Du bereits vorgesorgt oder mit deiner Familie darüber gesprochen? Wir freuen uns über Deinen Kommentar!

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